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Regional · 28.09.2026 13:28

Fürth: Kabeldiebe auf Baustelle/Zeugen gesucht

Kurz: Unbekannte Täter haben auf einer Baustelle in Fürth-Krumbach Kupferkabel gestohlen und einen Kran beschädigt. Die Polizei sucht nun dringend nach Zeugen.

Ein dreister Diebstahl in der Rotenbergstraße

Im beschaulichen Ortsteil Krumbach der Gemeinde Fürth ist es zu einem erheblichen Kriminalitätsvorfall gekommen, der die örtliche Baustellensicherheit in den Fokus rückt. Wie das Polizeipräsidium Südhessen am 28. September 2026 berichtete, verschafften sich bislang unbekannte Täter unbefugten Zutritt zu einer Baustelle in der Rotenbergstraße. Der Tatzeitraum konnte von den Ermittlern auf die Spanne zwischen dem Sonntagmorgen des 27. Septembers und dem darauffolgenden Montagmorgen des 28. Septembers eingegrenzt werden. Die Kriminellen nutzten die nächtliche Ruhe aus, um gezielt hochwertige Materialien zu entwenden. Dabei gingen die Täter mit einer gewissen Systematik vor, indem sie an mehreren verschiedenen Stellen der Baustelle Kupferkabel abtrennten und entwendeten. Der Vorfall sorgt nun für erhebliche Verzögerungen und finanzielle Einbußen bei den betroffenen Akteuren vor Ort, da nicht nur das Material fehlt, sondern auch die Infrastruktur der Baustelle in Mitleidenschaft gezogen wurde. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet nun die Öffentlichkeit um Unterstützung, um die Täter dingfest zu machen.

Details zum Tathergang und dem entstandenen Schaden

Die Ermittlungen der Polizei zeichnen ein Bild von gezielter Sachbeschädigung und Diebstahl. Während ihres nächtlichen Treibens in der Rotenbergstraße beschränkten sich die Täter nicht nur auf den reinen Diebstahl der Kupferkabel, sondern hinterließen auch eine Spur der Verwüstung. Besonders schwer wiegt die Beschädigung eines Krans, der sich auf dem Gelände befand. Durch das gewaltsame Vorgehen beim Abtrennen der Kabel entstand ein Sachschaden, der nach dem gegenwärtigen Ermittlungsstand der Polizei auf eine Summe von rund 20.000 Euro geschätzt wird. Diese Summe setzt sich aus dem Wert des entwendeten Kupfers sowie den notwendigen Reparaturkosten für die beschädigten Baumaschinen zusammen. Die Kriminalpolizei in Heppenheim, speziell das zuständige Kommissariat 20, hat die Sachbearbeitung übernommen. Die Beamten sind nun auf die Mithilfe von Anwohnern oder Passanten angewiesen, die im fraglichen Zeitraum verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben könnten. Jede noch so kleine Beobachtung in der Nähe der Rotenbergstraße in Krumbach könnte für die Ermittler von entscheidender Bedeutung sein, um den Tathergang weiter zu rekonstruieren.

Hintergrund und bisheriger Verlauf der Ermittlungen

Die Tat in der Rotenbergstraße reiht sich in eine Serie von Delikten ein, bei denen Baustellen aufgrund der dort lagernden wertvollen Metalle zunehmend ins Visier von Kriminellen geraten. Kupfer ist aufgrund seiner hohen Wiederverwertungspreise auf dem Schwarzmarkt ein begehrtes Diebesgut. Dass die Täter dabei auch vor der Beschädigung schwerer Maschinen wie einem Kran nicht zurückschrecken, verdeutlicht die hohe kriminelle Energie, die bei solchen Vorfällen im Spiel ist. Bisher liegen der Polizei keine konkreten Hinweise auf die Identität der Täter vor. Die Ermittlungen befinden sich noch in einem frühen Stadium. Das Polizeipräsidium Südhessen, vertreten durch Bernd Hochstädter aus der Pressestelle in Darmstadt, koordiniert die Öffentlichkeitsarbeit und die Kommunikation zu diesem Fall. Die Tat wurde offiziell am 28. September um 13:28 Uhr registriert, nachdem der Diebstahl am Montagmorgen entdeckt worden war. Die Polizei prüft nun, ob es in der näheren Umgebung weitere Vorfälle dieser Art gab oder ob die Täter gezielt dieses eine Objekt in Krumbach ausgewählt haben.

Die beteiligten Institutionen und Ansprechpartner

In den Fall involviert sind primär die Beamten des Polizeipräsidiums Südhessen. Die operative Arbeit vor Ort sowie die Auswertung der Spuren erfolgt durch das Kommissariat 20 der Kriminalpolizei in Heppenheim. Bürgerinnen und Bürger, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich direkt unter der Telefonnummer 06252/706-0 mit den Ermittlern in Verbindung zu setzen. Für allgemeine Presseanfragen steht zudem der Pressesprecher Bernd Hochstädter zur Verfügung, der unter der Rufnummer 06151/969-13110 oder mobil unter 0172/3097857 erreichbar ist. Auch die zentrale Pressestelle des Polizeipräsidiums in der Klappacher Straße 145 in Darmstadt ist in die Informationskette eingebunden. Die Institutionen betonen die Wichtigkeit der Zeugenaussagen, da bei derartigen Taten oft nur durch Hinweise aus der Bevölkerung eine heiße Spur zu den Tätern führt. Die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Dienststellen der Polizei Südhessen ist darauf ausgerichtet, die Aufklärungsquote bei derartigen Eigentumsdelikten zu erhöhen.

Einordnung und offene Fragen

Einzuordnen ist der Vorfall als ein gezielter Angriff auf die Sicherheit von Baustellen, der nicht nur den finanziellen Schaden für die Bauherren bedeutet, sondern auch den Baufortschritt massiv gefährden kann. Den Berichten zufolge ist der Schaden von 20.000 Euro für ein einzelnes Ereignis dieser Art beachtlich. Dennoch bleiben viele Fragen offen: Der Quelltext gibt beispielsweise keine Auskunft darüber, ob es auf der Baustelle Sicherheitsvorkehrungen wie Kameras oder Alarmanlagen gab, die möglicherweise manipuliert wurden. Auch ist unklar, ob die Täter mit einem größeren Fahrzeug vor Ort waren, um das schwere Kupferkabel abzutransportieren. Ebenso wenig ist bekannt, ob es bereits in den Tagen vor dem Diebstahl verdächtige Ausspähungsversuche gegeben hat. Ob die Täter ortskundig waren oder gezielt nach Baustellen in der Region suchten, lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt nicht beantworten. Die Ermittlungen müssen klären, ob es sich um Einzeltäter oder eine organisierte Gruppe handelt, die den Diebstahl von Buntmetall professionell betreibt. Die Polizei hält sich bezüglich weiterer Details aus ermittlungstaktischen Gründen bedeckt, um die laufenden Untersuchungen nicht zu gefährden.

Wie es weitergeht

Die polizeilichen Ermittlungen laufen derzeit auf Hochtouren. Das Kommissariat 20 in Heppenheim wertet alle verfügbaren Informationen aus und hofft auf weitere Zeugenmeldungen. Ein konkreter Termin für eine mögliche Festnahme oder weitere Schritte wurde seitens der Polizei nicht kommuniziert, da dies vom Erfolg der weiteren Ermittlungsarbeit abhängt. Die betroffenen Baustellenverantwortlichen werden nun damit beschäftigt sein, den Schaden zu beziffern, die Reparaturen am Kran zu veranlassen und die Sicherheitsvorkehrungen auf dem Gelände möglicherweise zu verschärfen, um künftige Vorfälle dieser Art zu verhindern. Sollten sich neue Anhaltspunkte ergeben, wird die Polizei über ihre offiziellen Kanäle, wie die Webseite polizei.hessen.de, informieren. Bis dahin bleibt die Bitte an die Bevölkerung bestehen, bei verdächtigen Beobachtungen in der Nähe von Baustellen in Fürth und Umgebung umgehend den Notruf oder die zuständige Dienststelle in Heppenheim zu kontaktieren. Die Ermittler hoffen darauf, durch die Zeugenaufrufe bald eine konkrete Spur zu den Tätern zu finden und den Fall zeitnah aufklären zu können.

Quelle: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/4969/6360531