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heise+ | AirPods 5 im Test: ANC endlich für alle
Technik · 23.09.2026 08:00

heise+ | AirPods 5 im Test: ANC endlich für alle

Kurz: Apple bringt die AirPods 5 auf den Markt und integriert erstmals aktive Geräuschunterdrückung in das Basismodell. Wir analysieren die Neuerungen im Detail.

Was geschehen ist – die Kernmeldung

Im Zuge der diesjährigen iPhone-Keynote im Herbst hat Apple die neueste Generation seiner drahtlosen Kopfhörer, die AirPods 5, der Öffentlichkeit präsentiert. Die wichtigste Neuerung betrifft dabei die Strategie des Unternehmens hinsichtlich der Funktionsvielfalt: Apple hat sich dazu entschieden, die aktive Geräuschunterdrückung (ANC) nicht länger exklusiv den teureren Pro-Modellen vorzubehalten, sondern sie nunmehr zur Grundausstattung der gesamten AirPods-5-Serie zu machen. Damit reagiert der Hersteller auf den wachsenden Wunsch der Nutzerschaft nach einer effektiven Lärmreduzierung auch in den günstigeren Preisklassen. Die Markteinführung umfasst zwei unterschiedliche Varianten, die sich sowohl preislich als auch in ihrem Funktionsumfang deutlich voneinander abheben. Während das Basismodell für einen Preis von 150 Euro den Einstieg in die neue Generation markiert, bietet Apple zudem eine erweiterte Version für 170 Euro an. Diese zielt auf Nutzer ab, die über die grundlegenden Funktionen hinausgehende Features wie eine induktive Ladefunktion sowie eine erweiterte Steuerung per Gesten benötigen. Mit dieser Aufstellung möchte Apple seine Marktposition im Bereich der In-Ear-Kopfhörer festigen und die technologische Lücke zwischen den verschiedenen Preisklassen verringern.

Die Einzelheiten – Zahlen, Namen und Funktionen

Die neuen AirPods 5 präsentieren sich in zwei Ausführungen, die jeweils spezifische Anforderungen bedienen. Das Einstiegsmodell, welches für 150 Euro im Handel erhältlich ist, bietet bereits die wesentliche Neuerung der aktiven Geräuschunterdrückung. Zudem hat Apple das Basismodell mit der Fähigkeit zur Live-Übersetzung ausgestattet, was einen deutlichen Mehrwert gegenüber den Vorgängergenerationen darstellt. Das teurere Modell, welches für 170 Euro angeboten wird, hebt sich durch zusätzliche Hardware-Merkmale ab. Hierzu zählt primär die induktive Ladehülle, die das kabellose Aufladen des Case ermöglicht. Ein weiteres exklusives Merkmal des 170-Euro-Modells ist die integrierte Gestensteuerung, die eine intuitivere Bedienung der Kopfhörer im Alltag erlauben soll. Darüber hinaus verfügt diese Variante über eine längere Akkulaufzeit, was für Nutzer, die ihre Kopfhörer über einen längeren Zeitraum hinweg ohne Unterbrechung nutzen möchten, ein entscheidendes Kaufkriterium darstellen dürfte. Die technische Konzeption der AirPods 5 ist darauf ausgelegt, eine Balance zwischen kompaktem Design und funktionaler Leistungsfähigkeit zu finden, wobei die Hardware-Unterschiede gezielt die Nutzergruppen differenzieren.

Hintergrund – Der Weg zur fünften Generation

Die Entwicklung der AirPods-Serie ist von einer kontinuierlichen Evolution geprägt, bei der Apple sukzessive Funktionen aus dem High-End-Bereich in die Standardmodelle überführt hat. In der Vergangenheit war die aktive Geräuschunterdrückung ein Alleinstellungsmerkmal der Pro-Linie, was die Preisdifferenz zwischen den Einstiegsmodellen und den Premium-Varianten rechtfertigte. Mit der Einführung der fünften Generation vollzieht Apple nun einen strategischen Kurswechsel. Die Entscheidung, ANC nunmehr als Standardmerkmal zu etablieren, lässt sich als Reaktion auf den intensiven Wettbewerb im Markt für True-Wireless-Kopfhörer interpretieren. Kunden erwarten heute auch in günstigeren Preisregionen eine gewisse technologische Reife, die über die reine Audio-Wiedergabe hinausgeht. Die Implementierung der Live-Übersetzung in das Basismodell unterstreicht zudem Apples Bestreben, die AirPods stärker als intelligente Begleiter im Alltag zu positionieren, die über die reine Medienwiedergabe hinausgehen. Dieser Schritt markiert den bisherigen Höhepunkt einer Entwicklung, in der die Hardware-Ausstattung der AirPods immer engmaschiger mit der Software-Ökosystem-Strategie des Unternehmens verknüpft wird.

Die Beteiligten – Wer entscheidet und wer profitiert

Die treibende Kraft hinter dieser Produktvorstellung ist Apple, das Unternehmen, das die technologische Ausrichtung und die Preisgestaltung der AirPods-Serie maßgeblich bestimmt. Die Entscheidung, die AirPods 5 in zwei unterschiedlichen Konfigurationen anzubieten, ist eine strategische Vorgabe des Konzerns, um verschiedene Marktsegmente gleichzeitig zu adressieren. Auf der Seite der Anwender stehen die Kunden, die von der neuen Modellpolitik profitieren. Insbesondere die Nutzer des Basismodells erhalten nun Zugang zu Technologien, die bislang deutlich kostspieligeren Produkten vorbehalten waren. Die Redaktion von Mac & i, vertreten durch Holger Zelder, hat die neuen Kopfhörer einem ausführlichen Test unterzogen, um die Alltagstauglichkeit und die tatsächliche Leistung der neuen Funktionen zu bewerten. Diese journalistische Einordnung dient als Entscheidungshilfe für potenzielle Käufer, die abwägen müssen, ob der Aufpreis für das 170-Euro-Modell angesichts der gebotenen Mehrwerte wie der induktiven Ladehülle und der Gestensteuerung gerechtfertigt ist. Die Interaktion zwischen dem Hersteller, der die Produkte definiert, und den Testern, die diese kritisch hinterfragen, bildet den Rahmen für die öffentliche Wahrnehmung der neuen AirPods 5.

Einordnung – Die Bedeutung der Neuerungen

Die Einführung der AirPods 5 ist ein bedeutsamer Schritt für das gesamte Apple-Audio-Portfolio. Einzuordnen ist das so: Apple versucht, den Standard für In-Ear-Kopfhörer neu zu definieren, indem Funktionen, die früher als Luxus galten, nun in die Breite getragen werden. Die aktive Geräuschunterdrückung im 150-Euro-Modell ist ein klares Signal an die Konkurrenz, dass Apple gewillt ist, den Druck auf andere Hersteller zu erhöhen. Den Berichten zufolge stellt die Integration der Live-Übersetzung zudem eine Erweiterung des Nutzens dar, die über die reine Audiotechnik hinausgeht und die AirPods zu einem Werkzeug für die Kommunikation macht. Die Differenzierung zwischen der Basisversion und dem 170-Euro-Modell erscheint dabei logisch: Während Apple den Massenmarkt mit einer soliden Grundausstattung bedient, bietet das teurere Modell Komfort-Features, die vor allem Power-User ansprechen. Diese Strategie der gestuften Ausstattung ermöglicht es Apple, sowohl preissensible Kunden als auch Nutzer mit höheren Ansprüchen an den Bedienkomfort effektiv innerhalb des eigenen Ökosystems zu halten.

Offene Fragen – Was der Quelltext nicht klärt

Obwohl der Test der AirPods 5 einen guten Überblick über die neuen Funktionen und die Preisgestaltung bietet, bleiben einige Aspekte unbeantwortet. Der Quelltext macht keine expliziten Angaben zur exakten Akkulaufzeit in Stunden, weder für das Basismodell noch für die teurere Variante. Auch zur Qualität der Live-Übersetzung – etwa wie präzise diese in verschiedenen Sprachen funktioniert oder ob sie eine aktive Internetverbindung zwingend voraussetzt – fehlen detaillierte Informationen. Ebenso bleibt offen, wie sich die Gestensteuerung in der Praxis bei unterschiedlichen Umgebungsbedingungen verhält oder ob sie eine gewisse Eingewöhnungszeit erfordert. Zudem gibt es keine Angaben dazu, ob die AirPods 5 mit älteren Lade-Cases kompatibel sind oder ob Apple hier neue Standards gesetzt hat, die einen Austausch der Hardware erzwingen. Auch die Frage nach der Langlebigkeit der verbauten Akkus und der Reparaturfähigkeit der Kopfhörer wird nicht explizit thematisiert, was für viele Nutzer ein wichtiges Entscheidungskriterium darstellt.

Wie es weitergeht – Ausblick auf die Marktsituation

Die AirPods 5 sind nun offiziell Teil des Apple-Sortiments und werden nach der Keynote im Handel verfügbar gemacht. Die weitere Entwicklung wird davon abhängen, wie der Markt auf die neue Preisstruktur reagiert. Apple wird die Verkaufszahlen der beiden Modellvarianten genau beobachten, um festzustellen, ob die Kunden eher zum günstigen Einstiegsmodell greifen oder den Aufpreis für die induktive Ladehülle und die Gestensteuerung akzeptieren. Für die Nutzer bedeutet dies, dass sie nun vor der Wahl stehen, welche Funktionen für ihren persönlichen Bedarf essenziell sind. Zukünftige Updates der Firmware könnten zudem die Leistungsfähigkeit der Live-Übersetzung weiter verbessern, was ein fortlaufendes Thema für die Nutzer der AirPods 5 bleiben wird. Apple wird zudem weiterhin die Integration der Kopfhörer in das iPhone-Ökosystem vorantreiben, um den Vorsprung gegenüber Drittanbietern zu wahren. Weitere Entscheidungen über künftige Hardware-Revisionen oder Zubehör-Optionen werden sich an der Resonanz der Kunden auf diese fünfte Generation orientieren.

Bild: Pexels: https://www.pexels.com/de-de/foto/hand-festhalten-halten-airpods-7679549/ · Foto: https://kaboompics.com/
Quelle: https://www.heise.de/tests/AirPods-5-im-Test-ANC-endlich-fuer-alle-11461270.html?wt_mc=rss.red.ho.ho.atom.beitrag_plus.beitrag_plus