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heise-Angebot: secIT digital: Diese Rollen spielt KI aufseiten von Angreifern und Verteidigern
Technik · 31.08.2026 10:00

heise-Angebot: secIT digital: Diese Rollen spielt KI aufseiten von Angreifern und Verteidigern

Kurz: Die secIT digital beleuchtet Ende September die Rolle von KI in der IT-Sicherheit. Experten analysieren Angriffsvektoren und Verteidigungsstrategien.

Was geschehen ist: Die secIT digital als zentrale Plattform für IT-Sicherheit

Unter dem Titel secIT digital kündigt das Medienhaus Heise eine umfassende Fachkonferenz an, die sich intensiv mit den aktuellen Herausforderungen der Cybersicherheit auseinandersetzt. Die Veranstaltung findet am 29. und 30. September 2026 statt und richtet sich an ein Fachpublikum, das sich über die neuesten Entwicklungen, Bedrohungslagen und Verteidigungsmechanismen informieren möchte. Im Zentrum steht dabei die Rolle der Künstlichen Intelligenz (KI), die sowohl von Angreifern als auch von Verteidigern zunehmend in ihre Strategien integriert wird. Die Konferenz, die von den Redaktionen von c’t, heise security und iX kuratiert wird, versteht sich als objektive Informationsquelle, die den Hype um KI von den tatsächlichen technischen Möglichkeiten und Risiken trennt. Ziel ist es, den Teilnehmern ein realistisches Bild der Bedrohungslage zu vermitteln, ohne dabei in Panikmache zu verfallen. Die Veranstaltung findet rein digital statt, sodass Interessierte lediglich einen Laptop oder ein Tablet mit einer aktiven Internetverbindung benötigen, um an den Live-Video-Übertragungen teilzunehmen, die zudem Möglichkeiten zur direkten Interaktion und für Fragen bieten.

Die Einzelheiten: Experten, Themen und organisatorische Rahmenbedingungen

Das Programm der secIT digital umfasst eine Vielzahl von Beiträgen, die von renommierten Experten gestaltet werden. Stefan Strobel eröffnet die Konferenz mit einer Keynote zum Thema „Sicherheit am Scheideweg“, in der er die Entwicklung der Bedrohungslage analysiert. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Schutz vor Phishing-Attacken: David Fuhr, Cofounder und CTO der intcube GmbH, erläutert in seinem Vortrag die Funktionsweise von DMARC, DKIM, SPF, MFA sowie Passkeys und FIDO2. Seine Kollegin Janis König vertieft diese Thematik in einem begleitenden Ganztages-Workshop. Kevin Wetzler von der SSE - Secure Systems Engineering GmbH beleuchtet unter dem Titel „Angriffsbeschleuniger KI“ die tatsächlichen Gefahren und Grenzen KI-gestützter Angriffe. Ergänzend dazu demonstriert der Pentester Jörg Schneider, wie KI-gestützte Automaten bei der Überprüfung von Netzwerken unterstützen können. Neben diesen technischen Aspekten werden regulatorische Anforderungen wie der Cyber Resilience Act (CRA) und der Grundschutz++ thematisiert. Organisatorisch ist die Veranstaltung in zwei Konferenztage am 29. und 30. September sowie zusätzliche Workshop-Tage am 6. und 8. Oktober unterteilt. Frühbucher können bis zum 31. August von einem reduzierten Ticketpreis von 99 Euro profitieren, danach steigt der Preis auf 125 Euro. Zudem besteht die Möglichkeit, unter bestimmten Bedingungen ein Gratisticket zu erhalten.

Hintergrund: Die Entwicklung der IT-Sicherheitslandschaft

Die Notwendigkeit einer solchen Konferenz ergibt sich aus der stetig wachsenden Komplexität der digitalen Bedrohungslage. In den vergangenen Jahren hat sich das Bild der Cyberkriminalität durch den Einsatz von KI-Werkzeugen gewandelt. Den Berichten zufolge ist KI jedoch kein „universeller Hack-Button“, sondern ein Werkzeug, das die Art und Weise verändert, wie Angreifer IT-Systeme betrachten und angreifen. Diese Erkenntnis bildet den Ausgangspunkt für die diesjährige secIT digital. Die Veranstalter betonen, dass es für Unternehmen essenziell ist, zwischen Marketing-Versprechen und tatsächlicher technischer Relevanz zu unterscheiden. Die Konferenz baut auf der Erfahrung der beteiligten Fachredaktionen auf, die bereits in der Vergangenheit komplexe IT-Themen für ein professionelles Publikum aufbereitet haben. Die Entscheidung, die Veranstaltung rein digital durchzuführen, trägt dem Wunsch nach einer effizienten Wissensvermittlung Rechnung, bei der Teilnehmer direkt umsetzbare Praxisinformationen erhalten, ohne lange Anreisewege in Kauf nehmen zu müssen. Die Auswahl der Themen spiegelt dabei die aktuellen regulatorischen Anforderungen der EU und des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik wider, die Unternehmen zunehmend vor die Herausforderung stellen, ihre Infrastrukturen, wie etwa Active-Directory-Umgebungen, resilienter zu gestalten.

Die Beteiligten: Akteure und Institutionen

Die secIT digital wird maßgeblich von den Redaktionen der Publikationen c’t, heise security und iX organisiert, die für die Auswahl der Referenten und Themen verantwortlich zeichnen. Als Keynote-Speaker tritt Stefan Strobel auf, der als Experte für die Einschätzung der Bedrohungslage fungiert. Die fachliche Tiefe wird durch Referenten aus verschiedenen spezialisierten Unternehmen gewährleistet. David Fuhr und Janis König von der intcube GmbH bringen ihre Expertise im Bereich Phishing-Prävention und Identitätsmanagement ein. Kevin Wetzler von der SSE - Secure Systems Engineering GmbH übernimmt die Analyse der KI-gestützten Angriffsmethoden. Jörg Schneider, der als Pentester tätig ist, steuert die Perspektive der aktiven Sicherheitsüberprüfung bei. Diese Experten repräsentieren ein breites Spektrum an praktischer Erfahrung, das von der theoretischen Bedrohungsanalyse bis zur operativen Verteidigung reicht. Die Teilnehmer der Konferenz sind in der Regel IT-Administratoren, Sicherheitsverantwortliche und IT-Entscheider, die sich in einem professionellen Umfeld bewegen und nach belastbaren Fakten für ihre tägliche Arbeit suchen. Die Zusammenarbeit dieser Akteure zielt darauf ab, eine Plattform zu schaffen, auf der technisches Wissen neutral und ohne werbliche Beeinflussung vermittelt werden kann.

Einordnung: Die Rolle der KI in der Sicherheitsdebatte

Einzuordnen ist die aktuelle Debatte um Künstliche Intelligenz in der IT-Sicherheit als ein Prozess der Ernüchterung. Während KI in den Medien oft als mysteriöse Superkraft dargestellt wird, zeigen die Referenten der secIT digital den Berichten zufolge ein nüchternes Bild. Die KI dient Angreifern primär als Beschleuniger für bestehende Methoden, etwa bei der Erstellung von Phishing-Mails oder der Automatisierung von Scans. Auf der anderen Seite der Verteidigungslinie liegt das Potenzial der KI in der Effizienzsteigerung bei der Analyse großer Datenmengen und der Automatisierung von Routineaufgaben bei Pentests. Einzuordnen ist dies als eine Verschiebung der Ressourcen: Verteidiger müssen ihre Infrastrukturen, wie etwa Active-Directory-Systeme, gegen eine KI-gestützte Aufklärung absichern, was wiederum den Druck auf die IT-Abteilungen erhöht, grundlegende Sicherheitsstandards wie MFA oder Passkeys konsequent umzusetzen. Die Konferenz fungiert hier als Korrektiv, das den Fokus zurück auf bewährte Sicherheitsmechanismen lenkt, die durch KI lediglich ergänzt, aber nicht ersetzt werden können. Die Einordnung der Bedrohungslage erfolgt dabei bewusst ohne Panikmache, da eine sachliche Analyse die beste Voraussetzung für eine effektive Cyber-Resilienz darstellt.

Offene Fragen: Was noch geklärt werden muss

Der vorliegende Quelltext lässt einige Aspekte der Veranstaltung offen, die für potenzielle Teilnehmer von Interesse sein könnten. So wird zwar die technische Infrastruktur für die Teilnahme (Laptop oder Tablet mit Internetverbindung) genannt, es fehlen jedoch detaillierte Angaben zur verwendeten Software-Plattform für die Live-Übertragung und die Interaktionsmöglichkeiten. Auch die genaue Teilnehmerkapazität für die Workshops, die als limitiert beschrieben werden, wird nicht in Zahlen beziffert, was die Einschätzung der Dringlichkeit für eine Anmeldung erschwert. Zudem bleibt unklar, welche spezifischen Voraussetzungen für den Erhalt des Gratistickets gelten, außer der Bereitschaft, Daten mit dem Veranstalter und dessen Partnern zu teilen. Es wird nicht spezifiziert, welche Art von Daten dies genau sind und wie die Privatsphäre der Teilnehmer in diesem Kontext geschützt wird. Auch in Bezug auf die Zertifizierung der Workshops oder die Anerkennung als Fortbildungsmaßnahme für IT-Sicherheitsbeauftragte finden sich im Text keine Hinweise. Schließlich bleibt die Frage offen, ob die Vorträge nach der Konferenz dauerhaft als Aufzeichnung zur Verfügung stehen oder ob sie exklusiv für den Zeitraum der Live-Veranstaltung zugänglich sind.

Wie es weitergeht: Zeitplan und nächste Schritte

Für Interessierte steht nun die Phase der Anmeldung an. Der Zeitplan sieht vor, dass bis zum 31. August die Frühbucherphase läuft, in der die Tickets zu einem vergünstigten Preis von 99 Euro erworben werden können. Nach diesem Datum erhöht sich der Preis auf 125 Euro. Die Veranstalter weisen darauf hin, dass die Workshop-Plätze begrenzt sind, weshalb eine frühzeitige Buchung empfohlen wird. Die Konferenz selbst findet am 29. und 30. September 2026 statt, gefolgt von den vertiefenden Workshop-Tagen am 6. und 8. Oktober. Bis zu diesen Terminen ist das vollständige Programm auf der Website des Veranstalters einsehbar, wo auch die Buchungen vorgenommen werden können. Teilnehmer sollten zudem prüfen, ob sie die technischen Voraussetzungen für die Teilnahme an den Live-Videos erfüllen. Die Ankündigung legt nahe, dass die Vorbereitungen für die inhaltliche Ausgestaltung der Vorträge bereits abgeschlossen sind, da die Referenten und ihre Themen bereits feststehen. Weitere Informationen werden vermutlich über die offizielle Website der secIT digital kommuniziert, sobald die Anmeldephase fortschreitet.

Bild: Pexels: https://www.pexels.com/de-de/foto/mann-technologie-text-monitor-16018145/ · Foto: Alberlan Barros
Quelle: https://www.heise.de/news/secIT-digital-Diese-Rollen-spielt-KI-aufseiten-von-Angreifern-und-Verteidigern-11433602.html?wt_mc=rss.red.ho.ho.atom.beitrag.beitrag