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DFB-Pokal: Freiburg gewinnt souverän bei Fortuna Düsseldorf
Sport · 23.08.2026 20:06

DFB-Pokal: Freiburg gewinnt souverän bei Fortuna Düsseldorf

Kurz: Der SC Freiburg setzt seine Erfolgsserie fort und zieht nach einem souveränen 5:1-Sieg gegen Fortuna Düsseldorf in die zweite Runde des DFB-Pokals ein.

Ein überzeugender Auftritt im DFB-Pokal

Der SC Freiburg hat seine beeindruckende Form in der noch jungen Saison unterstrichen und ist souverän in die zweite Runde des DFB-Pokals eingezogen. In einem Auswärtsspiel bei Fortuna Düsseldorf gelang dem Bundesligisten ein deutlicher 5:1-Erfolg. Die Mannschaft von Trainer Julian Schuster zeigte sich dabei über weite Strecken abgeklärt und nutzte ihre spielerische Überlegenheit konsequent aus. Während die Gastgeber aus Düsseldorf phasenweise durchaus engagiert auftraten und versuchten, den Favoriten unter Druck zu setzen, wirkten die Freiburger in den entscheidenden Momenten deutlich zielstrebiger. Besonders in der zweiten Halbzeit schraubte der Sportclub das Ergebnis durch eine konzentrierte Leistung in die Höhe und ließ keinen Zweifel am Weiterkommen aufkommen. Für Freiburg war dieser Sieg der zweite Pflichtspielerfolg innerhalb von nur vier Tagen, was die hohe Belastbarkeit des Kaders unterstreicht. Die Reise von Schottland direkt nach Düsseldorf erwies sich somit keineswegs als physischer Nachteil, sondern als gelungene Generalprobe für die kommenden Aufgaben in der Europa-League-Qualifikation und dem anstehenden Bundesliga-Auftakt.

Die spielentscheidenden Momente und Akteure

Die Partie begann mit einer frühen Druckphase der Gäste, die bereits in der elften Spielminute durch einen Kopfball von Matthias Ginter fast zur Führung geführt hätte, doch Düsseldorfs Torhüter Louis Lord parierte glänzend. In der 18. Minute war es dann Lucas Höler, der eine Unachtsamkeit in der Fortuna-Abwehr eiskalt ausnutzte und die Führung erzielte. Nach einer Flanke von Patrick Osterhage, die von Marcel Benger nicht unterbunden wurde, ließ Dominique Heintz seinen Gegenspieler Höler gewähren. Auch in der Folgezeit blieb Freiburg spielbestimmend, verpasste es jedoch zunächst, durch Yuito Suzuki auf 2:0 zu erhöhen, da Lord erneut stark reagierte. Nach der Pause vergaben Vincenzo Grifo und Matthias Ginter weitere Möglichkeiten, ehe der eingewechselte Igor Matanovic in der 71. Minute mit seinem ersten Ballkontakt per Kopf für die Vorentscheidung sorgte. Nur drei Minuten später erhöhte Lukas Kübler auf 3:0, wobei der Ball nach einer Parade von Lord unglücklich an seinen Arm und ins Tor prallte. Der Ehrentreffer durch Fabian Schleusener in der 76. Minute blieb nur Ergebniskosmetik, da Jordy Makengo (80.) und erneut Matanovic (90.+4) den Endstand zum 5:1 herstellten.

Die Ausgangslage vor der Partie

Der SC Freiburg reiste mit Rückenwind aus Schottland an, wo das Team zuvor einen 3:1-Hinspielsieg in der Qualifikation zur Europa League gegen den SC Motherwell eingefahren hatte. Die Belastung durch die Reise und die kurzen Regenerationszeiten schienen die Mannschaft nicht zu beeinträchtigen. Auf der Gegenseite stand Fortuna Düsseldorf unter einem gewissen Druck. Nach einem schwachen Saisonstart in der 3. Liga mit Niederlagen gegen Waldhof Mannheim (1:2) und die Zweitvertretung der TSG Hoffenheim (0:2) war das Ziel der Gastgeber, gegen den Bundesligisten eine deutlich bessere Leistung zu zeigen. Trainer Alexander Ende hatte im Vorfeld betont, dass trotz der Ambitionen im Pokal vor allem die Art und Weise des Auftretens gegen den Erstligisten im Vordergrund stehen müsse. Trotz des deutlichen Endergebnisses attestierten Beobachter der Fortuna eine kämpferisch ansprechende Leistung, die jedoch an der individuellen Klasse und der Kaltschnäuzigkeit der Freiburger scheiterte.

Die beteiligten Akteure und Institutionen

Auf Seiten des SC Freiburg stand Trainer Julian Schuster im Fokus, der seine Mannschaft taktisch gut auf den Gegner eingestellt hatte. Spieler wie Lucas Höler, der als Torschütze glänzte, und der eingewechselte Igor Matanovic, der mit einem Doppelpack zum Matchwinner wurde, prägten das Spiel. Auch Lukas Kübler und Jordy Makengo trugen sich in die Torschützenliste ein. Bei Fortuna Düsseldorf war Torhüter Louis Lord trotz der fünf Gegentore einer der auffälligsten Akteure, da er mit mehreren Reflexen eine noch höhere Niederlage verhinderte. Trainer Alexander Ende sah sich mit einer defensiv anfälligen Mannschaft konfrontiert, die offensiv nur selten gefährlich wurde. Andreas Müller vergab die einzige nennenswerte Chance für die Gastgeber in der 66. Minute, als er nach einem Freiburger Fehler frei zum Abschluss kam, den Ball jedoch neben das Tor setzte. Die Partie wurde ohne den Einsatz eines Videobeweises geführt, was beim Treffer zum 3:0 durch Kübler für Diskussionen hätte sorgen können, da der Ball nach einer Parade an seinen Arm sprang.

Einordnung der Leistung

Einzuordnen ist der Sieg des SC Freiburg als ein souveräner Pflichtsieg, der die aktuelle Leistungsfähigkeit des Bundesligisten unterstreicht. Den Berichten zufolge wirkte die Mannschaft von Julian Schuster über die gesamte Spielzeit hinweg gefestigt und ließ sich auch durch die zwischenzeitliche Ergebniskosmetik der Düsseldorfer nicht aus dem Konzept bringen. Dass Freiburg trotz der Reisestrapazen aus Schottland eine solche Dominanz ausstrahlte, spricht für eine gute körperliche Verfassung und eine hohe taktische Disziplin. Die Fortuna hingegen offenbarte trotz einer engagierten Einstellung eklatante Schwächen in der Defensivarbeit, die gegen einen erstklassigen Gegner wie Freiburg sofort bestraft wurden. Der Sieg ist für Freiburg ein wichtiger Baustein, um das Selbstvertrauen für die kommenden englischen Wochen zu festigen. Die Tatsache, dass verschiedene Spieler als Torschützen in Erscheinung traten, zeigt zudem, dass das Freiburger Offensivspiel variabel und nicht von einzelnen Akteuren abhängig ist.

Offene Fragen zum weiteren Verlauf

Der vorliegende Quelltext lässt einige Fragen unbeantwortet, die für die weitere Saisonplanung der beiden Vereine von Bedeutung sein könnten. So bleibt beispielsweise unklar, wie schwerwiegend die defensiven Defizite der Fortuna in der 3. Liga einzuschätzen sind und welche personellen Konsequenzen Trainer Alexander Ende aus der deutlichen Pokalniederlage ziehen wird. Auch hinsichtlich der Freiburger Kaderplanung für die kommenden Spiele gibt es keine detaillierten Informationen darüber, ob die hohe Belastung durch die Europa-League-Qualifikation und den Bundesliga-Start zu Rotationen führen wird. Zudem wird nicht explizit thematisiert, wie die Fans oder das Umfeld der Fortuna auf die erneute Niederlage reagieren, nachdem der Saisonstart bereits als schwach eingestuft wurde. Die genaue Verletzungssituation oder mögliche angeschlagene Spieler nach der Partie in Düsseldorf werden ebenfalls nicht erwähnt, was für die Vorbereitung auf die nächsten Pflichtspiele jedoch von Relevanz wäre.

Der Blick nach vorne

Für den SC Freiburg geht es nach dem erfolgreichen Pokalwochenende nahtlos weiter. Bereits am kommenden Donnerstag steht das Rückspiel in der Europa-League-Qualifikation gegen den SC Motherwell an. Die Partie beginnt um 18.45 Uhr und soll den Einzug in die nächste Runde sichern. Nur drei Tage später, am Sonntag, startet der Sportclub dann in die neue Bundesliga-Saison. Zum Auftakt empfangen die Breisgauer Werder Bremen im heimischen Stadion, wobei der Anpfiff für 15.30 Uhr angesetzt ist. Die Freiburger hoffen, den Schwung aus den erfolgreichen Tagen auf Reisen mit in die Heimspiele nehmen zu können. Fortuna Düsseldorf muss sich nach dem Pokalaus nun voll und ganz auf den Ligaalltag konzentrieren, um den schwachen Saisonstart in der 3. Liga zu korrigieren. Die zweite Runde des DFB-Pokals wird unterdessen in einer gesonderten Ziehung ermittelt, die aufgrund der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt auf einen Samstag gelegt wurde.

Bild: Pexels: https://www.pexels.com/de-de/foto/person-hande-sport-wettbewerb-6345349/ · Foto: https://kaboompics.com/
Quelle: https://www.sportschau.de/fussball/dfbpokal/freiburgs-vier-tage-trip-wird-zum-vollen-erfolg,spielbericht-dfb-pokal-duesseldorf-freiburg-100.html