Was geschehen ist – die Kernmeldung ausführlich
Das Fachmagazin iX hat einen neuen, praxisorientierten Workshop angekündigt, der sich intensiv mit der Entwicklung und Implementierung von Multiagentensystemen befasst. Unter dem Titel „Multiagentensysteme entwickeln: Tool Calling, MCP, Agent Orchestration und aktuelle Frameworks praxisnah einsetzen“ richtet sich das Angebot an Fachkräfte aus der Softwareentwicklung. Ziel des zweitägigen Online-Kurses ist es, Teilnehmern fundierte Kenntnisse zu vermitteln, wie spezialisierte KI-Agenten so kombiniert werden können, dass sie komplexe Aufgaben automatisiert und effizient bewältigen. Im Gegensatz zu herkömmlichen Ansätzen, die oft auf einen universellen Assistenten setzen, fokussiert sich dieser Workshop auf die Zusammenarbeit mehrerer spezialisierter Einheiten. Diese kommunizieren über standardisierte Protokolle und greifen gezielt auf externe Dienste und Werkzeuge zu. Der Kurs findet im Oktober und November 2026 statt und legt einen starken Schwerpunkt auf die praktische Arbeit am Programmcode, statt sich auf theoretische Foliensätze zu verlassen. Die Teilnehmer sollen am Ende in der Lage sein, eigene Multiagentensysteme zu konzipieren, aufzubauen und nahtlos in bestehende Softwareanwendungen einzubinden.
Die Einzelheiten – Zahlen, Namen und Termine
Der Workshop wird von dem Experten Rainer Stropek geleitet, der als erfahrener Entwickler und Cloud-Computing-Spezialist fungiert. Stropek ist unter anderem Mitentwickler der SaaS-Zeiterfassung „time cockpit“. Die Veranstaltungen finden an zwei Terminen statt: Der erste Block ist für den 19. und 20. Oktober 2026 angesetzt, der zweite Block folgt am 30. November und 1. Dezember 2026. Die Kurse laufen jeweils von 09:00 bis 17:00 Uhr als Online-Format. Für beide Termine gibt es Frühbucher-Rabatte von 10 Prozent, sofern die Anmeldung bis zum 21. September beziehungsweise bis zum 2. November 2026 erfolgt. Die Gruppengröße ist auf maximal 20 Teilnehmer begrenzt, um eine intensive Betreuung und den Austausch untereinander zu gewährleisten. Inhaltlich umfasst der Lehrplan die Arbeit mit dem quelloffenen Framework Mastra auf Basis von TypeScript sowie Einblicke in das Google ADK und das Microsoft Agent Framework. Zudem werden selbstgehostete Lösungen wie Hermes und OpenClaw bewertet. Die Teilnehmer erhalten zudem Einblicke in Tool Calling, Completion- und Responses-Schnittstellen sowie die Sicherheit der verwendeten Kommunikationsprotokolle.
Hintergrund – Der Weg zur Multiagenten-Architektur
Die Notwendigkeit für diesen Workshop ergibt sich aus der technologischen Entwicklung im Bereich der Künstlichen Intelligenz. Während KI-Agenten zunehmend als Standardwerkzeuge zur Automatisierung von Geschäftsprozessen gelten, stoßen isolierte, universelle KI-Modelle bei komplexen, mehrstufigen Aufgaben häufig an ihre Grenzen. Die Architektur von Multiagentensystemen bietet hier eine Lösung, indem sie die Last auf mehrere, spezialisierte Agenten verteilt. Diese Entwicklung ist eine logische Konsequenz aus der zunehmenden Integration von KI in Unternehmenssoftware. Die Teilnehmer lernen, wie diese Systeme durch standardisierte Protokolle miteinander interagieren, um Aufgaben zu lösen, die ein einzelner Bot nicht bewältigen könnte. Der Workshop greift dabei aktuelle Trends der Softwarearchitektur auf, in denen nicht mehr nur das Modell selbst im Vordergrund steht, sondern die Orchestrierung und die Anbindung an bestehende IT-Infrastrukturen. Durch die praktische Arbeit mit Frameworks wie Mastra wird den Teilnehmern ein Werkzeugkasten an die Hand gegeben, der über die bloße Nutzung von Chat-Interfaces weit hinausgeht und eine tiefere Integration in professionelle Softwareumgebungen ermöglicht.
Die Beteiligten – Wer entscheidet und wer lehrt
Verantwortlich für das Angebot zeichnet das iX-Magazin, eine bekannte Publikation für professionelle Informationstechnik. Als leitender Trainer fungiert Rainer Stropek. Er bringt seine Expertise aus der langjährigen Anwendungsentwicklung und dem Bereich Cloud Computing ein. Stropek, der für seine Arbeit an der SaaS-Lösung „time cockpit“ bekannt ist, setzt sich intensiv mit modernen Entwicklungstools auseinander und vermittelt dieses Wissen direkt an die Teilnehmer. Zielgruppe des Workshops sind erfahrene Softwareentwickler und Softwarearchitekten, die bereits mit agentischen KI-Anwendungen vertraut sind oder diese in ihre IT-Landschaft integrieren möchten. Ebenso angesprochen werden technische Führungskräfte, die die strategische Konzeption solcher Anwendungen verantworten. Die Teilnehmer profitieren dabei nicht nur von der fachlichen Anleitung durch Stropek, sondern auch von der Gruppendynamik in einem kleinen Kreis von maximal 20 Personen, was den Austausch über Architekturmuster und Best Practices innerhalb der Entwickler-Community fördert.
Einordnung – Was das bedeutet
Einzuordnen ist das Angebot als Reaktion auf den wachsenden Bedarf an spezialisierten KI-Lösungen in der Industrie. Den Berichten zufolge markiert der Übergang von einfachen KI-Chatbots hin zu komplexen, orchestrierten Multiagentensystemen einen wichtigen Reifeschritt in der Softwareentwicklung. Die Fokussierung auf Frameworks wie Mastra oder das Microsoft Agent Framework zeigt, dass die Branche zunehmend Werkzeuge benötigt, die eine standardisierte Kommunikation und Integration ermöglichen. Dass der Workshop explizit auf die Arbeit am Code setzt, unterstreicht den Anspruch, über oberflächliches KI-Wissen hinauszugehen. Für Unternehmen bedeutet dies, dass die Entwicklung von KI-Anwendungen zunehmend zu einer klassischen Aufgabe der Softwarearchitektur wird, bei der Sicherheit, Protokollstandards und Systemintegration eine zentrale Rolle spielen. Die Bewertung von selbstgehosteten Lösungen wie Hermes oder OpenClaw deutet zudem darauf hin, dass auch Fragen der Souveränität und der Kontrolle über die eingesetzten KI-Systeme für die Teilnehmer an Bedeutung gewinnen, was einen wichtigen Trend in der professionellen IT-Landschaft widerspiegelt.
Offene Fragen – Was der Quelltext nicht klärt
Der vorliegende Quelltext lässt einige Aspekte unbeantwortet, die für potenzielle Teilnehmer von Interesse sein könnten. So wird nicht explizit auf die technischen Voraussetzungen eingegangen, die die Teilnehmer für den Workshop mitbringen müssen, außer einer allgemeinen Erfahrung in der Softwareentwicklung. Auch die genaue Preisgestaltung für die Teilnahme – abgesehen von der Erwähnung des Frühbucher-Rabatts – bleibt im Text unerwähnt. Des Weiteren gibt der Text keine Auskunft darüber, welche spezifischen Hardwareanforderungen für die Arbeit mit den genannten Frameworks oder die Ausführung von selbstgehosteten Agenten wie Hermes während des Workshops bestehen. Auch die Frage, ob die Teilnehmer nach Abschluss des Kurses ein Zertifikat erhalten oder welche konkreten Materialien (außer dem Code selbst) zur Verfügung gestellt werden, wird nicht thematisiert. Ebenso fehlen Informationen darüber, ob die genannten Frameworks wie Mastra in der Zukunft durch weitere Tools ergänzt werden könnten oder ob der Workshop eine feste, unveränderliche Agenda verfolgt.
Wie es weitergeht – Angekündigte Schritte
Die Planung für die Workshops ist fest verankert. Die Interessenten haben die Möglichkeit, sich für zwei Termine im Herbst 2026 anzumelden. Der erste Termin findet Mitte Oktober statt, der zweite Ende November. Bis zu den jeweiligen Stichtagen im September und November können die Teilnehmer den Frühbucher-Rabatt in Anspruch nehmen. Nach der Anmeldung und Teilnahme an den zweitägigen Online-Sessions wird erwartet, dass die Teilnehmer die erlernten Architekturmuster und Best Practices direkt in ihre eigenen Projekte einfließen lassen können. Da der Workshop auf die Integration von KI in bestehende IT-Landschaften ausgerichtet ist, ist davon auszugehen, dass die Teilnehmer nach dem Kurs in der Lage sein werden, ihre eigenen Multiagentensysteme unter Nutzung der vorgestellten Protokolle und Schnittstellen weiterzuentwickeln. Weitere Termine oder eine Fortsetzung der Workshop-Reihe wurden im vorliegenden Text nicht explizit angekündigt, jedoch deutet die Struktur des Angebots darauf hin, dass das iX-Magazin kontinuierlich auf aktuelle Entwicklungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz und der Softwareentwicklung reagiert.