News aus aller Welt
Start
Sport · 24.09.2026 20:03

Jetzt live - Alba zieht gegen die Skyliners davon

Kurz: Alba Berlin sichert sich im zweiten Saisonspiel der BBL einen hart erkämpften Heimsieg gegen die Frankfurt Skyliners. Ein starkes drittes Viertel war entscheide

Ein hart umkämpfter Heimsieg für Alba Berlin

Am 24. September 2026 trafen in der Berliner Uber Arena die Basketballer von Alba Berlin auf die Gäste der Frankfurt Skyliners. Im Rahmen des zweiten Spieltags der Basketball-Bundesliga (BBL) entwickelte sich eine Partie, die über weite Strecken von taktischer Disziplin, aber auch von einer gewissen Nervosität in der frühen Saisonphase geprägt war. Am Ende setzten sich die Berliner mit einem Endstand von 88:78 durch. Den Grundstein für diesen Erfolg legten die Gastgeber vor allem in einem dominanten dritten Spielabschnitt, in dem sie das Spielgeschehen an sich rissen und einen deutlichen Vorsprung herausspielten. Während die Frankfurter Gäste über weite Strecken des Spiels, insbesondere durch eine starke Defensivleistung im zweiten Viertel, gut mithielten und phasenweise sogar in Führung gingen, fehlte ihnen in der Schlussphase die nötige Konstanz, um die Berliner ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. Für Alba Berlin ist dieser Sieg ein wichtiger Schritt in der noch jungen Spielzeit, während die Skyliners trotz einer kämpferisch ansprechenden Leistung ohne Zähler die Heimreise antreten mussten.

Die Dynamik der Partie in Zahlen und Fakten

Das Spiel begann am 24. September um 18:30 Uhr. Die Viertelergebnisse verdeutlichen den wellenförmigen Verlauf der Begegnung: Das erste Viertel endete mit 20:16 für Berlin, das zweite Viertel ging mit 21:23 an Frankfurt, das dritte Viertel dominierten die Berliner mit 28:16, und der letzte Abschnitt endete mit 19:23 für die Gäste. Auf Seiten der Berliner ragte Justin Bean als einer der entscheidenden Akteure heraus, der vor allem in der Schlussphase des zweiten Viertels mit einem 10:0-Lauf für die Wende sorgte. Bei den Frankfurtern war Judah Mintz mit 21 erzielten Punkten der auffälligste Spieler. Weitere Akteure, die sich in die Statistik eintrugen, waren unter anderem Joe Wieskamp, Brandon Angel, Martin Hermannsson und auf Frankfurter Seite Isaiah Swope sowie Ryan Arcidiacono. Die Partie war zudem von einer hohen Anzahl an Ballverlusten auf beiden Seiten geprägt, was den Spielfluss zeitweise erheblich hemmte. Auch die Dreierquoten beider Teams blieben in der ersten Hälfte mit 30 Prozent für Berlin und 18 Prozent für Frankfurt ausbaufähig, was die anfängliche Unsicherheit beider Mannschaften unterstrich.

Der Weg zum Spiel und die Vorgeschichte

Die Ausgangslage vor dieser Partie war für beide Teams unterschiedlich. Während für Alba Berlin bereits der zweite Spieltag lief, war es für die Frankfurt Skyliners der verspätete Saisonauftakt in der BBL. Ihr eigentlich für den ersten Spieltag geplantes Duell gegen Würzburg wurde auf den Dezember verschoben. Die Frankfurter hatten sich jedoch in der Vorbereitung und im Pokal bereits in guter Form präsentiert, etwa durch einen deutlichen Sieg gegen Jena und einen Erfolg gegen die Gießen 46ers. Besonders die Verpflichtung von Ryan Arcidiacono, der auf eine Erfahrung von 257 NBA-Spielen zurückblicken kann, sorgte im Vorfeld für Aufmerksamkeit. Alba Berlin hingegen wollte an die Leistungen der vergangenen Jahre anknüpfen. Historisch gesehen war die Bilanz vor dem Spiel einseitig: Der letzte Sieg der Frankfurter gegen die Berliner lag bereits neun Jahre zurück, danach folgten 15 Siege in Serie für Alba. Diese statistische Dominanz der Hauptstädter spiegelte sich auch im Spielverlauf wider, wenngleich die Frankfurter alles daransetzten, diese Serie zu durchbrechen.

Die Akteure auf dem Parkett und an der Seitenlinie

Das Spiel wurde maßgeblich durch die taktischen Anweisungen der beiden Trainer Pedro Calles auf Berliner Seite und Klaus Perwas für Frankfurt beeinflusst. Calles forderte in der Halbzeitpause eine deutlich höhere Intensität von seiner Mannschaft, eine Vorgabe, die seine Spieler im dritten Viertel erfolgreich umsetzten. Perwas hingegen versuchte durch mehrere Auszeiten, den Spielfluss der Berliner zu unterbrechen und seine Mannschaft immer wieder neu zu justieren. Auf dem Feld standen bei Berlin unter anderem Martin Hermannsson, Jonas Mattisseck, Joe Wieskamp, Samuel Griesel und Norris Agbakoko in der Startformation. Bei den Skyliners begannen Thomas Klepeisz, Till Pape, Judah Mintz, William Christmas und Race Thompson. Besonders die Rolle von Justin Bean, der nach einer unauffälligen ersten Hälfte im weiteren Verlauf zum entscheidenden Faktor wurde, unterstreicht die Tiefe des Berliner Kaders. Auch die Einwechslungen von Spielern wie Malte Delow oder Nevio Benefeld brachten frische Impulse, die den Berlinern halfen, den Druck auf die Frankfurter Verteidigung hochzuhalten.

Einordnung des Spielverlaufs

Den Berichten zufolge ist dieser Sieg für Alba Berlin als ein Arbeitssieg zu werten. Einzuordnen ist das so, dass beide Mannschaften zu diesem frühen Zeitpunkt der Saison noch mit Abstimmungsproblemen zu kämpfen haben. Die Vielzahl an Ballverlusten und die schwankenden Trefferquoten sind typische Indikatoren für eine noch nicht vollständig eingespielte Mannschaftsstruktur. Dass Berlin dennoch als Sieger vom Platz ging, zeugt von der individuellen Klasse der Spieler, die in entscheidenden Momenten – etwa durch den 10:0-Lauf vor der Halbzeit oder den 7:0-Lauf im letzten Viertel – die Verantwortung übernahmen. Die Frankfurter hingegen zeigten eine mutige Leistung, konnten aber die Phasen, in denen sie das Momentum auf ihrer Seite hatten, nicht über die gesamte Spielzeit konservieren. Die defensive Umstellung der Berliner im dritten Viertel, die den Frankfurtern den Rhythmus nahm, war letztlich der spielentscheidende Faktor. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Neuzugänge, insbesondere der NBA-erfahrene Arcidiacono bei Frankfurt, in den kommenden Wochen in das BBL-Gefüge integrieren werden.

Offene Fragen nach dem Abpfiff

Der Quelltext lässt einige Fragen unbeantwortet, die für den weiteren Saisonverlauf von Interesse sein könnten. So bleibt unklar, wie sich die langfristige Integration der neuen Spieler auf die taktische Ausrichtung beider Teams auswirken wird. Während bei Frankfurt die Abhängigkeit von einzelnen Akteuren wie Judah Mintz in diesem Spiel deutlich wurde, bleibt offen, ob die Mannschaft in der Lage sein wird, die Last auf mehrere Schultern zu verteilen, sobald der Spielplan dichter wird. Auch die Frage nach der Konstanz der Berliner Defensive, die im zweiten Viertel zeitweise große Lücken offenbarte, wird in den kommenden Partien neu bewertet werden müssen. Zudem gibt der Text keine Auskunft darüber, wie schwerwiegend die physische Belastung durch die hohe Anzahl an Fouls und die daraus resultierenden Freiwurf-Orgien in der Schlussphase für die Spieler war. Ob diese Spielweise ein taktisches Mittel oder eine Folge von Ermüdung war, bleibt spekulativ. Auch die medizinische Situation nach dem Spiel wird im Ticker nicht thematisiert.

Ausblick auf die kommenden Herausforderungen

Für die Frankfurt Skyliners steht nach diesem Auftakt nun die Aufgabe an, die Lehren aus der Niederlage zu ziehen und sich auf die kommenden BBL-Partien vorzubereiten. Da ihr Spiel gegen Würzburg erst im Dezember stattfindet, haben sie nun Zeit, die Abstimmung im Team weiter zu verfeinern. Alba Berlin hingegen wird versuchen, den Schwung aus diesem Heimsieg mitzunehmen, um sich frühzeitig in der Tabelle zu etablieren. Die gezeigten Leistungen, insbesondere die Steigerung im dritten Viertel, dienen als Basis für die nächsten Trainingseinheiten. Die Liga wird nun beobachten, ob die Berliner ihre defensiven Schwächen abstellen können und ob die Frankfurter in der Lage sind, ihre offensiven Automatismen, die gegen Berlin phasenweise funktionierten, über 40 Minuten abzurufen. Weitere Termine für die kommenden Spieltage sind den vorliegenden Informationen nicht zu entnehmen, jedoch ist davon auszugehen, dass beide Teams zeitnah wieder in den Spielbetrieb einsteigen werden, um den Rhythmus für die laufende Saison 2026/2027 zu finden.

Analyse der taktischen Wendepunkte

Ein wesentlicher Aspekt der Partie war die taktische Flexibilität der Trainer. Pedro Calles bewies ein gutes Gespür dafür, wann er durch Auszeiten das Spiel beruhigen oder durch personelle Wechsel den Druck erhöhen musste. Besonders die Einwechslung von Spielern, die das Tempo forcierten, war ein Schlüssel zum Erfolg. Auf der anderen Seite agierte Klaus Perwas mit einer defensiven Strategie, die darauf abzielte, die Berliner zu Fehlern zu zwingen. Dies gelang im zweiten Viertel exzellent, als die Berliner Offensivbemühungen mehrfach durch Ballverluste gestoppt wurden. Doch die Berliner reagierten darauf mit einer höheren individuellen Aggressivität in der Defensive, was wiederum zu den entscheidenden Ballgewinnen führte. Diese ständigen Wechsel des Momentums machten die Partie für die Zuschauer attraktiv, zeigten aber auch die Anfälligkeit beider Teams für taktische Umstellungen des Gegners. Die Fähigkeit, auf solche Situationen schnell zu reagieren, wird für beide Mannschaften im weiteren Saisonverlauf ein entscheidendes Kriterium für den Erfolg sein.

Quelle: https://www.sportschau.de/live-und-ergebnisse/basketball/deutschland-bbl/ma12415678/alba-berlin_skyliners/liveticker