Hinweise auf das erste faltbare iPhone
Die Gerüchteküche rund um Apple brodelt erneut. Im Zentrum der aktuellen Spekulationen steht das erste faltbare Smartphone des Unternehmens, das unter der Bezeichnung „iPhone Ultra“ gehandelt wird. Einem Bericht zufolge könnte das Gerät bereits im Herbst dieses Jahres erscheinen. Besonders aufschlussreich sind dabei Funde in der vierten Developer-Beta von iOS 27, die der Leak-Experte Filipe Esposito analysiert hat.
In den Systemdateien wurden Referenzen auf „Batterien“ im Plural entdeckt. Konkret finden sich dort Hinweise auf den Leistungszustand der Batterien sowie Warnmeldungen bei einer signifikanten Degradation. Da Apple bisher bei keinem iPhone-Modell von mehreren Akkus sprach, gilt dies als starkes Indiz für eine neue Hardware-Architektur. Branchenbeobachter gehen davon aus, dass Apple das iPhone Ultra mit zwei separaten Akkus ausstatten wird – jeweils einen für jede Falthälfte. Die Gesamtkapazität wird auf etwa 5000 mAh geschätzt. Es bleibt abzuwarten, wie das Unternehmen den Austausch dieser Module handhaben wird, da ein einzelner Wechsel der Komponenten derzeit als unwahrscheinlich gilt.
Weitere Indizien für das Foldable
Neben der Akku-Konfiguration liefern frühere Beta-Versionen von iOS 27 weitere technische Details. So wurden bereits Funktionen implementiert, die den Faltstatus des Geräts sowie den aktuellen Nutzungswinkel erkennen können. Diese Software-Anpassungen unterstreichen, dass die Entwicklung des faltbaren Formfaktors weit fortgeschritten ist.
Das iPhone 20: Ein Jubiläumsmodell mit Rekord-Display
Während das iPhone Ultra den Fokus auf neue Formfaktoren legt, richtet sich der Blick der Gerüchteküche bereits auf das Jahr 2027. Da sich die Vorstellung des ersten iPhones im Jahr 2007 dann zum 20. Mal jährt, wird für den Herbst 2027 ein „iPhone 20“ erwartet. Laut dem chinesischen Leaker Digital Chat Station könnte Apple hierbei die Displaygröße erneut steigern.
Die Rede ist von einer Bilddiagonale von knapp 7 Zoll, genauer gesagt 6,96 Zoll. Zum Vergleich: Das aktuelle iPhone 17 Pro Max kommt auf 6,9 Zoll. Apple plant offenbar, das Gerät offensiv als 7-Zoll-Smartphone zu vermarkten. Ob diese Vergrößerung rein durch eine Reduzierung der Displayränder erreicht wird, bleibt offen. Es gibt Spekulationen, dass Apple auf ein echtes Edge-to-Edge-Design setzen könnte, bei dem die Ränder zudem abgerundet und in Glas ausgeführt sind.
Einordnung der Entwicklungen
Die Kombination aus geleakten Software-Strings und Berichten aus asiatischen Zuliefererkreisen zeichnet ein klares Bild der strategischen Ausrichtung Apples. Während das Unternehmen beim iPhone Ultra technisches Neuland betritt, um im hart umkämpften Segment der faltbaren Geräte Fuß zu fassen, scheint für die reguläre iPhone-Reihe eine Evolution des Designs in Richtung noch größerer Bildschirme geplant zu sein.
Die kommenden Monate dürften zeigen, ob sich diese Hinweise bewahrheiten. Insbesondere die offizielle Vorstellung des iPhone Ultra im Herbst wird zeigen, wie Apple die Herausforderungen bei der Akkutechnologie und der Software-Integration für faltbare Geräte gelöst hat.