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heise-Angebot: Last Call: KI im Unternehmen verankern – vom Use Case zu skalierter KI-Strategie
Technik · 17.08.2026 12:00

heise-Angebot: Last Call: KI im Unternehmen verankern – vom Use Case zu skalierter KI-Strategie

Kurz: Die heise academy bietet einen intensiven Classroom zur KI-Transformation an. IT-Entscheider lernen, KI-Projekte erfolgreich von der Pilotphase in den Betrieb z

Was geschehen ist – die Kernmeldung

Die heise academy hat einen speziellen Classroom unter dem Titel „KI-Transformation im Unternehmen – Strategie, Use Cases und Skalierung“ angekündigt. Das Angebot richtet sich gezielt an IT-Entscheider sowie Verantwortliche für digitale Transformationsprozesse, die künstliche Intelligenz nicht nur als theoretisches Konzept, sondern als strategischen Hebel für nachhaltige Wertschöpfung in ihrem Unternehmen etablieren wollen. Die Veranstaltungsreihe besteht aus fünf aufeinanderfolgenden Sessions, die jeweils vier Stunden in Anspruch nehmen. Ziel ist es, den Teilnehmern das notwendige Rüstzeug zu vermitteln, um KI-Initiativen erfolgreich aus dem Stadium des Proof of Concepts herauszuführen und in den produktiven Betrieb zu überführen. Dabei wird ein besonderer Fokus auf die strategische Einbettung, die technische Architektur sowie die regulatorischen Anforderungen gelegt, wobei insbesondere der EU AI Act eine zentrale Rolle spielt. Die Reihe findet im Zeitraum vom 7. September 2026 bis zum 5. Oktober 2026 statt und bietet neben theoretischen Grundlagen auch interaktive Elemente sowie die Möglichkeit zum direkten Austausch mit Experten und anderen Teilnehmern.

Die Einzelheiten der Veranstaltungsreihe

Die fünf Sessions finden jeweils an Samstagen in der Zeit von 9 bis 13 Uhr statt. Der Auftakt am 7. September 2026 widmet sich den Grundlagen der künstlichen Intelligenz sowie der Governance. Am 14. September 2026 liegt der Schwerpunkt auf der Entwicklung der KI-Strategie, wobei die Identifikation, Bewertung und Priorisierung von Use Cases im Vordergrund stehen. Die dritte Einheit am 21. September 2026 behandelt die KI-Architektur und Data Governance, wobei Themen wie MLOps und die Anforderungen des EU AI Act explizit adressiert werden. Am 28. September 2026 verschiebt sich der Fokus auf die Einführung von KI als Change-Prozess, um die Transformation von der Strategie bis zur unternehmensweiten Skalierung zu begleiten. Den Abschluss bildet am 5. Oktober 2026 die Session zum Thema KI-Betrieb, in der MLOps, Skalierung und das Controlling in der Praxis vertieft werden. Der Experte Christoph Böttcher betont, dass jede dieser Sessions durch konkrete Fallbeispiele ergänzt wird, um das theoretische Wissen direkt anwendbar zu machen. Die Teilnehmer erhalten zudem Zugriff auf alle Aufzeichnungen und Materialien, um die Inhalte im Nachgang zu vertiefen.

Hintergrund zur KI-Transformation

Künstliche Intelligenz verändert derzeit in rasantem Tempo bestehende Geschäftsmodelle, interne Prozesse und die Dynamik im Wettbewerb. Trotz dieses hohen Innovationsdrucks zeigt sich in der Praxis ein häufiges Problem: Viele KI-Initiativen kommen über das Stadium eines Proof of Concepts nicht hinaus und erreichen nie den produktiven Einsatz im Unternehmen. Dies führt dazu, dass die erhofften Effizienzgewinne, Umsatzsteigerungen oder Qualitätsverbesserungen ausbleiben. Die heise academy setzt hier an, um diese Lücke zwischen technischer Machbarkeit und unternehmerischer Wertschöpfung zu schließen. Die Notwendigkeit für diesen Classroom ergibt sich aus der Komplexität der Materie. IT-Entscheider müssen heute in der Lage sein, Begriffe wie Machine Learning, generative KI, Analytics und klassische Automatisierung präzise voneinander abzugrenzen. Zudem müssen sie die Chancen, die sich durch den Einsatz von KI ergeben, gegen die erheblichen Risiken abwägen. Zu diesen Risiken zählen insbesondere regulatorische Hürden, Sicherheitsbedenken, ethische Fragestellungen sowie der Umgang mit Bias in Algorithmen. Eine strukturierte Herangehensweise ist daher essenziell, um nachhaltige Entscheidungen treffen zu können.

Die Beteiligten und ihre Rollen

Die Federführung bei diesem Angebot liegt bei der heise academy, vertreten durch den Experten Christoph Böttcher. Er fungiert als Dozent und Ansprechpartner, der die aktuellen Marktdynamiken einordnet und die Teilnehmer durch die komplexen Themengebiete führt. Die Zielgruppe des Programms umfasst IT-Entscheider und Verantwortliche für die digitale Transformation, die in ihren Organisationen die Weichen für die Zukunft stellen. Diese Führungskräfte tragen eine gewichtige Verantwortung, da sie nicht nur die technologische Architektur verantworten, sondern auch den Change-Prozess innerhalb der Belegschaft steuern müssen. Die Einführung von KI sorgt in vielen Unternehmen für Unruhe, weshalb eine transparente Kommunikation gegenüber den Mitarbeitenden zwingend erforderlich ist. Die Teilnehmer selbst sind aktive Akteure, die durch den Live-Chat und den Austausch untereinander dazu beitragen, das Wissen in der Praxis zu verankern. Zudem wird auf die Bedeutung von Organisationsstrukturen verwiesen, die den gezielten Aufbau von Kompetenzen erst ermöglichen. Der Classroom bietet somit eine Plattform für den Wissenstransfer zwischen Experten und den Entscheidungsträgern in den Unternehmen.

Einordnung der KI-Strategie

Den Berichten zufolge ist die Einführung von künstlicher Intelligenz in Unternehmen weit mehr als eine rein technische Herausforderung. Einzuordnen ist das so: Der Erfolg einer KI-Strategie hängt maßgeblich von der Datenqualität und einer soliden Data Governance ab. Ohne eine fundierte Basis können KI-Lösungen ihr Potenzial nicht entfalten. Besonders relevant ist hierbei die Unterscheidung zwischen Cloud-, On-Premise- und hybriden Infrastrukturen, da diese Entscheidungen die langfristige Flexibilität und Sicherheit beeinflussen. Ein weiterer kritischer Punkt ist die regulatorische Einordnung. Der EU AI Act mit seinem risikobasierten Modell stellt Unternehmen vor neue Anforderungen, die bereits in der Konzeptionsphase berücksichtigt werden müssen. Die Bewertung von Chancen und Risiken ist dabei ein fortlaufender Prozess. Während Effizienz und Geschwindigkeit als klare Vorteile gelten, müssen Sicherheit und Ethik als notwendige Leitplanken verstanden werden. Die Skalierung vom Pilotprojekt zum unternehmensweiten Rollout erfordert zudem ein durchdachtes Betriebskonzept, das sowohl technische KPIs als auch Compliance-Vorgaben integriert. Einzuordnen ist das Vorhaben der heise academy somit als ein ganzheitlicher Ansatz, der Technik, Mensch und Regulierung miteinander verzahnt.

Offene Fragen und Lücken im Quelltext

Der vorliegende Quelltext lässt einige Aspekte der Veranstaltungsreihe offen, die für potenzielle Teilnehmer von Interesse sein könnten. Zunächst werden keine konkreten Kosten für die Teilnahme an den einzelnen Sessions oder dem gesamten Classroom genannt. Es wird lediglich auf die Website verwiesen, auf der Tickets und weitere Informationen zu finden sind. Zudem bleibt unklar, welche spezifischen Fallbeispiele in den jeweiligen Sessions behandelt werden, da diese nur allgemein als „konkrete Fallbeispiele“ beschrieben werden. Auch die genaue Anzahl der maximalen Teilnehmer pro Classroom wird nicht spezifiziert, was Rückschlüsse auf die Intensität der Interaktion erschwert. Ebenso fehlen Details zu den technischen Voraussetzungen, die die Teilnehmer für die Teilnahme an den Live-Sessions benötigen, sowie Informationen zu eventuellen Zertifikaten, die nach Abschluss der Reihe ausgestellt werden könnten. Ob es sich bei dem Angebot um eine herstellerneutrale Schulung handelt oder ob bestimmte Technologien bevorzugt werden, bleibt ebenfalls unbeantwortet. Die Lücke zwischen der theoretischen Wissensvermittlung und der individuellen Umsetzung in verschiedenen Branchen wird durch das allgemeine Format des Classrooms nicht vollständig geschlossen.

Wie es weitergeht

Die Veranstaltungsreihe ist für den Spätsommer und Herbst 2026 terminiert. Interessierte können sich über die Website der heise academy für die Sessions anmelden. Der Prozess sieht vor, dass Teilnehmer nach der Anmeldung Zugriff auf die Live-Sessions erhalten, die jeweils vier Stunden dauern. Nach dem 5. Oktober 2026, dem Datum der letzten Session, endet das Live-Programm. Die bereitgestellten Aufzeichnungen und Übungsmaterialien stehen den Teilnehmern jedoch auch im Nachgang zur Verfügung, um das Gelernte zu wiederholen und zu vertiefen. Für Anwender, die kontinuierlich lernen möchten, verweist der Anbieter auf den sogenannten „Professional Pass“, der ab der Buchung des zweiten Classrooms oder einer Kombination aus einem Classroom und drei Videokursen wirtschaftlich attraktiv sein soll. Dieser Pass gewährt Zugriff auf den gesamten Campus der heise academy. Weitere Entscheidungen, etwa zur Erweiterung des Programms oder zur Durchführung weiterer Termine nach dem 5. Oktober 2026, sind im Quelltext nicht explizit angekündigt, hängen jedoch von der allgemeinen Nachfrage und dem Erfolg der angekündigten Sessions ab.

Bild: Pexels: https://www.pexels.com/de-de/foto/mann-laptop-tisch-bildschirm-5717737/ · Foto: https://kaboompics.com/
Quelle: https://www.heise.de/news/Last-Call-KI-im-Unternehmen-verankern-vom-Use-Case-zu-skalierter-KI-Strategie-11353416.html?wt_mc=rss.red.ho.ho.atom.beitrag.beitrag