News aus aller Welt
Start
Bulgarien gewinnt ESC - Deutschland Drittletzter
Schlagzeilen · 17.05.2026 05:09

Bulgarien gewinnt ESC - Deutschland Drittletzter

Kurz: Bulgarien gewinnt den ESC 2026 in Wien, während Deutschland enttäuscht auf dem drittletzten Platz landet.

Bulgarien gewinnt den Eurovision Song Contest 2026

Der Eurovision Song Contest (ESC) 2026 fand in Wien statt und endete mit einem historischen Sieg für Bulgarien. Die Sängerin Dara überzeugte sowohl die Jury als auch das Publikum mit ihrem eingängigen Lied "Bangaranga" und setzte sich klar gegen ihre Konkurrenten durch.

Der Sieg von Dara

Dara, die mit ihrem Partysong "Bangaranga" auftrat, erklärte, dass der Titel für ein Gefühl steht, das die Energie vermittelt, dass "alles möglich ist". Dies war der erste Sieg für Bulgarien im ESC, nachdem das Land nach einer dreijährigen Pause zurückgekehrt war. Dara betonte, dass dieser Erfolg nicht nur für sie, sondern für die gesamte Künstlerszene in Bulgarien von Bedeutung sei.

Nächste Schritte für Bulgarien

Durch den Sieg wird Bulgarien im nächsten Jahr als Gastgeber des ESC fungieren. Dara äußerte, dass sich das Land darauf vorbereiten müsse, um die internationalen Gäste willkommen zu heißen.

Die Platzierung Deutschlands

Die deutsche Teilnehmerin Sarah Engels erreichte mit ihrem Song "Fire" den 23. Platz, was den drittletzten Rang bedeutet. Dies ist eine weitere Enttäuschung für Deutschland, das in den letzten Jahren häufig im unteren Bereich der Rangliste landete. Engels erhielt insgesamt nur zwölf Punkte, die ausschließlich von der Jury kamen, während sie im Publikumsvoting leer ausging.

Reaktionen von Sarah Engels

Trotz des enttäuschenden Ergebnisses zeigte sich Engels optimistisch. Sie betonte, dass die Erfahrung, vor 180 Millionen Zuschauern aufzutreten, für sie von großer Bedeutung war. In einer Mitteilung des SWR, der die Federführung für den ESC in Deutschland hatte, wurde ihre Leidenschaft und Professionalität hervorgehoben. Der Programmdirektor des SWR, Clemens Bratzler, äußerte, dass die Platzierung zwar enttäuschend sei, aber die Performance dennoch auf hohem Niveau war.

Weitere Platzierungen und Überraschungen

Israel belegte den zweiten Platz, während Rumänien den dritten Platz errang, ebenfalls durch starke Publikumsstimmen. Australien und Italien folgten auf den Plätzen vier und fünf. Besonders überraschend war das finnische Duo Linda Lampenius und Pete Parkkonen, das von Wettbüros als Favorit gehandelt wurde, jedoch nur auf dem sechsten Platz landete.

Proteste gegen Israels Teilnahme

Der ESC 2026 wurde nicht nur durch musikalische Darbietungen, sondern auch durch politische Spannungen geprägt. Fünf Länder, darunter die Niederlande und Spanien, boykottierten den Wettbewerb aus Protest gegen Israels Teilnahme. Am Rande des Events kam es zu kleineren Protesten, die jedoch ohne größere Zwischenfälle verliefen. Die Teilnehmerzahlen lagen unter den Erwartungen der Veranstalter, was möglicherweise auf die politischen Spannungen zurückzuführen ist.

Ein Blick in die Geschichte des ESC

Der Eurovision Song Contest feierte in diesem Jahr sein 70-jähriges Bestehen. In dieser langen Geschichte gab es zahlreiche Erfolge und Misserfolge für die teilnehmenden Länder. Die Analyse von ESC-Songs über die letzten 70 Jahre könnte interessante Erkenntnisse über die Elemente liefern, die zu einem erfolgreichen Beitrag führen.

Ausblick auf zukünftige Wettbewerbe

Mit dem Fokus auf die nächste Ausgabe des ESC in Bulgarien wird erwartet, dass Dara und ihr Team alles daran setzen werden, um einen unvergesslichen Wettbewerb zu gestalten. Die Vorfreude auf das Event könnte auch die Künstlerszene in Bulgarien ankurbeln und neue Talente hervorbringen.

Insgesamt zeigt der diesjährige ESC, wie Musik und Politik eng miteinander verwoben sind und wie sie die Wahrnehmung und Teilnahme an einem der größten Musikwettbewerbe der Welt beeinflussen können.

Bild: Pexels: https://www.pexels.com/de-de/foto/grunes-gras-champion-fussballfeld-fussballtor-9519516/ · Foto: Anastasia Shuraeva
Quelle: https://www.tagesschau.de/kultur/bulgarien-gewinnt-esc-100.html