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Deutsche Staffeln sprinten ins Finale - Weißenbergs Topstart
Sport · 14.08.2026 13:20

Deutsche Staffeln sprinten ins Finale - Weißenbergs Topstart

Kurz: Die deutschen 4x400-Meter-Staffeln glänzen bei der EM in Birmingham. Während die Teams ins Finale stürmen, gibt es im Siebenkampf emotionale Höhen und Tiefen.

Ein erfolgreicher Tag für den DLV in Birmingham

Am fünften Tag der Leichtathletik-Europameisterschaften im britischen Birmingham gab es für das deutsche Team erfreuliche Nachrichten von der Bahn und aus dem Wurfsektor. Sowohl die Frauen- als auch die Männerstaffeln über 4x400 Meter konnten sich in ihren jeweiligen Vorläufen souverän für die großen Medaillenentscheidungen am kommenden Sonntag qualifizieren. Die Athletinnen und Athleten zeigten dabei taktisches Geschick und Kampfgeist, um sich jeweils den dritten Platz in ihren Läufen zu sichern. Neben den Staffelentscheidungen sorgte auch die Speerwerferin Julia Ulbricht für einen positiven Impuls, da sie sich mit einer starken Leistung in der Qualifikation eine hervorragende Ausgangsposition für den Finaleinzug erarbeitet hat. Im Gegensatz dazu erlebten die deutschen Siebenkämpferinnen einen Tag der extremen Gegensätze, bei dem persönliche Bestleistungen und bittere Enttäuschungen unmittelbar aufeinandertrafen. Die Wettkämpfe in Birmingham unterstreichen einmal mehr die hohe Leistungsdichte und die psychische Belastung, der sich die Sportlerinnen und Sportler auf europäischer Ebene stellen müssen.

Details zu den Leistungen und Ergebnissen

Bei den Frauen über 4x400 Meter legten Irina Gorr und Jana Lakner den Grundstein für den Erfolg. Annkathrin Hoven übergab den Stab an Position drei liegend an Johanna Martin, die den Platz hinter den Staffeln aus den Niederlanden und Italien sicher ins Ziel brachte. Die Zeit von 3:26,24 Minuten reichte für das Weiterkommen. Die Männerstaffel, bestehend aus Thilo Traue, Thorben Finke, Manuel Sanders und Schlussläufer Jean-Paul Bredau, erreichte eine Saisonbestzeit von 3:01,07 Minuten. Bredau gelang es dabei, die Schweizer Konkurrenz noch abzufangen und den dritten Rang hinter Italien und Belgien zu sichern. Im Siebenkampf startete Sophie Weißenberg mit einer persönlichen Bestzeit von 13,19 Sekunden über 100 Meter Hürden furios, während Sandrina Sprengel nach einem Hürdenkontakt stürzte und das Rennen unter Tränen beendete. Vanessa Grimm komplettiert das deutsche Trio auf Rang 16. Im Speerwurf erzielte Julia Ulbricht in der ersten Qualifikationsgruppe 60,86 Meter, was die zweitbeste Weite hinter der Schweizerin Leonie Hügli darstellt. Damit steht sie kurz vor dem Einzug in das Finale am Sonntag.

Hintergrund und bisheriger Verlauf der EM

Die Leichtathletik-EM 2026 in Birmingham stellt für viele Athleten den sportlichen Höhepunkt des Jahres dar. Für die deutsche 4x400-Meter-Männerstaffel ist die erneute Finalteilnahme ein bedeutender Erfolg, nachdem das Quartett bereits vor zwei Jahren bei den Europameisterschaften in Rom den dritten Platz belegen konnte und somit Bronze gewann. Die aktuelle Qualifikation knüpft an diese Tradition an und bestätigt die kontinuierliche Arbeit im Bereich der Langsprintstaffeln. Im Siebenkampf hingegen ist die Ausgangslage durch die unterschiedlichen Erfahrungen der Athletinnen geprägt. Während Sophie Weißenberg mit einer starken Ausgangsposition in den weiteren Wettkampftag geht, muss Sandrina Sprengel nach ihrem Missgeschick beim Hürdenlauf einen herben Rückschlag hinnehmen. Die Speerwurf-Qualifikation verlief für internationale Größen wie die Norwegerin Marie-Therese Obst, die keinen gültigen Versuch verbuchen konnte, sowie die Türkin Eda Tugsuz, die ausschied, überraschend schwierig. Auch die Olympia-Dritte von Paris, Nikola Ogrodnikova aus Tschechien, steht nach ihrer Qualifikationsleistung unter Druck und muss um den Finaleinzug bangen.

Die beteiligten Akteure und Institutionen

Das deutsche Aufgebot wird durch eine Reihe von Athletinnen und Athleten repräsentiert, die unterschiedliche Rollen innerhalb des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) einnehmen. Johanna Martin betonte nach dem Lauf den starken Zusammenhalt innerhalb des Teams als wesentliche Grundlage für den Erfolg. Jean-Paul Bredau und Thorben Finke äußerten sich ebenfalls zuversichtlich hinsichtlich der weiteren Steigerungsmöglichkeiten im Finale. Im Siebenkampf steht die Schweizerin Annik Kälin als Topfavoritin im Fokus, die mit einer Weltklasse-Zeit von 12,59 Sekunden über die Hürden ein deutliches Ausrufezeichen setzte. Auf deutscher Seite sind Sophie Weißenberg, Vanessa Grimm und die sichtlich enttäuschte Sandrina Sprengel die zentralen Figuren des Tages. Julia Ulbricht repräsentiert die Hoffnungsträgerin im Speerwurf, während Luisa Tremel als zweite deutsche Werferin in der Gruppe B noch ihren Qualifikationsversuch absolvieren muss. Die Berichterstattung wird durch die Sportschau gewährleistet, die sowohl im Ersten als auch in Livestreams über das Geschehen in Birmingham informiert.

Einordnung der sportlichen Ereignisse

Einzuordnen ist das Geschehen in Birmingham als eine Mischung aus bewährter Stabilität und unvorhersehbaren Dramen. Die souveräne Qualifikation beider 4x400-Meter-Staffeln deutet darauf hin, dass die deutsche Leichtathletik in den Mannschaftswettbewerben nach wie vor konkurrenzfähig ist. Die Aussagen der Athleten, die den Teamgeist als Basis für ihre Leistungen hervorheben, spiegeln die Bedeutung der mannschaftlichen Geschlossenheit wider. Den Berichten zufolge ist die Situation im Siebenkampf jedoch ein Beispiel für die Unberechenbarkeit des Mehrkampfes, bei dem ein kleiner technischer Fehler – wie der Hürdenkontakt von Sprengel – den gesamten Wettkampfverlauf massiv beeinflussen kann. Die Leistungen im Speerwurf verdeutlichen zudem, dass selbst etablierte internationale Stars unter dem Druck der Qualifikation leiden können, was die hohen Anforderungen an die Athleten unterstreicht. Die Tatsache, dass Ulbricht mit einer sehr guten Weite in die Qualifikation startete, lässt auf eine gute Form schließen, wobei das finale Ergebnis erst nach Abschluss der zweiten Gruppe feststeht.

Offene Fragen und verbleibende Lücken

Der aktuelle Quelltext lässt einige Fragen unbeantwortet, die für eine vollständige Analyse des EM-Verlaufs relevant wären. So bleibt offen, wie genau die gesundheitliche Verfassung von Sandrina Sprengel nach ihrem Sturz einzuschätzen ist und ob sie den Siebenkampf unter diesen Umständen fortsetzen wird. Auch das Schicksal von Luisa Tremel im Speerwurf bleibt vorerst ungeklärt, da ihr Qualifikationsdurchgang in der Gruppe B noch aussteht. Ebenso ist nicht abschließend geklärt, welche taktischen Änderungen die deutschen Staffeln für das Finale am Sonntag planen, um ihre Zeiten möglicherweise zu verbessern. Auch die genaue Platzierung von Nikola Ogrodnikova nach Abschluss aller Versuche in der Speerwurf-Qualifikation ist noch nicht final bestätigt, da sie derzeit auf dem neunten Rang liegt und somit zittern muss. Des Weiteren fehlen Informationen über die konkreten Zielsetzungen der anderen Nationen, die in den Staffelfinals ebenfalls um die Medaillen kämpfen werden. Diese Lücken werden sich erst im weiteren Verlauf der Wettkampftage schließen, wenn die endgültigen Ergebnisse vorliegen.

Ausblick auf die kommenden Entscheidungen

Der Blick richtet sich nun auf den kommenden Sonntag, an dem die Leichtathletik-Europameisterschaften mit den großen Finals ihren Abschluss finden werden. Die 4x400-Meter-Staffeln der Frauen und Männer werden am späten Abend, konkret um 22.33 Uhr beziehungsweise 22.48 Uhr, um die Medaillen laufen. Bis dahin stehen für die Siebenkämpferinnen weitere Disziplinen auf dem Programm, um den Wettkampf zu komplettieren. Julia Ulbricht hofft nach ihrer soliden Qualifikationsleistung darauf, am Sonntag im Finale erneut antreten zu können, sofern die Ergebnisse der Gruppe B ihr den Einzug ermöglichen. Die Fans können die weiteren Entwicklungen und die entscheidenden Momente in der Sportschau sowie in den Livestreams verfolgen, die das gesamte Geschehen in Birmingham dokumentieren. Die kommenden Tage werden zeigen, ob die deutschen Athleten ihre gute Ausgangslage in Edelmetall ummünzen können und wie sich die Dynamik im Siebenkampf nach dem ersten Tag weiterentwickelt.

Bild: Pexels: https://www.pexels.com/de-de/foto/intensive-fussballspiel-aktion-auf-dem-feld-38616279/ · Foto: Franco Monsalvo
Quelle: https://www.sportschau.de/leichtathletik/em/deutsche-staffel-sprintet-ins-finale-weissenbergs-topstart,la-em-2026-birmingham-freitag-fuenfter-tag-100.html