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Jetzt live - 3:0 durch Tomás, Stuttgart macht den Deckel drauf
Sport · 21.08.2026 22:18

Jetzt live - 3:0 durch Tomás, Stuttgart macht den Deckel drauf

Kurz: Der VfB Stuttgart zieht souverän in die nächste Runde des DFB-Pokals ein. Beim 4:0-Erfolg gegen Hansa Rostock glänzte vor allem Neuzugang Dženan Pejčinović.

Ein souveräner Pflichtsieg an der Ostsee

Im Rahmen der ersten Runde des DFB-Pokals der Saison 2026/2027 hat der VfB Stuttgart seine Favoritenrolle eindrucksvoll untermauert. In einem einseitigen Duell gegen den Drittligisten Hansa Rostock setzten sich die Schwaben am Abend des 21. August 2026 mit einem deutlichen 4:0-Erfolg durch. Die Partie, die im Rostocker Ostseestadion ausgetragen wurde, stand über weite Strecken unter der Kontrolle der Gäste aus dem Schwabenland. Während der VfB Stuttgart mit spielerischer Klasse und einer disziplinierten Defensivleistung überzeugte, fand der Gastgeber aus Rostock kaum Mittel, um die Stuttgarter Abwehrreihe ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. Der Sieg war zu keinem Zeitpunkt gefährdet, da die Mannschaft von Trainer Daniel Brinkmann zwar phasenweise mutig agierte, jedoch gegen die individuelle Qualität des Bundesligisten nicht ankam. Mit diesem Erfolg zieht der VfB Stuttgart verdient in die nächste Pokalrunde ein und bestätigt seine Ambitionen in diesem Wettbewerb.

Die spielentscheidenden Momente und Tore

Der Torreigen begann bereits in der 18. Minute, als der Stuttgarter Neuzugang Dženan Pejčinović das erste Ausrufezeichen setzte. Trotz der Anwesenheit von vier Rostocker Gegenspielern gelang es ihm, sich durchzusetzen und den Ball mit einem satten Linksschuss aus 14 Metern im rechten Eck unterzubringen. In der 37. Minute legte Pejčinović nach, als er nach einem präzisen Steckpass von Deniz Undav erneut eiskalt blieb und auf 2:0 erhöhte. Nach der Halbzeitpause und einer kurzen Unterbrechung aufgrund von Rauchtöpfen im Rostocker Fanblock, die für Sichtbehinderungen sorgten, blieb Stuttgart am Drücker. In der 74. Minute war es Tiago Tomás, der nach einer Vorlage von Undav aus spitzem Winkel zum 3:0 traf. Den Schlusspunkt setzte erneut Dženan Pejčinović in der 82. Minute. Nach einer mustergültigen Vorarbeit von Josha Vagnoman, der sich auf dem rechten Flügel bis zur Grundlinie durchgearbeitet hatte, musste der Neuzugang den Ball aus zehn Metern nur noch einschieben. Mit diesem Treffer schnürte Pejčinović einen Dreierpack in seinem ersten Pflichtspiel für den VfB.

Der Weg zum klaren Erfolg

Die Partie begann für den VfB Stuttgart zunächst mit einem personellen Rückschlag. Bereits in der 9. Minute musste Nikolas Nartey nach einem unglücklichen Aufkommen ausgewechselt werden; für ihn kam Josha Vagnoman in die Partie. Trotz dieser frühen Umstellung dominierte der Bundesligist das Geschehen. Rostock versuchte zwar, durch eine tiefe Defensivstaffelung die Räume eng zu machen, doch die Stuttgarter kombinierten sich geduldig durch die gegnerischen Reihen. Die Gastgeber agierten in der Defensive oft zu zögerlich, was die Schwaben konsequent ausnutzten. Auch als Rostock nach der Pause kurzzeitig mutiger wurde und durch Leon Dajaku in der 63. Minute zu einem gefährlichen Abschluss kam, den VfB-Keeper Fabian Bredlow mit einer starken Parade parierte, blieb die Ordnung beim VfB gewahrt. Die Stuttgarter ließen sich auch von der siebenminütigen Spielunterbrechung durch den Nebel nicht aus dem Konzept bringen und verwalteten ihre Führung souverän, bevor sie in der Schlussphase das Ergebnis noch einmal in die Höhe schraubten.

Akteure und taktische Wechsel

Auf Seiten des VfB Stuttgart standen neben dem dreifachen Torschützen Dženan Pejčinović vor allem Deniz Undav als Vorlagengeber und Tiago Tomás im Fokus. Die Defensive um Fabian Bredlow agierte sicher, auch wenn sie nur selten ernsthaft gefordert wurde. Auf Seiten von Hansa Rostock versuchte Trainer Daniel Brinkmann durch zahlreiche Wechsel, neue Impulse zu setzen. So kamen in der 68. Minute Maximilian Krauß und Ouassim Karada, später folgten Marco Schuster und Bernie Lennemann. Auch der VfB Stuttgart nutzte gegen Ende der Partie sein Wechselkontingent voll aus. So kamen unter anderem Chema Andrés, Ermedin Demirović und Ameen Al-Dakhil in die Partie, um frische Kräfte für die Schlussminuten zu bringen. Schiedsrichter Stegemann hatte die Partie dabei stets im Griff, auch wenn die Unterbrechung durch den Rauch der Fans eine besondere Herausforderung darstellte. Die taktische Disziplin der Stuttgarter, die auch bei einer komfortablen Führung nicht nachließen, war ein wesentlicher Faktor für das Zustandekommen dieses deutlichen Ergebnisses.

Einordnung des Spielverlaufs

Einzuordnen ist dieser Sieg als Pflichtaufgabe, die der VfB Stuttgart mit Bravour gelöst hat. Den Berichten zufolge war der Klassenunterschied zwischen dem Bundesligisten und dem Drittligisten über weite Strecken deutlich sichtbar. Während Stuttgart mit einer hohen Passgenauigkeit und spielerischer Leichtigkeit agierte, wirkte Hansa Rostock defensiv oft überfordert. Die Tatsache, dass der VfB selbst bei einer komfortablen Führung die Kontrolle behielt und defensiv kaum etwas zuließ, spricht für die derzeitige Verfassung der Mannschaft. Besonders bemerkenswert ist der Einstand von Dženan Pejčinović, der sich mit drei Toren sofort als wertvolle Verstärkung erwies. Den Berichten zufolge war der Sieg auch in der Höhe verdient, da Rostock offensiv zu wenig Akzente setzen konnte und lediglich durch vereinzelte Konter oder Fernschüsse wie den von Dajaku für kurze Gefahr sorgte. Die Stuttgarter zeigten sich als eingespielte Einheit, die auch mit personellen Umstellungen keine Stabilität einbüßte.

Offene Fragen nach dem Abpfiff

Der Quelltext lässt einige Aspekte der Partie unbeantwortet. So bleibt unklar, wie schwer die Verletzung von Nikolas Nartey ist, der bereits in der Anfangsphase ausgewechselt werden musste. Ebenso wird nicht näher erläutert, wie sich die medizinische Situation von Chris Führich darstellt, der in der 68. Minute ebenfalls vom Platz musste und durch Bilal El Khannouss ersetzt wurde. Auch die genauen Hintergründe zur Stimmung im Stadion, abgesehen von der kurzzeitigen Spielunterbrechung durch den Rauch, werden nicht weiter thematisiert. Es bleibt offen, welche taktischen Schlüsse Trainer Daniel Brinkmann aus dieser Niederlage für den weiteren Saisonverlauf in der 3. Liga ziehen wird. Auch die langfristige Integration der Neuzugänge, die in diesem Spiel so erfolgreich debütierten, ist ein Thema, das in den kommenden Wochen weiter beobachtet werden muss. Der Liveticker konzentriert sich primär auf die Spielereignisse und lässt die tiefergehende Analyse der sportlichen Konsequenzen für beide Vereine außen vor.

Der Blick nach vorne

Nach diesem überzeugenden Auftritt im DFB-Pokal richtet sich der Blick beim VfB Stuttgart nun auf die kommenden Aufgaben. Der souveräne Einzug in die nächste Runde gibt dem Team Rückenwind für den weiteren Saisonverlauf. Für Hansa Rostock bedeutet das Ausscheiden, dass man sich nun voll und ganz auf den Liga-Alltag konzentrieren kann. Die Mannschaft muss sich, wie im Spielverlauf deutlich wurde, defensiv stabilisieren, um in der 3. Liga bestehen zu können. Während der VfB Stuttgart mit dem Selbstvertrauen eines klaren Sieges in die nächsten Spiele geht, steht für die Ostseestädter eine Phase der Aufarbeitung an. Die Termine für die nächste Pokalrunde sowie die nächsten Ligaspiele der beiden Kontrahenten sind im aktuellen Bericht nicht explizit aufgeführt, doch der Fokus beider Trainer dürfte nun auf der Regeneration und der Vorbereitung auf die kommenden Herausforderungen liegen. Das Spiel hat gezeigt, dass Stuttgart auch in der Breite des Kaders gut aufgestellt ist, was für die kommenden Wochen von entscheidender Bedeutung sein dürfte.

Bild: Pexels: https://www.pexels.com/de-de/foto/leute-die-fussballspiel-schauen-1884574/ · Foto: Tembela Bohle
Quelle: https://www.sportschau.de/live-und-ergebnisse/fussball/deutschland-dfb-pokal/ma12109105/fc-hansa-rostock_vfb-stuttgart/liveticker