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heise+ | Rasanter Riemen: Smartes Rudergerät Augletics Eight Style im Test
Technik · 14.08.2026 12:00

heise+ | Rasanter Riemen: Smartes Rudergerät Augletics Eight Style im Test

Kurz: Das smarte Rudergerät Augletics Eight Style verspricht effizientes Training in den eigenen vier Wänden. Wir haben das 2790 Euro teure Gerät auf Herz und Nieren

Was geschehen ist – die Kernmeldung

Das deutsche Unternehmen Augletics hat mit dem Modell „Eight Style“ ein Rudergerät auf den Markt gebracht, das den Anspruch erhebt, das Training in den eigenen vier Wänden durch smarte Funktionen zu revolutionieren. Rudern gilt als eine der effektivsten Sportarten überhaupt, da es Kraft und Ausdauer miteinander kombiniert und dabei etwa 80 Prozent der gesamten Körpermuskulatur beansprucht. Besonders die Bein- und Gesäßmuskulatur, der Rumpf sowie die Schultern und Arme werden bei der Ausführung intensiv gefordert. Da die Bewegungsabläufe zudem als gelenkschonend gelten, erfreut sich das Rudern großer Beliebtheit. Das Augletics Eight Style tritt an, um diese Vorteile durch moderne Technik, eine kompakte Bauweise und einen virtuellen Trainer zu ergänzen, der das Training unabhängig von Wetter und Jahreszeit planbar macht. In einem ausführlichen Test wurde das Gerät, das in der getesteten Variante einen stolzen Preis von 2790 Euro aufruft, auf seine Alltagstauglichkeit und seine smarten Features hin untersucht. Dabei standen insbesondere die Qualität des Rudergefühls, die Lautstärkeentwicklung sowie die Integration digitaler Trainingsdienste im Fokus der Analyse.

Die Einzelheiten zum Gerät

Das Augletics Eight Style positioniert sich im gehobenen Preissegment. Mit einem Anschaffungspreis von 2790 Euro für die „Style“-Variante stellt das Gerät hohe Anforderungen an die Erwartungen der Nutzer. Das Gerät zeichnet sich durch eine spezifische Konstruktion aus, die darauf ausgelegt ist, den Platzbedarf in Wohnräumen zu minimieren, ohne dabei Kompromisse bei der mechanischen Stabilität einzugehen. Ein zentrales Element ist der Widerstandsmechanismus, der für ein authentisches Rudergefühl sorgen soll. Die technische Ausstattung umfasst zudem eine Anbindung an digitale Dienste, die den Sportlern ein interaktives Erlebnis bieten. Im Test wurde besonders darauf geachtet, wie sich die Hardware in der Praxis schlägt, wie präzise die Sensoren arbeiten und wie intuitiv die Softwareoberfläche für den Anwender gestaltet ist. Die Redaktion untersuchte dabei, ob die versprochene „Smartness“ des Geräts tatsächlich einen Mehrwert bietet oder ob sie lediglich eine Ergänzung darstellt, die den ohnehin hohen Preis rechtfertigen soll. Dabei wurden auch Aspekte wie die Lautstärke beim Training beleuchtet, da Rudergeräte in Wohnungen oft durch mechanische Geräusche stören können.

Hintergrund und bisheriger Verlauf

Die Entwicklung von Fitnessgeräten hat in den letzten Jahren einen deutlichen Wandel vollzogen. Während früher rein mechanische Geräte dominierten, die lediglich den Widerstand regelten, geht der Trend heute klar in Richtung Vernetzung. Augletics, ein deutsches Unternehmen, hat diesen Trend frühzeitig erkannt und sein Portfolio auf smarte Lösungen ausgerichtet. Die Entwicklung des Eight Style ist das Ergebnis einer fortlaufenden Optimierung von Ruderergometern, bei denen nicht mehr nur die reine physische Belastung im Vordergrund steht, sondern auch die Datenanalyse und die Motivation durch digitale Coaching-Systeme. Der Markt für solche Geräte ist hart umkämpft, da zahlreiche Anbieter mit unterschiedlichen Konzepten um die Gunst der Kunden buhlen. Dabei unterscheiden sich die Produkte vor allem in ihrer Bauweise, der Art der Widerstandserzeugung und der Integration von Internetdiensten. Augletics hat sich hierbei als Akteur positioniert, der versucht, hochwertige Hardware mit einer anspruchsvollen Software-Umgebung zu verknüpfen. Das Eight Style stellt in dieser Historie den Versuch dar, die Lücke zwischen professionellem Studio-Equipment und dem Heimbedarf zu schließen.

Die Beteiligten und ihre Rollen

Im Zentrum steht das Unternehmen Augletics, das als Hersteller des Geräts fungiert und die technologische Ausrichtung verantwortet. Die Redaktion des c't Magazins, vertreten durch Nico Jurran, hat die Rolle des neutralen Prüfers übernommen. Die Zielgruppe des Geräts sind gesundheitsbewusste Sportler, die Wert auf eine hohe Trainingsqualität in den eigenen vier Wänden legen und bereit sind, für eine hochwertige Verarbeitung sowie smarte Zusatzfunktionen ein höheres Budget einzuplanen. Da das Gerät explizit als „smart“ vermarktet wird, spielen auch Softwareentwickler und IT-Dienstleister eine indirekte Rolle, da sie die Basis für die Konnektivität und die virtuellen Trainingsumgebungen schaffen. Die Entscheidung für ein solches Gerät liegt letztlich beim Endverbraucher, der abwägen muss, ob der Funktionsumfang des Augletics Eight Style den geforderten Preis von 2790 Euro rechtfertigt. Die Einordnung der Testergebnisse dient dabei als Entscheidungshilfe für Interessenten, die sich zwischen verschiedenen Systemen am Markt entscheiden müssen.

Einordnung der Testergebnisse

Einzuordnen ist das Augletics Eight Style als ein Premium-Produkt, das den Anspruch erhebt, die Grenzen zwischen klassischem Sportgerät und digitalem Entertainment-System zu verwischen. Den Berichten zufolge ist die Kombination aus effektivem Ganzkörpertraining und technischer Unterstützung ein wesentlicher Faktor für die Attraktivität des Geräts. Kritisch zu betrachten ist bei solchen Systemen jedoch stets das Preis-Leistungs-Verhältnis. Während die mechanische Qualität und das Rudergefühl bei Augletics in der Regel auf einem hohen Niveau liegen, müssen Nutzer für sich selbst entscheiden, ob die smarten Funktionen – wie der virtuelle Trainer oder die Einbindung externer Sensoren – einen Aufpreis von mehreren hundert oder gar tausend Euro im Vergleich zu rein mechanischen Geräten wert sind. Die Tester betonen, dass gerade die Kompaktheit und die Lautstärke entscheidende Kriterien für die Nutzung in einer Wohnung sind. Ein Gerät, das zwar technisch brillant, aber zu laut oder zu ausladend ist, verliert in der Praxis schnell an Relevanz. Augletics scheint hier einen guten Kompromiss gefunden zu haben, der besonders für Nutzer interessant ist, die ihr Training datenbasiert steuern möchten.

Offene Fragen und Lücken

Obwohl der Testbericht viele Aspekte abdeckt, bleiben einige Fragen für den potenziellen Käufer offen. Der Quelltext macht beispielsweise keine detaillierten Angaben dazu, wie sich das Gerät bei langfristiger Abnutzung verhält oder wie der Kundensupport von Augletics im Falle technischer Defekte reagiert. Auch die langfristige Verfügbarkeit und Kompatibilität der Software-Updates wird nicht explizit thematisiert. Es ist unklar, wie lange das Gerät mit den neuesten Fitness-Apps und Betriebssystemen der Smartphones oder Tablets der Nutzer kompatibel bleiben wird. Zudem fehlen konkrete Vergleichswerte zu anderen smarten Rudergeräten derselben Preisklasse, was eine abschließende Einordnung der Konkurrenzfähigkeit erschwert. Auch die Frage, wie sich das Gerät bei unterschiedlichen Körpergrößen und Fitnessleveln über einen längeren Zeitraum schlägt, wird nur in Ansätzen beantwortet. Diese Lücken sind für eine abschließende Kaufentscheidung durchaus relevant, da sie die langfristigen Betriebskosten und die Lebensdauer des Produkts betreffen, die über den reinen Anschaffungspreis hinausgehen.

Wie es weitergeht

Für Interessenten, die sich für das Augletics Eight Style entscheiden möchten, ist der weitere Weg klar definiert: Die Anschaffung erfordert eine Investition von 2790 Euro. Ob das Unternehmen in naher Zukunft Software-Updates plant, die den Funktionsumfang erweitern oder die Anbindung an weitere Fitness-Plattformen verbessern, bleibt abzuwarten. Da der Markt für Fitness-Technologie extrem schnelllebig ist, ist davon auszugehen, dass Augletics kontinuierlich an der Verbesserung der virtuellen Trainingsumgebung arbeiten wird. Nutzer sollten die offiziellen Kanäle des Herstellers im Auge behalten, um über neue Features oder notwendige Wartungshinweise informiert zu bleiben. Für die Redaktion bleibt das Thema Fitness-Technik weiterhin ein fester Bestandteil der Berichterstattung, wobei zukünftige Tests zeigen werden, ob sich das Eight Style gegen neue Konkurrenzmodelle behaupten kann. Es sind derzeit keine weiteren spezifischen Termine oder angekündigten Hardware-Revisionen bekannt, die den weiteren Verlauf für dieses spezifische Modell kurzfristig beeinflussen würden.

Bild: Pexels: https://www.pexels.com/de-de/foto/hande-smartphone-laptop-arbeiten-20044367/ · Foto: Airam Dato-on
Quelle: https://www.heise.de/tests/Rasanter-Riemen-Smartes-Rudergeraet-Augletics-Eight-Style-im-Test-11362556.html?wt_mc=rss.red.ho.ho.atom.beitrag_plus.beitrag_plus