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Regional · 28.09.2026 15:33

Groß-Gerau: Brand in Mehrfamilienhaus / Mehrere Wohnungen und Fassade beschädigt

Kurz: Ein Brand in einem Mehrfamilienhaus in der Gernsheimer Straße in Groß-Gerau verursachte erheblichen Sachschaden. Die Kriminalpolizei ermittelt zur Brandursache.

Ein folgenschwerer Brand in der Gernsheimer Straße

Am Montag, den 28. September 2026, kam es in Groß-Gerau zu einem bedeutenden Feuerwehreinsatz. Gegen 10.35 Uhr brach in einem Mehrfamilienhaus in der Gernsheimer Straße ein Brand aus, der die Einsatzkräfte vor Ort forderte. Die Flammen entwickelten sich in einer Wohneinheit im dritten Stock des Gebäudes. Die Feuerwehr konnte das Feuer nach einer intensiven Bekämpfung innerhalb von knapp 30 Minuten erfolgreich löschen. Im Anschluss an die Löscharbeiten führten die Einsatzkräfte eine Belüftung des gesamten Gebäudekomplexes durch, um den gefährlichen Brandrauch aus den Räumlichkeiten zu entfernen. Während des gesamten Einsatzes kam es im unmittelbaren Umfeld der Einsatzstelle zu Verkehrsbehinderungen, da die Gernsheimer Straße für die Rettungsfahrzeuge und das Equipment der Feuerwehr freigehalten werden musste. Den Berichten zufolge konnten die übrigen Bewohner nach Abschluss der Maßnahmen wieder in ihre Wohnungen zurückkehren, während für den Mieter der direkt betroffenen Wohnung eine alternative Unterbringung durch die Stadt Groß-Gerau organisiert wurde.

Details zum Schadensausmaß und den Ermittlungen

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei nahm das Feuer seinen Ursprung in der Küche der Wohnung im dritten Obergeschoss. Die Auswirkungen des Brandes beschränkten sich jedoch nicht nur auf diesen einen Raum. Neben der direkt betroffenen Unterkunft wurden weitere Wohnungen innerhalb des Mehrfamilienhauses sowie die äußere Fassade des Gebäudes durch die enorme Hitze, den dichten Brandrauch und das eingesetzte Löschwasser in Mitleidenschaft gezogen. Das Polizeipräsidium Südhessen beziffert den entstandenen Sachschaden auf eine Summe von etwa 250.000 Euro. Um den genauen Hergang des Vorfalls sowie die Ursache für den Ausbruch des Feuers in der Küche zweifelsfrei zu klären, hat die Kriminalpolizei in Rüsselsheim die Ermittlungen aufgenommen. Die Beamten untersuchen nun, ob technische Defekte, menschliches Fehlverhalten oder andere Faktoren für das Unglück verantwortlich waren. Die Pressestelle des Polizeipräsidiums Südhessen in Darmstadt, vertreten durch Stefan Launhardt, fungiert hierbei als zentrale Anlaufstelle für Rückfragen zum Sachstand.

Einordnung der Situation vor Ort

Einzuordnen ist das Geschehen als ein schwerwiegendes Ereignis, das glücklicherweise keine unmittelbaren Personenschäden forderte. Die Tatsache, dass das Feuer innerhalb einer halben Stunde unter Kontrolle gebracht werden konnte, spricht für ein schnelles und effizientes Eingreifen der örtlichen Feuerwehr. Dennoch ist ein Sachschaden in Höhe von einer Viertelmillion Euro für ein einzelnes Wohngebäude als erheblich einzustufen. Dass die Fassade und mehrere Wohnungen durch Rauch und Wasser beschädigt wurden, deutet darauf hin, dass die Brandlast in der betroffenen Küche beträchtlich gewesen sein muss. Die schnelle Rückkehr der meisten Bewohner in ihre Wohnungen lässt darauf schließen, dass die Statik des Gebäudes nicht beeinträchtigt wurde und die Wohnungen nach der Belüftung als bewohnbar eingestuft werden konnten. Die Unterbringung des Mieters der Brandwohnung durch die Stadtverwaltung zeigt zudem, dass hier eine schnelle soziale Unterstützung für Betroffene in Notlagen greift, um Obdachlosigkeit nach einem solchen Vorfall zu vermeiden.

Offene Fragen zum Brandereignis

Trotz der bereits vorliegenden Informationen bleiben zentrale Fragen zum Brandereignis in der Gernsheimer Straße derzeit noch unbeantwortet. Der Quelltext macht keine Angaben dazu, ob sich zum Zeitpunkt des Brandausbruchs Personen in der Wohnung befanden oder ob diese zum Unglückszeitpunkt leer stand. Ebenso bleibt unklar, welche konkreten Gegenstände in der Küche das Feuer ausgelöst haben könnten – ob es sich beispielsweise um ein elektrisches Küchengerät, eine offene Flamme oder einen anderen technischen Defekt handelte, ist Gegenstand der laufenden polizeilichen Ermittlungen. Auch zur Anzahl der betroffenen Wohnungen, die neben der Brandwohnung durch Rauch und Löschwasser in Mitleidenschaft gezogen wurden, gibt es keine detaillierten Angaben. Es bleibt offen, wie lange die betroffenen Wohnungen aufgrund der Reinigungs- und Instandsetzungsarbeiten eventuell noch unbewohnbar bleiben könnten oder ob die Schäden an der Fassade eine aufwendige Sanierung nach sich ziehen werden, die das Stadtbild in der Gernsheimer Straße für längere Zeit beeinflussen könnte.

Wie es mit der Aufarbeitung weitergeht

Die weiteren Schritte liegen nun in der Hand der Kriminalpolizei Rüsselsheim. Die Ermittler werden in den kommenden Tagen und Wochen versuchen, den Brandort detailliert zu untersuchen, um die genaue Brandursache zu bestimmen. Sollten sich Anhaltspunkte für ein Fremdverschulden oder eine grobe Fahrlässigkeit ergeben, wird die Polizei entsprechende Berichte an die Staatsanwaltschaft übermitteln. Parallel dazu wird die Schadensregulierung durch die Versicherungen der betroffenen Parteien und des Hauseigentümers anlaufen. Die Stadt Groß-Gerau wird voraussichtlich weiterhin die Betreuung des Mieters der Brandwohnung koordinieren, bis eine dauerhafte Lösung gefunden ist. Weitere Informationen zum Fortschritt der Ermittlungen oder zu etwaigen behördlichen Auflagen für das Gebäude werden erst nach Abschluss der polizeilichen Spurensicherung erwartet. Es ist davon auszugehen, dass die betroffenen Bewohner nun zunächst mit der Schadensaufnahme in ihren eigenen vier Wänden beschäftigt sind, während die Hausverwaltung die notwendigen Reparaturen an der Fassade und in den betroffenen Bereichen des Hauses in Auftrag geben wird.

Quelle: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/4969/6360747