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Ask Me Anything am 22.10.: Stellt eure Datenschutz-Fragen an unseren Experten!
Schlagzeilen · 08.10.2026 12:18

Ask Me Anything am 22.10.: Stellt eure Datenschutz-Fragen an unseren Experten!

Kurz: Am 22. Oktober 2026 lädt Golem.de zu einem Live-AMA mit Digitalpolitik-Experte Ralf Bendrath ein, um über EU-Gesetze wie den Cyber Resilience Act zu diskutieren

Was geschehen ist – die Kernmeldung zur Expertenrunde

Das Nachrichtenportal Golem.de kündigt für den 22. Oktober 2026 eine besondere Veranstaltung für seine Leserschaft an. Im Rahmen eines sogenannten „Ask Me Anything“ (AMA) – einem interaktiven Frage-und-Antwort-Format – wird der Digitalpolitik-Experte Ralf Bendrath live Rede und Antwort stehen. Der Termin ist für den späten Nachmittag um 17 Uhr angesetzt. Ziel dieser digitalen Zusammenkunft ist es, den Lesern die Möglichkeit zu geben, direkt mit einem Fachmann über komplexe und weitreichende Themen der europäischen Digitalpolitik zu sprechen. Im Fokus stehen dabei insbesondere die Auswirkungen neuer gesetzlicher Rahmenbedingungen auf den Alltag der Bürger, den Schutz persönlicher Daten sowie die Wahrung digitaler Grundrechte. Das Format richtet sich explizit an die Community des Portals und soll als Plattform für einen direkten Austausch über aktuelle Herausforderungen dienen, die sich aus der rasanten Entwicklung der digitalen Gesetzgebung in der Europäischen Union ergeben. Die Veranstaltung ist als fester Bestandteil des Golem-Plus-Angebots konzipiert und soll den Dialog zwischen Experten und interessierten Nutzern fördern.

Die Einzelheiten – Themen und inhaltliche Schwerpunkte

Inhaltlich spannt das AMA einen weiten Bogen über aktuelle und geplante EU-Gesetzesvorhaben. Ralf Bendrath, der als Fraktionsreferent der Fraktion Grüne/EFA im Europäischen Parlament für den Innen- und Justizausschuss tätig ist, bringt hierfür eine hohe fachliche Expertise mit. Zu den zentralen Themenkomplexen, die im Rahmen der Veranstaltung beleuchtet werden sollen, gehören der „Cyber Resilience Act“, der „Digital Networks Act“ sowie der sogenannte „Kids Act“. Diese Gesetzesinitiativen stehen exemplarisch für das Bestreben der EU, den digitalen Raum stärker zu regulieren. Ein wesentlicher Punkt der Diskussion wird die Frage sein, wie sich diese Regelungen auf den Umgang mit persönlichen Daten auswirken und welche Rechte Nutzer im digitalen Raum künftig genießen oder einschränken müssen. Auch die geplante Vereinfachung europäischer Digitalgesetze sowie die Regulierung künstlicher Intelligenz werden explizit als Diskussionspunkte genannt. Zudem sollen die potenziellen Auswirkungen von Altersbeschränkungen für Kinder und Jugendliche thematisiert werden, da diese Maßnahmen tiefgreifende Konsequenzen für die Nutzungsgewohnheiten junger Menschen haben könnten.

Hintergrund – der Kontext der digitalen Gesetzgebung

Die Veranstaltung findet vor dem Hintergrund einer intensiven Phase der europäischen Digitalgesetzgebung statt. In den vergangenen Jahren hat die EU eine Vielzahl an Initiativen gestartet, um den digitalen Binnenmarkt sicherer und fairer zu gestalten. Diese Vorhaben, wie etwa der Cyber Resilience Act, zielen darauf ab, die Cybersicherheit von Produkten mit digitalen Elementen zu erhöhen, während der Digital Networks Act die Infrastrukturen in den Fokus nimmt. Die Komplexität dieser Regelwerke führt häufig zu Unsicherheiten bei den Bürgerinnen und Bürgern sowie bei Unternehmen. Viele Nutzer fragen sich, wie diese Gesetze ihren Alltag beeinflussen und welche konkreten Schutzmaßnahmen für ihre Daten daraus resultieren. Das AMA von Golem.de greift genau dieses Bedürfnis nach Aufklärung auf. Durch die monatliche Durchführung solcher Formate hat sich das Portal zum Ziel gesetzt, eine Brücke zwischen der oft schwer verständlichen Brüsseler Gesetzgebung und der praktischen Lebensrealität der Nutzer zu schlagen. Die Veranstaltung ist somit eine Reaktion auf den wachsenden Bedarf an fundierter Einordnung durch Experten, die den Gesetzgebungsprozess aus nächster Nähe begleiten.

Die Beteiligten – Experten und Community

Die zentrale Figur des Abends ist Ralf Bendrath. Aufgrund seiner Tätigkeit als Fraktionsreferent der Fraktion Grüne/EFA im Europäischen Parlament für den Innen- und Justizausschuss verfügt er über tiefe Einblicke in die Entstehungsprozesse europäischer Gesetze. Er ist prädestiniert dafür, die oft abstrakten politischen Vorhaben in einen verständlichen Kontext zu setzen. Auf der anderen Seite steht die Golem-Community, insbesondere die Nutzer des Plus-Abonnements. Diese haben die exklusive Möglichkeit, nicht nur passiv zuzuhören, sondern aktiv an der Gestaltung des Abends mitzuwirken. Die Redaktion von Golem.de fungiert dabei als Moderator und Organisator, die sicherstellt, dass die Fragen der Leser an den Experten herangetragen werden. Das Format ist als interaktiver Dialog angelegt, bei dem es ausdrücklich erwünscht ist, dass die Teilnehmer ihre eigenen Herausforderungen und Perspektiven einbringen. Auch die Möglichkeit, Gäste für künftige Veranstaltungen vorzuschlagen, unterstreicht den partizipativen Charakter, den das Portal für seine Community pflegt und weiter ausbauen möchte.

Einordnung – warum diese Diskussion notwendig ist

Den Berichten zufolge ist die Einordnung digitalpolitischer Vorhaben durch Experten wie Ralf Bendrath von hoher Relevanz, da die europäische Gesetzgebung zunehmend direkten Einfluss auf die digitale Souveränität der Bürger nimmt. Einzuordnen ist das so: Während die EU versucht, durch Gesetze wie den Cyber Resilience Act ein höheres Sicherheitsniveau zu etablieren, wächst gleichzeitig die Sorge vor einer Überregulierung oder einer Einschränkung digitaler Grundrechte. Die Diskussion am 22. Oktober soll dazu beitragen, diese Spannungsfelder transparent zu machen. Es geht nicht nur um die technische Umsetzung von Gesetzen, sondern auch um die gesellschaftlichen Auswirkungen. Die Expertenmeinung dient hierbei als Kompass, um zu verstehen, welche langfristigen Folgen politische Entscheidungen für die Privatsphäre und die Freiheit im Netz haben könnten. Die Veranstaltung ist somit ein Beitrag zur politischen Bildung und zur Stärkung der digitalen Mündigkeit, indem sie den Nutzern Werkzeuge an die Hand gibt, um die komplexen Zusammenhänge zwischen Brüsseler Politik und ihrem eigenen digitalen Alltag besser begreifen zu können.

Offene Fragen – was noch geklärt werden muss

Obwohl der Rahmen des AMA klar definiert ist, bleiben einige Aspekte vorab offen. Der Quelltext gibt beispielsweise keine Auskunft darüber, welche spezifischen technischen Details des Cyber Resilience Act im Detail diskutiert werden sollen, da dies von den Fragen der Teilnehmer abhängt. Auch bleibt offen, wie genau die Altersbeschränkungen im Rahmen des „Kids Act“ technisch umgesetzt werden sollen, da dies ein hochkomplexes und umstrittenes Thema ist, das über die bloße politische Absichtserklärung hinausgeht. Ebenso wird nicht beantwortet, welche konkreten Gegenargumente oder Kritikpunkte aus anderen politischen Lagern im Parlament in die Diskussion einfließen könnten, da der Fokus auf der Einordnung durch einen Experten einer bestimmten Fraktion liegt. Die genaue Ausgestaltung der Diskussionsdynamik hängt zudem maßgeblich von den vorab eingereichten Fragen der Leser ab. Es bleibt somit abzuwarten, welche Schwerpunkte die Community tatsächlich setzen wird und ob sich der Experte auch zu kontroversen oder noch nicht abschließend geklärten Details der Gesetzesvorhaben äußern wird.

Wie es weitergeht – Ablauf und Teilnahme

Für interessierte Teilnehmer gibt es einen klaren Zeitplan. Die Golem-Redaktion hat dazu aufgerufen, Fragen bereits vorab im Forum unter dem entsprechenden Artikel einzureichen, um das AMA möglichst praxisnah zu gestalten. Am Tag der Veranstaltung, dem 22. Oktober 2026, erhalten alle Plus-Abonnenten eine Einladung per E-Mail, die den direkten Zugang zum Live-Video-AMA enthält. Alternativ wird der Link zu der Veranstaltung bereits einen Tag zuvor in einem begleitenden Artikel veröffentlicht. Die Veranstaltung beginnt pünktlich um 17 Uhr. Nach dem AMA wird die Redaktion weiterhin monatliche Formate dieser Art anbieten. Die Leser sind dazu aufgerufen, auch für zukünftige Ausgaben Vorschläge für Gäste einzureichen, entweder über das Forum oder per E-Mail an die Redaktion mit einem entsprechenden Betreff. Damit setzt das Portal seine Strategie fort, die Community kontinuierlich in die inhaltliche Gestaltung der Experten-Formate einzubeziehen und einen langfristigen Dialog über die Zukunft der digitalen Welt zu etablieren.

Bild: Pexels: https://www.pexels.com/de-de/foto/cybersicherheitskonzept-auf-grunge-hintergrund-38482455/ · Foto: Ann H
Quelle: https://www.golem.de/news/ask-me-anything-am-22-10-stellt-eure-datenschutz-fragen-an-unseren-experten-2610-213857.html