Professionelle Reaktion auf Cyberbedrohungen
In einer Zeit, in der Phishing-Attacken, Ransomware-Erpressungen und komplexe Malware-Infektionen zu den größten Risiken für Unternehmen zählen, ist eine robuste Verteidigungsstrategie unerlässlich. Doch selbst bei bester Prävention lässt sich ein Sicherheitsvorfall nicht immer verhindern. Entscheidend ist dann, wie schnell und strukturiert ein Unternehmen auf den Einbruch reagiert. Um Schäden zu begrenzen und den Normalbetrieb zügig wiederherzustellen, müssen IT-Teams in der Lage sein, Vorfälle frühzeitig zu erkennen und systematisch zu analysieren.
Strukturierte Incident-Response-Workflows
Der zweitägige iX-Workshop „Digital Forensics & Incident Response“ (DFIR) setzt genau an diesem Punkt an. Ziel der Schulung ist es, Teilnehmern das nötige Handwerkszeug zu vermitteln, um Cyberangriffe professionell zu untersuchen. Im Zentrum stehen dabei bewährte Methoden und Werkzeuge, mit denen sich betroffene Systeme identifizieren, Angriffsspuren rechtssicher sichern und die Wiederherstellung der IT-Infrastruktur unterstützen lassen.
Praxisnahes Lernen in virtuellen Umgebungen
Ein wesentlicher Bestandteil des Workshops ist die praktische Anwendung des erlernten Wissens. Die Teilnehmer arbeiten in einer virtuellen Windows-Umgebung, in der sie realistische Angriffsszenarien durchspielen können. Durch dieses „Learning-by-Doing“-Konzept wird das theoretische Wissen gefestigt, was den Transfer in den beruflichen Alltag erleichtert. Die Übungen sollen den Teilnehmern die nötige Sicherheit geben, um auch unter dem Druck eines echten Sicherheitsvorfalls besonnen und effektiv zu handeln.
Expertise aus der Praxis
Die Leitung des Workshops übernimmt Johann Rabbow, der als Head of Digital Forensics & Incident Response bei Oneconsult tätig ist. Durch seine tägliche Arbeit bei der Bewältigung realer Cyberangriffe bringt er tiefgreifende Kenntnisse über die Vorgehensweisen moderner Angreifer mit. Der direkte Austausch mit dem Trainer ermöglicht es den Teilnehmern, eigene Fragen zu stellen und von konkreten Erfahrungen aus echten Einsätzen zu profitieren. Dies bietet einen Mehrwert, der über reine Theorie hinausgeht und wertvolle Hinweise für den Ernstfall liefert.
Zielgruppe und Termine
Das Angebot richtet sich an IT-Administratoren, Incident-Responder sowie IT-Sicherheitsverantwortliche, die ihre Kompetenzen in der Analyse und Reaktion auf Sicherheitsvorfälle ausbauen möchten. Für das Jahr 2026 stehen mehrere Online-Termine zur Auswahl:
* 23. September bis 24. September 2026
* 28. Oktober bis 29. Oktober 2026
* 02. Dezember bis 03. Dezember 2026
Die Workshops finden jeweils von 09:00 bis 17:00 Uhr statt. Für alle Termine bietet der Veranstalter einen Frühbucher-Rabatt von 10 Prozent an, sofern die Anmeldung bis zu einem Monat vor dem jeweiligen Veranstaltungsbeginn erfolgt.
Hintergrund und Ausblick
Die zunehmende Professionalisierung von Cyberkriminellen zwingt Unternehmen dazu, ihre Abwehrmechanismen kontinuierlich anzupassen. Während klassische Sicherheitslösungen wie Firewalls oder Antivirensoftware weiterhin wichtig sind, gewinnt die Fähigkeit zur schnellen Reaktion – die sogenannte Incident Response – massiv an Bedeutung. Die Auseinandersetzung mit forensischen Methoden hilft nicht nur dabei, einen aktuellen Angriff zu stoppen, sondern liefert auch wichtige Erkenntnisse, um zukünftige Sicherheitslücken zu schließen und die eigene IT-Resilienz nachhaltig zu stärken.