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Frankfurt gewinnt zweistellig gegen St. Tönis
Sport · 21.08.2026 21:35

Frankfurt gewinnt zweistellig gegen St. Tönis

Kurz: Eintracht Frankfurt feiert einen historischen 11:0-Kantersieg gegen den SC St. Tönis und zieht souverän in die zweite Runde des DFB-Pokals ein.

Ein historischer Abend im Grotenburg-Stadion

Es war ein Abend der Rekorde und der absoluten Dominanz, als Eintracht Frankfurt am 21. August 2026 im Rahmen der ersten Runde des DFB-Pokals auf den SC St. Tönis traf. Die Partie, die im Krefelder Grotenburg-Stadion ausgetragen wurde, entwickelte sich für den Erstligisten aus Hessen zu einem einseitigen Kräftemessen, das bereits nach den ersten 45 Minuten in die Geschichtsbücher einging. Mit einem 11:0-Endstand (10:0 zur Halbzeit) demonstrierte die Mannschaft von Trainer Adi Hütter eine Effizienz, die in der langen Historie des deutschen Pokalwettbewerbs ihresgleichen sucht. Noch nie zuvor hatte eine Mannschaft in der ersten Halbzeit eines DFB-Pokalspiels eine derart hohe Führung herausgespielt. Für Eintracht Frankfurt markierte dieser Kantersieg zudem das höchste Ergebnis, das der Verein jemals in diesem prestigeträchtigen Wettbewerb erzielen konnte. Während der Fünftligist vom Niederrhein von Beginn an unterlegen war, präsentierten sich die Frankfurter in einer Spielfreude, die den Klassenunterschied zwischen dem Bundesligisten und dem unterklassigen Gastgeber mehr als deutlich unterstrich. Die Zuschauer erlebten ein echtes Torfestival, das vor allem vor der Pause kaum Zeit zum Durchatmen ließ.

Die Torschützen und der Spielverlauf im Detail

Die Torschützenliste liest sich wie ein Auszug aus dem gesamten Kader der Eintracht. Jonathan Burkhardt eröffnete den Torreigen bereits in der 4. Spielminute per Kopf nach einer Ecke von Can Uzun. Nur sechs Minuten später legte Robin Koch nach, ebenfalls nach einer Standardsituation durch Uzun. Ayoube Amaimouni-Echghouyab erhöhte in der 17. Minute auf 3:0. Es folgten weitere Treffer von Burkhardt (29. und 41. Minute), Can Uzun (34. und 36. Minute), Elias Baum (44. Minute), Younes Ebnoutalib (45.+1 Minute) sowie Mario Götze (45.+5 Minute). Nach der Pause schaltete Frankfurt einen Gang zurück, dennoch gelang Fares Chaibi in der 87. Minute der elfte Treffer des Abends. Die Vorlagengeber wie Keita Kosugi trugen maßgeblich zur Präzision des Frankfurter Spiels bei. Auf der Gegenseite zeichnete sich der Torhüter des SC St. Tönis, Simon Sell, in der zweiten Hälfte durch mehrere sehenswerte Paraden aus, die eine noch höhere Niederlage für den Fünftligisten verhinderten. Besonders die erste Halbzeit war durch eine gnadenlose Ausnutzung der Torchancen geprägt, bei der nahezu jeder Angriff der Frankfurter im Netz des Gastgebers landete.

Der Weg zum Pokal-Auftakt

Die Begegnung zwischen dem SC St. Tönis und Eintracht Frankfurt war im Vorfeld als klassisches Pokalduell zwischen einem Underdog und einem hohen Favoriten eingestuft worden. Für den Fünftligisten vom Niederrhein stellte das Spiel gegen einen Bundesligisten den Höhepunkt der bisherigen Saison dar. Die Mannschaft von Trainer Bekim Kastrati, einem ehemaligen Profi, war zwar bemüht, den Gästen Paroli zu bieten, fand jedoch zu keinem Zeitpunkt ein Mittel gegen das Tempo und die spielerische Klasse der Hessen. Die Eintracht, unter der Leitung von Adi Hütter, ging die Aufgabe mit der nötigen Ernsthaftigkeit an, was sich in der frühen Führung widerspiegelte. Der Spielverlauf zeigt, dass die Frankfurter das Spiel als eine Art Trainingsspiel unter Wettkampfbedingungen nutzten, um ihre taktischen Abläufe zu festigen. Dass es zu einem derart historischen Ergebnis kam, war dabei weniger eine Folge von Nachlässigkeit des Gegners, sondern vielmehr das Resultat der konsequenten Spielweise der Frankfurter, die den Klassenunterschied über die gesamte Dauer der ersten Halbzeit hinweg in Tore ummünzten.

Akteure und Verantwortliche im Fokus

Auf dem Rasen standen sich zwei Welten gegenüber. Auf der einen Seite die Eintracht, angeführt von Trainer Adi Hütter, der eine hochkonzentrierte Elf auf das Feld schickte. Spieler wie Jonathan Burkhardt, der mit drei Toren glänzte, und Can Uzun, der als Regisseur und Torschütze fungierte, prägten das Bild. Auch erfahrene Akteure wie Mario Götze und Robin Koch unterstrichen ihre Bedeutung für das Team. Auf der anderen Seite stand das Team von Bekim Kastrati, der als Trainer des SC St. Tönis die schwere Aufgabe hatte, seine Mannschaft gegen einen übermächtigen Gegner zu motivieren. Trotz der hohen Niederlage agierten die Spieler des Fünftligisten nicht ängstlich, sondern waren schlichtweg von der Schnelligkeit und Präzision der Frankfurter überfordert. Torhüter Simon Sell verdiente sich durch seine Paraden in der zweiten Halbzeit ein Sonderlob, da er verhinderte, dass das Ergebnis noch deutlicher ausfiel. Die Institutionen Eintracht Frankfurt und SC St. Tönis zeigten mit diesem Spiel die ganze Bandbreite des DFB-Pokals, in dem der Profifußball auf den Amateurfußball trifft.

Einordnung des sportlichen Ereignisses

Einzuordnen ist das Ergebnis als eine Machtdemonstration, die jedoch in der Historie des DFB-Pokals nicht den absoluten Höchstwert darstellt. Den Berichten zufolge halten die Stuttgarter Kickers weiterhin den Rekord für den höchsten Sieg, aufgestellt am 13. Juli 1941 mit einem 17:0 gegen den VfB 05 Knielingen im damaligen Tschammerpokal. Der 11:0-Erfolg der Eintracht ist dennoch als außergewöhnlich zu bewerten, insbesondere aufgrund der Tatsache, dass zehn der elf Treffer bereits in den ersten 45 Minuten fielen. Die spielerische Überlegenheit der Frankfurter war so gravierend, dass der SC St. Tönis kaum zu Entlastungsangriffen kam. Experten werten den Auftritt als Zeichen dafür, dass die Eintracht ihre Pflichtaufgabe mit der nötigen Professionalität erledigt hat. Dennoch bleibt festzuhalten, dass ein solches Ergebnis in der ersten Runde des Pokals eher die Ausnahme ist und die enorme Diskrepanz zwischen der Bundesliga und der fünften Liga verdeutlicht. Die Frankfurter haben mit diesem Auftritt ein Ausrufezeichen gesetzt, das bei kommenden Gegnern für Respekt sorgen dürfte.

Lücken im Informationsfluss

Der vorliegende Quelltext lässt einige Fragen offen, die für eine vollständige Analyse des Abends interessant wären. So bleibt beispielsweise unklar, wie die Stimmung unter den Fans im Grotenburg-Stadion war und wie die mitgereisten Anhänger der Eintracht auf den historischen Sieg reagierten. Auch fehlen Aussagen der Trainer oder Spieler nach dem Schlusspfiff, die einen Einblick in die Gefühlswelt der Beteiligten geben könnten. Es wird nicht explizit thematisiert, welche taktischen Anweisungen Adi Hütter für die zweite Halbzeit gab, in der die Frankfurter deutlich weniger zielstrebig agierten. Zudem gibt es keine Informationen darüber, ob es während des Spiels zu verletzungsbedingten Ausfällen oder anderen besonderen Vorkommnissen kam. Auch die finanzielle Bedeutung dieses Spiels für den SC St. Tönis, etwa durch Zuschauereinnahmen, wird nicht weiter beleuchtet. Diese Aspekte bleiben somit der weiteren Berichterstattung vorbehalten, da der vorliegende Text sich primär auf die statistische und spielerische Zusammenfassung des sportlichen Geschehens konzentriert.

Bild: Pexels: https://www.pexels.com/de-de/foto/frankfurter-skyline-mit-modernen-wolkenkratzern-38765212/ · Foto: Leonhard Niederwimmer
Quelle: https://www.sportschau.de/fussball/dfbpokal/frankfurter-torfestival-gegen-st-toenis,spielbericht-dfb-pokal-st-toenis-frankfurt-100.html