Ein Treffpunkt für die Maker-Community
Am 15. und 16. August 2026 verwandelt sich das Hannover Congress Centrum erneut in einen zentralen Anlaufpunkt für alle, die Technik lieber selbst gestalten, anstatt fertige Produkte zu nutzen. Die Maker Faire Hannover bietet eine Plattform für Tüftler, Bastler und kreative Köpfe aus verschiedensten Fachbereichen. Mit mehr als 200 Ausstellern verspricht die Veranstaltung einen tiefen Einblick in das, was aktuell in privaten Werkstätten und professionellen Makerspaces entsteht.
Auch die Redaktion des Magazins *Make* ist vor Ort vertreten. In der Eilenriedehalle (Stand 105) stehen die Redakteure für den fachlichen Austausch bereit, geben Einblicke in aktuelle Projekte und freuen sich darauf, die Ideen der Besucher kennenzulernen. Die Messe zeichnet sich durch eine Mischung aus bewährten Teilnehmern und neuen Gesichtern aus: Etwa ein Drittel der Aussteller ist 2026 zum ersten Mal dabei, was für frische Impulse und unerwartete Entdeckungen sorgt.
Interaktive Technik und Lernangebote
Ein besonderer Fokus liegt in diesem Jahr auf der aktiven Teilhabe. Das sogenannte „Makey:Lab“ bietet Besuchern einen niederschwelligen Einstieg in die Welt der Mikrocontroller. Anstatt sich mit komplexem Quellcode auseinanderzusetzen, können Interessierte über eine grafische Oberfläche Funktionen intuitiv zusammenstellen. Dies richtet sich gezielt an Einsteiger, die lediglich Neugier und Experimentierfreude mitbringen müssen.
Zudem präsentiert die Redaktion am Stand erstmals den „Maker-Escape-Adventskalender“, der in Zusammenarbeit mit Franzis entstanden ist. Hierbei handelt es sich um eine Kombination aus Elektronik-Bausatz und Knobelspiel, die speziell auf die Bedürfnisse von Makern zugeschnitten wurde.
Spektakuläre Exponate und kinetische Kunst
Zu den visuellen Höhepunkten der diesjährigen Messe zählen mehrere großformatige Installationen:
* **Flower Power:** Die niederländische Künstlerin Bibi Jordan präsentiert eine riesige Stahlblume. Die Installation reagiert mittels Kameras auf die Bewegungen der Besucher. Sobald sich genügend Personen in der Nähe befinden, öffnet die Blume ihre Blütenblätter und lässt Flammen aus ihrem Inneren schießen.
* **Buzzbird:** Diese kinetische Skulptur dient als mechanische Verlängerung des menschlichen Körpers. Über Sensoren an einer Bedienstation steuert der Nutzer die Flügelbewegungen des Vogels durch eigene Armbewegungen.
* **Tesla Coil & Laser Animation Experience:** Das Team von LSD-LaserShowDesign kombiniert zwei über zwei Meter große Tesla-Spulen mit Musik, Lasertechnik und Spezialeffekten. Die daraus resultierenden elektrischen Entladungen machen Hochspannung nicht nur sichtbar, sondern auch hörbar.
Vielfalt jenseits der Technik
Das Spektrum der Maker Faire Hannover reicht weit über reine Elektronik hinaus. Das Programm umfasst unter anderem Robotik, Künstliche Intelligenz, Open Source sowie klassische Handwerksbereiche wie Holz-, Metall- und Textilverarbeitung. Auch Themen wie Upcycling, Wissenschaft, Kunst und Cosplay finden ihren Platz.
Neben den Ausstellungsflächen gibt es im „Wissens-Hub“ Vorträge von Experten, die Einblicke in ihre Arbeit geben und praktische Tipps vermitteln. Die Veranstaltung richtet sich gleichermaßen an Erwachsene und Kinder, wodurch sie den Charakter eines Festivals mit technischer Messe und Familienprogramm verbindet. Während die Aussteller in den Tagen vor dem Start noch intensiv an ihren Projekten feilen, ist das Wochenende im August bereits fest als Treffpunkt für die Szene eingeplant.