Ein Paradigmenwechsel in der Unternehmenssicherheit
Die Bedrohungslage für die IT-Infrastruktur von Unternehmen hat sich grundlegend gewandelt. Während früher klassische Netzwerkgrenzen im Mittelpunkt der Verteidigung standen, verlagern sich Cyberangriffe zunehmend auf die Identitätsebene. Kompromittierte Benutzerkonten, der Diebstahl von Zugangstoken oder der Missbrauch privilegierter Zugriffsrechte sind heute die bevorzugten Einfallstore für Angreifer. Diese Entwicklung zwingt Unternehmen dazu, ihre Sicherheitsstrategien grundlegend zu überdenken und Identitäten als den zentralen Ankerpunkt moderner Cybersecurity zu etablieren.
Der ICC Summit 2026 als zentrale Plattform
Um diesen Herausforderungen zu begegnen, findet am 25. und 26. November 2026 der Identity-Centric Cybersecurity Summit (ICC Summit) im Nemetschek Haus in München statt. Die englischsprachige Fachkonferenz, die von heise conferences in Zusammenarbeit mit KuppingerCole Analysts organisiert wird, adressiert die drängenden Fragen rund um Identity & Access Management (IAM) und IT-Sicherheit.
Die Veranstaltung richtet sich an ein Fachpublikum, bestehend aus CISOs, Security Architects, IAM-Verantwortlichen sowie weiteren Führungskräften, die für die Sicherheit moderner Unternehmensarchitekturen verantwortlich sind. Ziel ist es, den Austausch über innovative Ansätze zu fördern, bei denen die Identität als primärer Kontrollpunkt dient.
Fachliche Schwerpunkte der Konferenz
Das Programm des ICC Summit deckt ein breites Spektrum ab, das über klassische Sicherheitskonzepte hinausgeht. Zu den zentralen Themen gehören:
* **Identity Threat Detection and Response (ITDR):** Strategien zur Erkennung und Abwehr identitätsbasierter Bedrohungen.
* **Privileged Access Management (PAM):** Über die traditionellen Ansätze hinausgehende Konzepte für den Umgang mit privilegierten Zugängen in modernen Unternehmensumgebungen.
* **Continuous Trust & Authorization:** Die Implementierung von Systemen, die auf kontinuierlichem Vertrauen und dynamischer Autorisierung basieren.
* **Moderne Identitätsarchitekturen:** Der Aufbau zukunftssicherer Strukturen, die Identität als zentrales Element der Sicherheitsarchitektur begreifen.
Aufruf zur Einreichung von Beiträgen
Für den ICC Summit 2026 ist der „Call for Speakers“ offiziell eröffnet. Die Veranstalter suchen nach Experten, die ihre Erfahrungen mit der Community teilen möchten. Gesucht werden insbesondere:
* **Praxisberichte:** Konkrete Fallstudien aus Unternehmen, die Identity-Centric Security bereits implementiert haben.
* **Technische Deep Dives:** Detaillierte Analysen technischer Herausforderungen und Lösungen.
* **Strategische Erfahrungsberichte:** Einblicke in die organisatorische Umsetzung neuer Sicherheitskonzepte.
Ein wichtiger Hinweis für potenzielle Referenten: Der Fokus liegt auf inhaltlicher Tiefe und praktischem Mehrwert. Reine Produktpräsentationen sind ausdrücklich nicht erwünscht. Interessierte können ihre Vortragsvorschläge über die offizielle Veranstaltungswebsite einreichen.
Ausblick und Teilnahme
Die Konferenz bietet eine Plattform, um die Transformation hin zu einer identitätszentrierten Sicherheit aktiv mitzugestalten. Da das Programm derzeit noch in der Entstehungsphase ist, haben Interessierte die Möglichkeit, sich über sogenannte „Blind Bird Tickets“ einen vergünstigten Zugang zur Veranstaltung zu sichern, bevor die finale Agenda veröffentlicht wird. Mit der Ausrichtung auf einen intensiven fachlichen Austausch unterstreicht der ICC Summit die Notwendigkeit, Identitätsmanagement nicht mehr als isolierte IT-Disziplin, sondern als Kernbestandteil der gesamten Unternehmensresilienz zu betrachten.