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Alle Infos zur Auslosung von Europa League und Conference League
Sport · 27.08.2026 11:16

Alle Infos zur Auslosung von Europa League und Conference League

Kurz: Die UEFA lost am Freitag in Monaco die Ligaphasen der Europa League und Conference League aus. Alle Details zum Modus und den deutschen Teilnehmern.

Die Auslosung der europäischen Wettbewerbe in Monaco

Am kommenden Freitag, den 28. August 2026, steht für die europäischen Fußballklubs ein entscheidender Tag im Kalender. In Monaco findet ab 13 Uhr die offizielle Auslosung der Ligaphasen für die UEFA Europa League sowie die UEFA Conference League statt. Für die deutschen Vereine, die sich für diese Wettbewerbe qualifiziert haben, ist dies der Moment, in dem die Gegner für die kommenden Monate feststehen. Die Spannung ist groß, da die neuen Formate in beiden Wettbewerben eine deutlich höhere Anzahl an Partien und eine veränderte Tabellenstruktur vorsehen. Die UEFA hat den Prozess der Ziehung so gestaltet, dass eine Mischung aus manueller Auswahl und computergestützter Zuteilung zum Einsatz kommt, um die komplexen Vorgaben bei der Gegnerwahl effizient umzusetzen. Während die Fans gespannt auf die Namen der Kontrahenten warten, bereiten sich die Vereine bereits auf die logistischen Herausforderungen vor, die mit den weiten Reisen und den neuen Spielterminen einhergehen. Die Auslosung markiert den offiziellen Startschuss für eine Saison, die für viele Klubs erst im Frühjahr 2027 ihren Höhepunkt finden soll.

Einzelheiten zum Modus und den Lostöpfen

Der Modus der Europa League orientiert sich in diesem Jahr an der Champions League. Jedes der 36 teilnehmenden Teams wird aus jedem der vier Lostöpfe zwei Gegner zugelost bekommen. Dies führt dazu, dass jeder Verein in der Ligaphase acht verschiedene Kontrahenten hat. Eine Besonderheit ist dabei, dass die eigene Zuteilung in einen Lostopf für die Stärke der Gegner kaum noch eine Rolle spielt, da die Verteilung über alle Töpfe hinweg erfolgt. Grundsätzlich gilt das Prinzip, dass Teams aus demselben Land nicht gegeneinander antreten dürfen. Zudem ist festgelegt, dass ein Klub maximal zwei Gegner aus demselben Land erhalten darf, sofern dies nicht durch die Konstellation der Töpfe unmöglich wird. Die Ziehung beginnt mit Lostopf 1, wobei die Gegner der gezogenen Klubs jeweils per Knopfdruck ermittelt werden. Bayer Leverkusen ist in Lostopf 1 gesetzt, während die TSG Hoffenheim in Topf 3 oder 4 zu finden sein wird. Die Conference League hingegen arbeitet mit sechs Lostöpfen, aus denen jedem Team jeweils ein Gegner zugelost wird, was in sechs verschiedenen Partien resultiert. Auch hier gilt die nationale Trennung als oberstes Gebot der UEFA-Regularien.

Der Weg in die Ligaphase und das Teilnehmerfeld

Die Zusammensetzung der Teilnehmerfelder ist das Ergebnis einer langen Qualifikationsphase. In der Europa League finden sich namhafte Klubs aus den europäischen Top-Ligen wieder, darunter der AC Mailand, Juventus Turin, Real Sociedad und Olympique Marseille. Auch englische Vertreter wie Crystal Palace, der FC Sunderland und Bournemouth sind dabei. Aus der Champions-League-Qualifikation stießen weitere Hochkaräter wie Celtic Glasgow, Olympique Lyon und Sparta Prag hinzu. Die TSG Hoffenheim und Bayer Leverkusen vertreten dabei die deutschen Farben. In der Conference League sicherte sich der SC Freiburg durch einen souveränen 4:1-Rückspielsieg gegen den FC Motherwell nach einem 3:1 im Hinspiel die Teilnahme. Das Teilnehmerfeld ist hier besonders breit gefächert und reicht von Ajax Amsterdam und Atalanta Bergamo bis hin zu Klubs aus Kasachstan, Gibraltar oder Andorra. Besonders auffällig ist die hohe Dichte an dänischen Vereinen, die gleich mit vier Mannschaften in der Conference League vertreten sind. Die Qualifikation war für viele Teams ein hartes Stück Arbeit, das nun in der Ligaphase seine Fortsetzung findet.

Die betroffenen Akteure und Institutionen

Im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen die deutschen Vereine Bayer Leverkusen, die TSG Hoffenheim und der SC Freiburg. Während Leverkusen als gesetzte Mannschaft in Topf 1 auf hochkarätige Gegner hofft oder blickt, muss Hoffenheim abwarten, ob sie in Topf 3 oder 4 landen, was die Konstellation der Gegner maßgeblich beeinflusst. Der SC Freiburg hingegen muss sich in der Conference League gegen ein heterogenes Feld beweisen, das von etablierten europäischen Größen bis hin zu Außenseitern reicht. Die UEFA als ausrichtende Institution fungiert als Regulierungsbehörde, die nicht nur die Auslosung durchführt, sondern auch für die zeitnahe Bekanntgabe der Spielpläne verantwortlich ist. Die Spieler, wie etwa Leverkusens Patrik Schick oder Freiburgs Igor Matanovic, stehen dabei im Fokus der sportlichen Berichterstattung. Die Vereine selbst müssen sich auf die komplexen Anforderungen der neuen Ligaphase einstellen, die sowohl Heim- als auch Auswärtsspiele gegen Gegner aus allen Stärkeniveaus vorsieht. Die Entscheidungsträger in den Klubs müssen zudem die logistischen Anforderungen für acht beziehungsweise sechs Spieltage koordinieren.

Einordnung der Wettbewerbsstruktur

Einzuordnen ist die Umstrukturierung der Wettbewerbe als Versuch der UEFA, die Attraktivität der Spiele durch eine höhere Dichte an Top-Duellen bereits in der Ligaphase zu steigern. Den Berichten zufolge ist die Einführung einer Gesamttabelle mit 36 Teams das zentrale Element dieser Reform. Die acht besten Mannschaften ziehen direkt in das Achtelfinale ein, während die Plätze 9 bis 24 eine Zwischenrunde bestreiten müssen, um die verbleibenden acht Plätze auszuspielen. Diese Neuerung soll verhindern, dass es in der späten Phase der Gruppenphase zu bedeutungslosen Spielen kommt. Ein weiteres wichtiges Element ist die Änderung bei den Gelben Karten: Künftig führt erst die vierte Gelbe Karte zu einer Sperre, was den Druck von den Spielern nimmt, bei kleineren Vergehen sofort das nächste Spiel zu verpassen. Die Streichung von Karten aus der Qualifikation oder der Vorsaison soll zudem für einen sauberen Start in den Wettbewerb sorgen. Diese Anpassungen spiegeln den Wunsch wider, den Fokus stärker auf das sportliche Geschehen und weniger auf bürokratische Disziplinarmaßnahmen zu legen.

Offene Fragen zur Auslosung

Obwohl der Modus und die Lostöpfe weitgehend definiert sind, bleiben einige Details vor der Auslosung am Freitag noch unklar. So ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht final bestätigt, in welchen Lostopf die TSG Hoffenheim exakt eingeteilt wird; die UEFA hat angekündigt, diese Information erst am Freitagvormittag kurz vor der eigentlichen Ziehung bekannt zu geben. Ebenso fehlen im Quelltext konkrete Informationen dazu, wie die UEFA im Detail mit den computergestützten Algorithmen verfährt, sollten bei der Zuteilung der Gegner in der Europa League unvorhergesehene nationale Konflikte auftreten, die über die Standardregelung hinausgehen. Auch die exakten Anstoßzeiten für die einzelnen Partien sind noch nicht fixiert. Zwar wurde kommuniziert, dass die UEFA die Termine bis spätestens Sonntag, den 30. August 2026, veröffentlichen wird, doch für die Fans und die Reiseplanung der Vereine bleibt dies eine Lücke, die erst nach dem Wochenende geschlossen wird. Auch die genaue Verteilung der Heim- und Auswärtsspiele innerhalb der jeweiligen Töpfe ist für die Öffentlichkeit erst nach der Ziehung vollumfänglich nachvollziehbar.

Der weitere Zeitplan und die Endspiele

Nach der Auslosung am Freitag beginnt für die Vereine eine intensive Phase der Vorbereitung. Die UEFA hat als Deadline für die Veröffentlichung der genauen Termine und Anstoßzeiten den kommenden Sonntag, den 30. August 2026, gesetzt. Ab diesem Zeitpunkt haben die Klubs Planungssicherheit für ihre Reisen und die Ticketverkäufe. Ein markantes Datum im Kalender ist der 28. Januar 2027, an dem der letzte Spieltag der Ligaphase ausgetragen wird. Um Wettbewerbsverzerrungen zu vermeiden, finden an diesem Tag alle Partien parallel statt. Der weitere Turnierbaum sieht vor, dass die Teams je nach Platzierung in der Ligaphase in die K.o.-Runden einziehen. Ein besonderes Privileg genießen dabei die Teams auf den Plätzen 1 bis 4, die im Viertelfinale ein garantiertes Heimrecht im Rückspiel haben, sofern sie diese Phase erreichen. Die Saison findet ihren krönenden Abschluss mit den Finalspielen: Das Finale der Europa League wird am 26. Mai 2027 im Frankfurter Waldstadion ausgetragen, während das Endspiel der Conference League am 2. Juni 2027 im Besiktas-Stadion in Istanbul stattfindet.

Bild: Pexels: https://www.pexels.com/de-de/foto/menschen-stadion-spiel-gucken-12537022/ · Foto: Md Jawadur Rahman
Quelle: https://www.sportschau.de/fussball/europaleague/auslosung-bundesliga-klubs-erfahren-ihre-gegner,auslosung-al-ecl-100.html