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heise-Angebot: iX-Workshop: Wireshark Deep Dive – Netzwerkprobleme gezielt lösen
Technik · 26.08.2026 14:00

heise-Angebot: iX-Workshop: Wireshark Deep Dive – Netzwerkprobleme gezielt lösen

Kurz: Das iX-Magazin bietet einen spezialisierten Workshop für Fortgeschrittene an, um komplexe Netzwerkprobleme mit Wireshark effizient zu analysieren und zu beheben

Professionelle Netzwerkanalyse: Neuer Workshop für Experten

Das Fachmagazin iX hat ein neues Weiterbildungsangebot für IT-Profis angekündigt, das sich gezielt an Administratoren und Entwickler richtet, die ihre Fähigkeiten in der Netzwerkanalyse auf ein neues Level heben wollen. Unter dem Titel „Wireshark Deep Dive“ wird ein zweitägiger Workshop angeboten, der den Fokus explizit auf die Lösung realer, komplexer Netzwerkprobleme legt. In einer Zeit, in der die Stabilität und Sicherheit von IT-Infrastrukturen kritischer denn je sind, bietet dieses Format die Möglichkeit, über grundlegende Kenntnisse hinauszugehen. Die Teilnehmer lernen dabei nicht nur, wie man Datenpakete mit Wireshark aufzeichnet, sondern wie man diese systematisch auswertet, um versteckte Fehlerquellen, Performance-Engpässe und potenzielle Sicherheitsbedrohungen in Protokollen wie IP, Ethernet, ICMP, HTTP oder UDP zu identifizieren. Das Angebot versteht sich als Hands-on-Training, bei dem die Theorie konsequent in die Praxis übersetzt wird, um den Anforderungen moderner Unternehmensnetzwerke gerecht zu werden.

Detaillierte Einblicke in die Kursinhalte und Methodik

Der Workshop deckt ein breites Spektrum an technischen Herausforderungen ab, denen sich IT-Fachkräfte im Alltag gegenübersehen. Ein zentraler Bestandteil ist die Analyse von TCP-Handshakes, wobei besonderes Augenmerk auf das Performance-Tuning bei Verbindungen gelegt wird, die als schleppend wahrgenommen werden. Darüber hinaus behandeln die Inhalte knifflige SMB-Verbindungen sowie die spezifischen Probleme, die in großen WAN-Umgebungen auftreten können. Auch die Untersuchung von Trading-Apps, die aufgrund ihrer hohen Anforderungen an Latenz und Stabilität oft eine Herausforderung darstellen, ist Teil des Curriculums. Die Teilnehmer arbeiten dabei mit echten Netzwerktraces, die anonymisierte Praxisbeispiele aus realen Kundenumgebungen widerspiegeln. Ergänzend zu Wireshark kommen spezialisierte Werkzeuge wie der PacketSafari Analyzer sowie AI Shark zum Einsatz. Ein besonderes Merkmal ist die Möglichkeit, eigene PCAP-Dateien in den Workshop einzubringen, um diese unter fachlicher Anleitung gemeinsam zu analysieren und zu diskutieren.

Hintergrund und didaktischer Aufbau des Trainings

Die Konzeption des Workshops basiert auf der Erkenntnis, dass theoretisches Wissen über Protokolle allein oft nicht ausreicht, um in komplexen IT-Umgebungen schnell und zielgerichtet zu agieren. Der Kurs ist daher als fortgeschrittene Schulung konzipiert, die dort ansetzt, wo Standard-Tutorials enden. Um sicherzustellen, dass alle Teilnehmer auf einem vergleichbaren Wissensstand starten, werden grundlegende Konzepte der Netzwerkanalyse bei Bedarf kurz wiederholt. Ein Einstufungstest dient dazu, die Vorkenntnisse der Anwesenden einzuordnen und den Lernprozess individuell zu unterstützen. Die Entscheidung für ein zweitägiges, intensives Format soll gewährleisten, dass die Lerninhalte nicht nur oberflächlich vermittelt, sondern durch die praktische Anwendung an echten Daten nachhaltig gefestigt werden. Die Struktur zielt darauf ab, sowohl die Identifikation von Fehlern als auch deren dauerhafte Behebung zu trainieren, wobei auch der Umgang mit verschlüsselten Datenströmen, wie etwa TLS-Kommunikation mit fehlerhaften Paketreihenfolgen, einen wichtigen Schwerpunkt bildet.

Die Akteure hinter dem Workshop-Angebot

Als Trainer für diese Veranstaltung konnte Oliver Ripka gewonnen werden. Er ist als erfahrener Sicherheitsberater bei Söldner Consult tätig und verfügt über eine tiefgehende Expertise im Bereich der Netzwerksicherheit. Sein besonderes Augenmerk liegt auf der offensiven Sicherheit sowie der detaillierten Netzwerkanalyse, was ihn zu einem Experten für das Aufspüren von Angriffsmustern macht. Die Teilnehmer profitieren dabei direkt von seiner langjährigen Erfahrung aus echten Kundenprojekten. Um die Qualität der Ausbildung und den intensiven Austausch zu sichern, ist die Gruppengröße auf maximal 20 Personen begrenzt. Diese Limitierung ermöglicht es dem Trainer, auf individuelle Fragestellungen einzugehen und einen fachlichen Dialog zwischen den Teilnehmern zu fördern. Die Organisation und inhaltliche Ausgestaltung liegen in der Verantwortung der iX-Redaktion, die das Format als Teil ihrer fortlaufenden Workshop-Reihe für IT-Spezialisten positioniert hat.

Einordnung des Angebots in den IT-Kontext

Einzuordnen ist dieses Angebot als Reaktion auf die zunehmende Komplexität moderner Netzwerke. Da Unternehmen immer stärker auf hochverfügbare und sichere Datenverbindungen angewiesen sind, wächst der Bedarf an Fachkräften, die in der Lage sind, auch bei unklaren Fehlerbildern präzise Diagnosen zu stellen. Den Berichten zufolge bietet der Workshop hierfür einen geschützten Rahmen, um Techniken zu erlernen, die über das bloße Ablesen von Logs hinausgehen. Die Kombination aus manueller Analyse mittels Wireshark und der Unterstützung durch moderne Analyse-Tools wie AI Shark spiegelt den aktuellen Stand der Technik wider. Die Fokussierung auf reale Szenarien und die Möglichkeit, eigene Daten einzubringen, unterstreicht den Anspruch, keine akademische Veranstaltung zu sein, sondern ein Werkzeugset für den Arbeitsalltag zu vermitteln. Die Begrenzung der Teilnehmerzahl deutet zudem darauf hin, dass hier ein hoher Wert auf die Qualität des Transfers von Expertenwissen gelegt wird.

Offene Fragen und verbleibende Unklarheiten

Obwohl das Angebot detaillierte Informationen zu Inhalten und Zielgruppen liefert, bleiben einige Aspekte unbeantwortet. So geht aus dem vorliegenden Text nicht hervor, welche spezifischen Voraussetzungen die Teilnehmer für den Einstufungstest mitbringen müssen, um als „fortgeschritten“ zu gelten. Auch bleibt offen, ob für die Nutzung der erwähnten Tools wie PacketSafari oder AI Shark zusätzliche Lizenzen oder spezifische Hardwareanforderungen seitens der Teilnehmer bestehen. Zudem wird nicht explizit benannt, ob die im Workshop verwendeten Skripte zur Extraktion von Nutzdaten den Teilnehmern nach Abschluss des Kurses dauerhaft zur Verfügung gestellt werden oder ob es sich lediglich um Demonstrationsmaterial handelt. Auch die genaue Gewichtung zwischen den einzelnen Themengebieten, wie etwa der Anteil von Sicherheitsanalysen im Vergleich zu Performance-Optimierungen, ist nicht detailliert aufgeschlüsselt, was für potenzielle Teilnehmer mit sehr spezifischen Interessen relevant sein könnte.

Zeitplan und organisatorische Details

Für das Jahr 2026 sind zwei Termine für den Online-Workshop angesetzt. Der erste Block findet vom 07. bis zum 08. Oktober 2026 statt, der zweite Block folgt am 14. und 15. Dezember 2026. Beide Veranstaltungen laufen jeweils von 09:00 bis 17:00 Uhr. Für beide Termine gibt es Anreize zur frühzeitigen Buchung: Wer sich bis zum 09. September 2026 für den Oktober-Termin anmeldet, erhält einen Frühbucher-Rabatt von 10 Prozent. Analog dazu gilt für den Dezember-Termin ein Rabatt von 10 Prozent bei einer Buchung bis zum 16. November 2026. Da es sich um Online-Workshops handelt, ist eine stabile Internetverbindung sowie die entsprechende technische Ausstattung für die Teilnahme erforderlich. Die Anmeldung erfolgt über die Plattform des iX-Magazins, wobei die Verfügbarkeit aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl von 20 Personen pro Kurs zeitlich begrenzt sein dürfte. Interessierte sollten daher die genannten Fristen beachten, um sich einen Platz in einem der beiden Durchläufe zu sichern.

Bild: Pexels: https://www.pexels.com/de-de/foto/grafik-auf-dem-laptop-bildschirm-3861957/ · Foto: ThisIsEngineering
Quelle: https://www.heise.de/news/iX-Workshop-Wireshark-Deep-Dive-Netzwerkprobleme-gezielt-loesen-11415578.html?wt_mc=rss.red.ho.ho.atom.beitrag.beitrag