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Regional · 25.09.2026 15:16

Einladung: "Coffee with a Cop" im Wiesbadener Westend

Kurz: Das Polizeipräsidium Westhessen lädt am 28. September zum Dialogformat 'Coffee with a Cop' in das Wiesbadener Westend ein.

Was geschehen ist: Einladung zum direkten Dialog

Das Polizeipräsidium Westhessen hat für den kommenden Montag, den 28. September 2026, zu einer besonderen Bürgerveranstaltung aufgerufen. Unter dem Titel „Coffee with a Cop“ findet im Wiesbadener Westend ein Treffen statt, das darauf abzielt, die Hemmschwelle zwischen den Sicherheitsbehörden und der Bevölkerung abzubauen. In der Zeit von 15:00 Uhr bis 17:00 Uhr haben Anwohner und Interessierte die Gelegenheit, in der dortigen Fußgängerzone mit den Einsatzkräften ins Gespräch zu kommen. Die Veranstaltung wird gemeinsam vom Polizeipräsidium Westhessen, der Polizeidirektion Wiesbaden sowie der Stadtpolizei Wiesbaden getragen. Das Format setzt auf eine ungezwungene Atmosphäre, in der bei einer Tasse Kaffee fernab von offiziellen Anzeigenaufnahmen oder formalen Terminen ein Austausch stattfinden kann. Es handelt sich um ein offenes Angebot an alle Bürgerinnen und Bürger, die sich über die Arbeit der Polizei informieren oder persönliche Anliegen vorbringen möchten. Eine vorherige Anmeldung für diese Veranstaltung ist ausdrücklich nicht erforderlich, was den niedrigschwelligen Charakter des Formats unterstreicht.

Die Einzelheiten: Wer ist vor Ort?

Die Liste der anwesenden Vertreter verdeutlicht die Bedeutung, die das Polizeipräsidium Westhessen diesem Termin beimisst. Zu den hochrangigen Teilnehmern zählen der Abteilungsstabsleiter des Polizeipräsidiums Westhessen, Thomas Wlotzek, sowie der Leiter der Polizeidirektion Wiesbaden, Alexander Jaza. Unterstützt werden sie durch den stellvertretenden Leiter des 1. Polizeireviers Wiesbaden, Markus Bergner. Zudem sind die Migrationsbeauftragten des Polizeipräsidiums Westhessen sowie der für das Gebiet zuständige Schutzmann vor Ort anwesend, um als direkte Ansprechpartner für die Anliegen der Bürger zu fungieren. Auch die Stadtpolizei Wiesbaden ist durch eine Delegation vertreten, bestehend aus dem Amtsleiter Winnrich Tischel und dem Sachgebietsleiter Michael Blenske. Diese breite personelle Aufstellung soll sicherstellen, dass Fragen aus unterschiedlichen Zuständigkeitsbereichen kompetent beantwortet werden können. Die Veranstaltung findet in der Fußgängerzone des inneren Westends statt, einem zentralen Treffpunkt im Stadtteil, der für die Bürger leicht erreichbar ist. Die Polizei hofft, durch diese Präsenz vor Ort ein offenes Ohr für die Sorgen und Anregungen der Menschen zu haben.

Hintergrund: Zielsetzung der Aktion

Die Initiative „Coffee with a Cop“ ist als strategisches Instrument zu verstehen, um das Vertrauensverhältnis zwischen der Polizei und der Bürgerschaft zu stärken. Ziel ist es, einen direkten und unkomplizierten Zugang zu den Sicherheitskräften zu ermöglichen. Oftmals wird der Kontakt zur Polizei nur in Krisensituationen oder bei der Anzeigenerstattung gesucht, was eine einseitige Wahrnehmung der Behördenarbeit zur Folge haben kann. Durch das Angebot, bei einer Tasse Kaffee ins Gespräch zu kommen, soll dieser Wahrnehmung entgegengewirkt werden. Die Polizei möchte zeigen, dass sie als Ansprechpartner für die alltäglichen Belange der Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung steht. Ein derartiger Austausch bietet die Chance, Anregungen aus der Bevölkerung direkt aufzunehmen und die polizeiliche Arbeit transparenter zu gestalten. Die Wahl des Veranstaltungsortes im inneren Westend ist dabei kein Zufall, sondern soll die Präsenz der Polizei in einem belebten Stadtteil unterstreichen, in dem der Austausch mit den Menschen besonders wertvoll für die polizeiliche Präventionsarbeit ist.

Einordnung: Was das bedeutet

Einzuordnen ist das so: Das Format „Coffee with a Cop“ folgt einem internationalen Trend polizeilicher Öffentlichkeitsarbeit, bei dem die Uniformierten aus ihrer distanzierten Rolle heraustreten. Den Berichten zufolge ist das Ziel nicht die Lösung konkreter Kriminalfälle, sondern die langfristige Stärkung der sozialen Bindung zwischen der Polizei und den Anwohnern im Wiesbadener Westend. Durch die Teilnahme der Migrationsbeauftragten wird zudem deutlich, dass die Polizei gezielt auf verschiedene Bevölkerungsgruppen zugehen möchte, um Vorbehalte abzubauen und die Kommunikation zu verbessern. Die Einbindung der Stadtpolizei unterstreicht zudem den ganzheitlichen Ansatz, bei dem verschiedene Sicherheitsakteure gemeinsam für die Bürger ansprechbar sind. Es ist ein Versuch, Sicherheit nicht nur als repressives Handeln, sondern als kooperativen Prozess mit der Gesellschaft zu definieren. Die Offenheit der Veranstaltung ohne Anmeldepflicht signalisiert, dass die Polizei bereit ist, sich auch kritischen Fragen oder Anregungen zu stellen, ohne dabei in eine defensive Haltung zu gehen.

Offene Fragen und wie es weitergeht

Der Quelltext lässt einige Punkte offen. So wird nicht spezifiziert, ob es bei diesem einen Termin bleibt oder ob das Format „Coffee with a Cop“ im Wiesbadener Westend künftig in regelmäßigen Abständen wiederholt werden soll. Auch bleibt unklar, ob die Polizei vor Ort Informationsmaterial zu bestimmten Präventionsthemen auslegt oder ob der Fokus ausschließlich auf dem persönlichen Gespräch liegt. Ebenso wird nicht ausgeführt, wie die Polizei mit den aufgenommenen Anliegen nach der Veranstaltung verfährt – ob diese in eine statistische Auswertung einfließen oder direkt an die zuständigen Fachdienststellen weitergeleitet werden. Was den weiteren Verlauf betrifft, so ist der 28. September 2026 als fester Termin gesetzt. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich bei Rückfragen vorab an die Pressestelle des Polizeipräsidiums Westhessen wenden, die unter der Telefonnummer (0611) 345-1042 oder per E-Mail erreichbar ist. Weitere Schritte oder Folgetermine wurden im aktuellen Aufruf nicht explizit angekündigt, sodass der Erfolg dieses Pilottermins möglicherweise über die Zukunft des Formats in Wiesbaden entscheiden wird.

Quelle: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/43562/6359335