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Jetzt live - Die zweite Etappe im Live-Ticker
Technik · 01.08.2026 20:58

Jetzt live - Die zweite Etappe im Live-Ticker

Kurz: Die zweite Etappe der Tour de France Femmes 2026 führt von Aigle nach Genf. Ein Blick auf das Renngeschehen, Ausreißversuche und die Herausforderungen der Hitze

Dynamik auf dem Weg nach Genf

Die zweite Etappe der Tour de France Femmes 2026 präsentiert sich als anspruchsvolles Teilstück durch die Schweiz. Mit dem Start in Aigle, dem Sitz des Weltradsportverbands UCI, und dem Ziel in Genf liegt der Fokus des Tages auf einer Strecke, die trotz fünf kategorisierter Anstiege primär die Sprinterinnen in den Vordergrund rücken könnte. Dennoch sorgte der Rennverlauf bereits früh für Bewegung im Feld.

Ausreißversuche und taktische Verschiebungen

Ein wesentliches Merkmal des Rennens war die Bildung einer fünfköpfigen Spitzengruppe, bestehend aus Ema Comte (Cofidis), Anouska Koster (Uno-X Mobility), Eline Jansen (Volkerwessels), Yuliia Biriukova (Laboral Kutxa-Fundación Euskadi) und Carlotta Cipressi (Human Powered Health). Diese Gruppe harmonierte über weite Strecken gut und konnte sich einen Vorsprung von über drei Minuten auf das Hauptfeld erarbeiten.

Besonders Eline Jansen rückte durch diesen Vorstoß in den Fokus: Mit einem Rückstand von lediglich 40 Sekunden im Gesamtklassement übernahm sie virtuell das Gelbe Trikot. Die Dynamik an der Spitze blieb jedoch bis zum Zwischensprint in Lavigny hoch, wo sich Yuliia Biriukova die Sprintpunkte und eine Prämie für die Mannschaftskasse sicherte.

Herausfordernde Bedingungen: Hitze und Ausfälle

Die äußeren Bedingungen stellen die Athletinnen vor zusätzliche Hürden. Bei Temperaturen von über 33 °C ist die Versorgung mit Getränken und Eispacks essenziell. Die Fahrerinnen suchen regelmäßig den Kontakt zu ihren Teamfahrzeugen, um der Hitze entgegenzuwirken.

Zudem forderte das Rennen bereits seinen Tribut in Form von Aufgaben. Unter anderem mussten Laura Molenaar (Volkerwessels), Sterre Vervloet (Lotto Intermarché) und Elisabeth Ebras (Lotto Intermarché) das Rennen beenden. Damit setzt sich der Trend der ersten Etappe fort, bei der bereits Fahrerinnen wie Christina Schweinberger und Brodie Chapman aussteigen mussten.

Rennverlauf und taktische Einordnung

Das Peloton zeigte sich über weite Strecken kontrolliert, wobei insbesondere das Team Uno-X Mobility das Tempo maßgeblich mitbestimmte. Während die ersten Bergwertungen, wie an der Côte de Chexbres und der Côte de Savigny, von Fahrerinnen wie Cédrine Kerbaol und Marion Bunel für sich entschieden wurden, bleibt die generelle Einschätzung der Etappe bestehen: Die letzten 35 Kilometer des Kurses verlaufen tendenziell bergab, was die Chancen für eine erfolgreiche Fluchtgruppe minimiert.

Experten gehen davon aus, dass die Entscheidung über den Etappensieg voraussichtlich in einem Massensprint fallen wird. Die fünf Anstiege des Tages werden zwar in die Wertungen einfließen, gelten jedoch im Vergleich zu den kommenden Etappen der Tour de France Femmes als moderat. Die Teams sind nun gefordert, ihre Sprinterinnen optimal in Position zu bringen, während die Gesamtfavoritinnen versuchen, das Geschehen unter Kontrolle zu halten.

Bild: Pexels: https://www.pexels.com/de-de/foto/hande-smartphone-laptop-arbeiten-20044367/ · Foto: Airam Dato-on
Quelle: https://www.sportschau.de/live-und-ergebnisse/radsport/tour-de-france-frauen/ma11702878/liveticker-list