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Desinfec’t-AMA live auf Discord: Wir beantworten eure Fragen
Technik · 13.08.2026 13:23

Desinfec’t-AMA live auf Discord: Wir beantworten eure Fragen

Kurz: Die c’t-Redaktion lädt zum Austausch: Peter Siering und Dennis Schirrmacher beantworten am 13. August live auf Discord Fragen zum neuen Desinfec’t 2026.

Ein direkter Austausch zur neuen Version

Am 13. August 2026 bietet die Redaktion des c’t-Magazins ihren Lesern und Anwendern eine besondere Gelegenheit zum direkten Austausch. Um 15 Uhr starten die Redakteure Peter Siering und Dennis Schirrmacher ein einstündiges „Ask Me Anything“ (AMA), das live auf dem neu eingerichteten Discord-Server von heise und c’t übertragen wird. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht das kürzlich veröffentlichte Desinfec’t 2026, eine spezialisierte Softwarelösung zur Virensuche und Systembereinigung. Da die aktuelle Version mit weitreichenden technischen Neuerungen aufwartet, die sich grundlegend von den bisherigen Ausgaben unterscheiden, soll dieser Termin dazu dienen, Unklarheiten auszuräumen und Hilfestellungen bei der praktischen Anwendung zu geben. Die Veranstaltung findet auf der sogenannten „Stage“ des Servers statt, einem speziellen Bereich, der für alle Nutzer zugänglich ist. Die Organisatoren laden die Community dazu ein, über einen bereitgestellten Einladungslink dem Server beizutreten und aktiv an der Fragerunde teilzunehmen. Dabei wird explizit darauf hingewiesen, dass auf der Plattform Discord eine informelle Kommunikationskultur gepflegt wird, bei der man sich üblicherweise duzt. Die Session ist als interaktives Format konzipiert, bei dem die Entwickler und Verwalter des Projekts direkt auf die Anliegen der Nutzer eingehen können.

Technische Neuerungen und konzeptionelle Änderungen

Die Veröffentlichung von Desinfec’t 2026 markiert einen bedeutenden Wendepunkt in der Geschichte des Projekts. Wie die Redaktion im Vorfeld erläuterte, wurde das Tool einem umfassenden Neuanstrich unterzogen, der weit über bloße kosmetische Korrekturen hinausgeht. Eine der gravierendsten Änderungen betrifft das Auslieferungsformat: Während Desinfec’t in der Vergangenheit klassischerweise als ISO-Image für DVDs vertrieben wurde, hat sich das Konzept nun grundlegend gewandelt. Die aktuelle Version liegt als Abbild einer externen Festplatte vor. Diese Entscheidung trägt der modernen Hardware-Landschaft Rechnung, insbesondere der weiten Verbreitung von UEFI-Systemen. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, nutzt das neue Image mehrere GPT-Partitionen (GUID Partition Table). Diese Umstellung stellt sicher, dass das System auf aktuellen Rechnern reibungslos funktioniert, bringt jedoch für langjährige Nutzer eine gewisse Umstellung mit sich. Da die Handhabung der neuen Festplatten-Images komplexer sein kann als das einfache Brennen eines ISO-Abbilds, ist es nicht verwunderlich, dass bei der Implementierung oder Nutzung gelegentlich Schwierigkeiten auftreten können. Genau hier setzt die Redaktion mit ihrem Beratungsangebot an, um den Anwendern den Übergang auf das neue System zu erleichtern und technische Hürden gemeinsam zu überwinden.

Der Weg zur aktuellen Version und die neue Infrastruktur

Die Entwicklung von Desinfec’t 2026 ist das Ergebnis einer kontinuierlichen Anpassung an die sich stetig wandelnden Bedrohungslagen und Hardware-Standards. Über viele Jahre hinweg hat sich das Projekt als festes Werkzeug in der IT-Sicherheit etabliert, doch die technologische Entwicklung erforderte nun einen radikalen Schnitt. Die Abkehr vom DVD-ISO-Format hin zum Festplatten-Image ist dabei nur ein Teil der umfassenden Modernisierung. Um die Nutzer bei diesen Veränderungen bestmöglich zu unterstützen, hat das Team rund um Peter Siering und Dennis Schirrmacher nicht nur die Software selbst überarbeitet, sondern auch die begleitende Infrastruktur angepasst. Als zentrale Anlaufstelle fungiert nun eine eigens eingerichtete Projektseite, die als Wissensdatenbank dient. Zudem wurde ein neues Forum ins Leben gerufen, in dem Anwender ihre Fragen gebündelt stellen können, um den Austausch untereinander und mit den Experten zu fördern. Diese Maßnahmen zielen darauf ab, die Support-Prozesse effizienter zu gestalten und eine Anlaufstelle zu schaffen, die den Anforderungen einer modernen, vernetzten Nutzerschaft gerecht wird. Die Entscheidung für den Discord-Server als Plattform für das AMA unterstreicht diesen Wunsch nach einer zeitgemäßen, direkten Kommunikation, die über statische FAQ-Listen hinausgeht.

Die Akteure hinter dem Projekt

Die Hauptverantwortlichen für das Projekt sind die c’t-Redakteure Peter Siering und Dennis Schirrmacher. Beide sind als Desinfec’t-Verwalter tätig und begleiten das Projekt bereits seit längerer Zeit. Sie fungieren bei der kommenden Live-Veranstaltung als Ansprechpartner, die sowohl die technische Konzeption als auch die praktischen Anwendungsszenarien der neuen Software erläutern können. Ihre Rolle beschränkt sich dabei nicht nur auf die reine Wissensvermittlung; sie sind auch dafür zuständig, das Feedback der Community aufzunehmen und in die weitere Entwicklung einfließen zu lassen. Neben den Redakteuren spielt die Community selbst eine entscheidende Rolle. Durch die Nutzung des neuen Discord-Servers und die Teilnahme an der „Stage“-Diskussion werden die Anwender zu aktiven Mitgestaltern des Support-Prozesses. Die Struktur des Discord-Servers ist dabei so angelegt, dass Nutzer unter dem Menüpunkt „Kanäle & Rollen“ spezifische Themen auswählen können. Dies ermöglicht es den Teilnehmern, genau die Kanäle zu sehen, die für ihre individuellen Interessen relevant sind, was den Informationsfluss auf dem Server übersichtlich hält und eine gezielte Kommunikation ermöglicht.

Einordnung der neuen Ausrichtung

Einzuordnen ist die Umstellung auf das neue Festplatten-Image als notwendige Reaktion auf die technologische Entwicklung im Bereich der PC-Hardware. Den Berichten zufolge war die bisherige Methode, Desinfec’t als ISO-Image für optische Datenträger zu verteilen, aufgrund der zunehmenden Verbreitung von UEFI-Systemen und der sinkenden Bedeutung von DVD-Laufwerken an ihre Grenzen gestoßen. Die Umstellung auf GPT-Partitionen ist ein technischer Schritt, der die Kompatibilität mit moderner Hardware sicherstellt, aber gleichzeitig eine höhere Anforderung an die Nutzer bei der Erstellung des Boot-Mediums stellt. Dass die Redaktion nun verstärkt auf interaktive Formate wie das AMA auf Discord setzt, ist als Versuch zu werten, den Support-Aufwand zu dezentralisieren und die Community stärker einzubinden. Die Verlagerung der Kommunikation in ein Forum und auf einen Discord-Server zeigt den Wandel der Medienhäuser hin zu einer stärkeren Vernetzung mit ihrer Leserschaft. Es ist davon auszugehen, dass die Redaktion durch diesen direkten Kanal schneller erfährt, an welchen Stellen die neue Version in der Praxis Probleme bereitet, was eine gezielte Nachbesserung ermöglicht.

Offene Fragen und verbleibende Unklarheiten

Trotz der Ankündigung des AMA-Termins und der Erläuterungen zur neuen Version bleiben einige Aspekte im Unklaren. Der Quelltext macht keine Angaben dazu, wie Nutzer verfahren sollen, die über keine stabile Internetverbindung verfügen oder die Discord-Plattform aus Datenschutzgründen ablehnen. Es bleibt offen, ob es für diese Nutzergruppe alternative Support-Kanäle geben wird, die über das neue Forum hinausgehen. Zudem wird nicht explizit thematisiert, ob die Umstellung auf das Festplatten-Image langfristig auch andere Distributionen oder Tools des Verlags beeinflussen wird oder ob es sich um eine exklusive Anpassung für Desinfec’t 2026 handelt. Auch die Frage, wie mit älteren Systemen verfahren werden soll, die die neuen Anforderungen an die GPT-Partitionierung möglicherweise nicht in vollem Umfang unterstützen, wird im Text nicht detailliert beantwortet. Ob es für solche Alt-Systeme weiterhin eine Unterstützung durch ältere Programmversionen geben wird oder ob diese Nutzer nun vom Support ausgeschlossen sind, bleibt ein Punkt, der möglicherweise erst während des AMA-Termins oder durch weitere Dokumentationen geklärt werden kann. Die genauen technischen Spezifikationen der neuen Partitionierungsstruktur werden im vorliegenden Text ebenfalls nur oberflächlich angerissen.

Ausblick auf die weitere Entwicklung

Für die Anwender von Desinfec’t 2026 ist der 13. August 2026 das entscheidende Datum. Mit dem einstündigen AMA um 15 Uhr wird der Grundstein für die weitere Unterstützung der neuen Version gelegt. Ob aus diesem Format eine regelmäßige Veranstaltungsreihe wird oder ob es sich um ein einmaliges Ereignis zur Einführung der neuen Version handelt, ist derzeit noch nicht offiziell bestätigt. Klar ist jedoch, dass die Redaktion die neue Projektseite und das Forum als dauerhafte Anlaufstellen etablieren möchte. Die Nutzer sind dazu aufgerufen, sich bereits vorab mit den Inhalten der neuen Version vertraut zu machen, um während der Live-Session gezielte Fragen stellen zu können. Weitere Informationen zu den Inhalten der aktuellen Ausgabe finden sich zudem im c’t-Magazin 16/2026, das einen detaillierten Blick unter die Haube des Virenjägers gewährt. Die Redaktion wird zudem weiterhin über ihren Newsletter über neue Inhalte, Tests und Praxis-Wissen informieren, was darauf hindeutet, dass das Thema Desinfec’t auch in den kommenden Ausgaben des Magazins eine Rolle spielen wird. Die weitere Entwicklung hängt nun maßgeblich davon ab, wie die Community die neuen Werkzeuge annimmt und welches Feedback die Redakteure bei ihrem ersten großen Live-Auftritt auf dem neuen Discord-Server erhalten.

Bild: Pexels: https://www.pexels.com/de-de/foto/person-laptop-macbook-technologie-4149043/ · Foto: Gustavo Fring
Quelle: https://www.heise.de/news/Desinfec-t-AMA-live-auf-Discord-Wir-beantworten-eure-Fragen-11412932.html?wt_mc=rss.red.ho.ho.atom.beitrag.beitrag