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Bredau rennt auf Platz 5 - Neugebauer führt im Zehnkampf
Sport · 12.08.2026 22:16

Bredau rennt auf Platz 5 - Neugebauer führt im Zehnkampf

Kurz: Jean-Paul Bredau erreicht Platz 5 bei der EM in Birmingham, während Leo Neugebauer im Zehnkampf weiter führt. Alle deutschen Sprinterinnen scheiden aus.

Was geschehen ist – die Kernmeldung ausführlich

Der dritte Wettkampftag der Leichtathletik-Europameisterschaften 2026 im britischen Birmingham bot ein Wechselbad der Gefühle für die deutsche Delegation. Im Zentrum des Interesses stand das Finale über 400 Meter der Männer, in dem Jean-Paul Bredau einen beachtlichen fünften Platz belegte. Der Athlet zeigte sich mutig, musste jedoch auf der Zielgeraden dem hohen Tempo Tribut zollen. Parallel dazu festigte der deutsche Zehnkämpfer Leo Neugebauer seine Führungsposition im Mehrkampf nach dem Hochsprung. Während sich die deutschen 400-Meter-Hürdenläufer Emil Agyekum und Owe Fischer-Breiholz souverän für das Finale qualifizierten und Shanice Craft im Diskuswurf ihre Ambitionen auf eine Medaille untermauerte, gab es für andere Athleten Enttäuschungen zu verzeichnen. So schieden sämtliche deutschen Sprinterinnen über 200 Meter bereits im Halbfinale aus, und auch für den 800-Meter-Läufer Alexander Stepanov endete der Wettbewerb vorzeitig. Die Stimmung im Alexander Stadium war geprägt von hochklassigen Leistungen, insbesondere durch internationale Stars wie den britischen 400-Meter-Sieger Matthew Hudson-Smith und den Iren Mark English, der einen historischen Rekord über 800 Meter einstellte.

Die Einzelheiten – Zahlen, Namen und Fakten

Jean-Paul Bredau überquerte die Ziellinie nach 44,93 Sekunden, was ihm den fünften Platz einbrachte. Der Sieg ging an den Briten Matthew Hudson-Smith in 44,17 Sekunden, gefolgt vom Franzosen Muhammad Abdallah Kounta (44,40 Sekunden) und dem Niederländer Jonas Phijffers, der mit 44,41 Sekunden einen neuen Landesrekord aufstellte. Im Zehnkampf meisterte Leo Neugebauer im Hochsprung 1,99 Meter, ebenso wie der junge Amadeus Gräber. Niklas Kaul erreichte 2,02 Meter. Bei den Frauen über 200 Meter verpassten Sophia Junk (23,22 Sekunden), Judith Bilepo Mokobe (23,24 Sekunden) und Talea Prepens (23,32 Sekunden) den Einzug in den Endlauf. Über 400 Meter Hürden der Frauen siegte die Slowakin Emma Zapletalová in 52,91 Sekunden vor der Britin Emily Newnham (53,33) und der Portugiesin Fatoumata Binta Diallo (53,55). Bei den Männern gewann Emil Agyekum sein Halbfinale in 48,17 Sekunden, Owe Fischer-Breiholz folgte in 48,23 Sekunden. Im Diskuswurf der Frauen qualifizierte sich Shanice Craft mit 63,46 Metern direkt, während Kristin Pudenz mit 60,48 Metern als Gesamt-Achte das Finale erreichte. Marike Steinacker schied mit 54,04 Metern aus. Alexander Stepanov lief über 800 Meter 1:45,46 Minuten.

Hintergrund – der bisherige Verlauf

Die Leichtathletik-EM 2026 in Birmingham hat sich bereits nach drei Tagen als ein Turnier der hohen Leistungsdichte erwiesen. Für viele Athleten ist der Wettkampf der Höhepunkt einer langen Saisonvorbereitung. Jean-Paul Bredau hatte sich durch starke Leistungen im Vorfeld für das Finale qualifiziert und ging mit dem Ziel an den Start, die deutsche Fahne auf der Stadionrunde hochzuhalten. Auch die Zehnkämpfer um Leo Neugebauer und Niklas Kaul waren mit großen Ambitionen angereist, wobei Neugebauer als Weltmeister und Goldanwärter in das Turnier startete. Die Diskuswerferinnen Shanice Craft und Kristin Pudenz, beide erfahrene Athletinnen, traten mit der klaren Zielsetzung an, das Finale zu erreichen und dort um Edelmetall mitzukämpfen. Die Qualifikationsphase im Diskuswurf verlief für Craft reibungslos, während Pudenz bereits in dieser frühen Phase mit der Nervosität und den Bedingungen im Stadion zu kämpfen hatte. Die 400-Meter-Hürdenläufer Agyekum und Fischer-Breiholz bestätigten ihre Rolle als Medaillenanwärter bereits im Vorfeld durch ihre konstante Form, die sie nun in Birmingham auf die Bahn brachten.

Die Beteiligten – Personen und Institutionen

Im Mittelpunkt stehen die Athleten des Deutschen Leichtathletik-Verbandes, die in Birmingham um die Medaillen kämpfen. Jean-Paul Bredau äußerte sich nach seinem Lauf stolz über seine Leistung und betonte, dass er gezeigt habe, dass deutsche Läufer auf der 400-Meter-Strecke konkurrenzfähig sind. Leo Neugebauer, der als Weltmeister unter besonderer Beobachtung steht, wird im Zehnkampf von Amadeus Gräber und Niklas Kaul unterstützt, die ebenfalls gute Leistungen zeigen. Emil Agyekum und Owe Fischer-Breiholz treten als Teamkollegen auf, die sich gegenseitig zu Höchstleistungen anspornen; Agyekum gab dabei eine klare Kampfansage in Richtung der Konkurrenz ab. Auf internationaler Ebene prägen Athleten wie der Brite Matthew Hudson-Smith, der Norweger Sander Skotheim und der Ire Mark English das Geschehen. Die sportliche Leitung und die Betreuerstäbe der verschiedenen Nationen arbeiten im Hintergrund, um die Athleten auf die spezifischen Anforderungen im Alexander Stadium vorzubereiten. Die Sportschau fungiert dabei als zentrales Medium, das die Wettkämpfe dokumentiert und die Stimmen der Sportler direkt einfängt.

Einordnung – was das bedeutet

Einzuordnen ist der fünfte Platz von Jean-Paul Bredau als ein Achtungserfolg, der zeigt, dass der deutsche Sprinter Anschluss an die europäische Spitze gefunden hat, auch wenn es für das Podium noch nicht reichte. Den Berichten zufolge unterstreicht die Leistung von Leo Neugebauer im Zehnkampf seine Ausnahmestellung, wenngleich der Wettbewerb durch die Dichte der Verfolger wie Sander Skotheim spannend bleibt. Das Ausscheiden der 200-Meter-Sprinterinnen verdeutlicht hingegen die schwierige Konkurrenzsituation auf kontinentaler Ebene, wo bereits kleinste Zeitunterschiede über das Weiterkommen entscheiden. Die souveräne Qualifikation der Hürdenläufer Agyekum und Fischer-Breiholz sowie der Diskuswerferin Craft lässt auf weitere Medaillenchancen für das deutsche Team hoffen. Die Leistung von Mark English, der den Uralt-Rekord von Olaf Beyer brach, zeigt zudem, dass in Birmingham Bedingungen herrschen, die zu historischen Bestmarken einladen. Die Nervosität von Kristin Pudenz im Diskusring, die sie selbst auf eine zu vorsichtige Herangehensweise zurückführte, zeigt, wie hoch der psychologische Druck bei einer Europameisterschaft auf etablierte Athleten sein kann.

Offene Fragen – was der Quelltext nicht beantwortet

Der vorliegende Quelltext lässt einige Aspekte der Wettkämpfe offen. So wird nicht detailliert erläutert, welche spezifischen taktischen Anweisungen die Trainer den Athleten für ihre Läufe mit auf den Weg gegeben haben. Auch über die genauen physischen Zustände von Athleten wie Marike Steinacker, die angeschlagen in den Wettbewerb ging, wird nur oberflächlich berichtet, ohne die medizinischen Details zu vertiefen. Zudem bleibt unklar, wie die genauen Wetterbedingungen im Alexander Stadium die Leistungen beeinflusst haben könnten, da lediglich von den Ergebnissen und der Stimmung die Rede ist. Auch über die langfristige Planung der Athleten für die kommenden Jahre oder mögliche Verletzungssorgen, die über die genannten Fälle hinausgehen, gibt der Text keine Auskunft. Die strategischen Überlegungen der Konkurrenz, etwa warum bestimmte Athleten in der Qualifikation taktisch agierten oder ihre Kräfte schonten, wird nur punktuell durch Aussagen der Sportler wie Shanice Craft beleuchtet, bleibt aber in der Breite spekulativ.

Wie es weitergeht – Termine und Ausblicke

Die Leichtathletik-EM in Birmingham geht in die entscheidende Phase. Für die deutschen Medaillenhoffnungen stehen wichtige Termine bevor. Das Finale über 400 Meter Hürden der Männer findet am Freitag, den 14. August 2026, um 21.40 Uhr statt, wo Emil Agyekum und Owe Fischer-Breiholz um die Medaillen laufen werden. Ebenfalls am Freitag, den 14. August 2026, um 21.30 Uhr, steigt das Finale im Diskuswurf der Frauen mit Shanice Craft und Kristin Pudenz. Der Zehnkampf wird nach dem ersten Tag fortgesetzt, wobei weitere Disziplinen anstehen, in denen insbesondere Niklas Kaul seine Stärken ausspielen möchte. Das Finale über 800 Meter der Männer, für das sich Alexander Stepanov nicht qualifizieren konnte, ist für Donnerstag, den 13. August 2026, um 22.50 Uhr angesetzt. Die Fans können die weiteren Entscheidungen live im Ersten und über die digitalen Angebote der Sportschau verfolgen, während die Athleten nun in die Regenerationsphase oder die finale Vorbereitung auf ihre jeweiligen Endläufe gehen.

Bild: Pexels: https://www.pexels.com/de-de/foto/leere-stadionsitze-bei-der-uefa-europa-league-35781791/ · Foto: hayati ilker ergün
Quelle: https://www.sportschau.de/leichtathletik/em/zehnkampf-trio-gut-dabei-huerden-duo-im-finale,la-em-2026-birmingham-mittwoch-dritter-tag-100.html