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Zverez spielt Davis Cup gegen Kroatien
Sport · 14.08.2026 11:36

Zverez spielt Davis Cup gegen Kroatien

Kurz: Alexander Zverev kehrt für das Davis-Cup-Duell gegen Kroatien in das deutsche Team zurück. Die Partie findet Mitte September in Halle statt.

Was geschehen ist: Die Rückkehr des deutschen Spitzenspielers

In einer für viele Beobachter überraschenden Entscheidung hat der Deutsche Tennis Bund (DTB) bekannt gegeben, dass Alexander Zverev für die kommende Davis-Cup-Partie gegen Kroatien in das deutsche Aufgebot zurückkehrt. Die Begegnung, bei der es um den Einzug in die prestigeträchtige Endrunde der besten acht Nationen geht, findet am 19. und 20. September im westfälischen Halle statt. Der aktuelle Weltranglistendritte, der in diesem Jahr bereits den Titel bei den French Open erringen konnte, verstärkt damit das Team von Mannschaftschef Michael Kohlmann in einer entscheidenden Phase. Die Nominierung des Hamburgers ist ein deutliches Signal für die Ambitionen der deutschen Mannschaft, sich für das Finalturnier im italienischen Bologna zu qualifizieren. Nach dem erfolgreichen Abschneiden in der ersten Runde gegen Peru, bei dem das Team auch ohne seinen Topstar bestehen konnte, erhöht die Präsenz von Zverev nun die Chancen auf einen Heimsieg gegen die kroatische Auswahl erheblich. Die Ankündigung erfolgte am 14. August 2026 und löste im Umfeld des deutschen Tennissports große Aufmerksamkeit aus, da eine Teilnahme des Stars aufgrund seines vollen Terminkalenders im Spätsommer nicht als sicher galt.

Die Einzelheiten: Zahlen, Namen und der Zeitplan

Das von Teamchef Michael Kohlmann berufene Aufgebot umfasst neben dem French-Open-Sieger Alexander Zverev auch Yannick Hanfmann sowie das bewährte Doppel-Gespann Kevin Krawietz und Tim Pütz. Ein weiterer Platz im Kader wurde vom Teamchef vorerst noch nicht besetzt und bleibt somit offen. Die Partie gegen Kroatien findet unmittelbar nach den US Open statt, deren Finale für den 13. September terminiert ist. Dies stellt eine besondere logistische und physische Herausforderung dar, da Zverev in New York als einer der Topfavoriten auf den Titel gehandelt wird. Der Austragungsort, die Arena in Halle, ist für Zverev kein unbekanntes Terrain; erst im Juni dieses Jahres trat er dort beim ATP-Turnier an, wo er im Halbfinale gegen den US-Amerikaner Taylor Fritz unterlag. Die nun anstehende Davis-Cup-Begegnung markiert für den Hamburger den ersten Auftritt vor heimischem Publikum in diesem Wettbewerb seit dem Jahr 2023, als die deutsche Mannschaft in Trier gegen die Schweiz eine Niederlage hinnehmen musste. Der DTB bestätigte die Nominierung offiziell am 14. August 2026, wobei Kohlmann betonte, wie sehr er sich über die Rückkehr des Ausnahmespielers nach dessen großartigen Erfolgen in diesem Jahr freue.

Hintergrund: Der Weg bis zum Duell gegen Kroatien

Der bisherige Verlauf des Davis-Cup-Jahres 2026 verlief für das deutsche Team durchaus erfolgreich, auch wenn man in der ersten Runde auf die Dienste von Alexander Zverev verzichten musste. Gegen den Außenseiter Peru gelang dem Team ein vorzeitiger Sieg, der durch einen bemerkenswerten Punkt im Doppel besiegelt wurde. Dieser Erfolg ebnete den Weg für die nun anstehende Qualifikationsrunde gegen Kroatien. Rückblickend war Zverev zuletzt bei der Endrunde 2025 Teil der deutschen Mannschaft, als das Team den erhofften Titelgewinn trotz großer Anstrengungen verpasste und im Halbfinale gegen Spanien ausschied. Die Entscheidung, nun wieder für Deutschland anzutreten, unterstreicht das Engagement des Spielers für den nationalen Wettbewerb, trotz der hohen Belastung durch die Grand-Slam-Turniere. Die Partie in Halle wird somit zu einem zentralen Ereignis, um das Ausscheiden aus dem Vorjahr vergessen zu machen und den nächsten Schritt in Richtung der Weltspitze zu vollziehen. Der Weg nach Bologna führt zwingend über einen Sieg gegen die Kroaten, was die Bedeutung dieser Begegnung für den gesamten DTB noch einmal unterstreicht.

Die Beteiligten: Wer entscheidet und wer spielt

Die personelle Planung liegt in den Händen von Teamchef Michael Kohlmann, der die Nominierungen vornimmt und die strategische Ausrichtung des Teams verantwortet. Er äußerte sich in einer offiziellen Mitteilung des Deutschen Tennis Bundes sehr positiv über die Zusage von Alexander Zverev. Auf der Spielerseite ist Zverev das Aushängeschild der Mannschaft, unterstützt durch Yannick Hanfmann sowie die Doppelspezialisten Kevin Krawietz und Tim Pütz. Auffällig ist das Fehlen von Jan-Lennard Struff, der als Davis-Cup-Routinier gilt und erst kürzlich das Viertelfinale in Wimbledon erreichte. Seine Nicht-Nominierung für das Duell gegen Kroatien stellt eine personelle Lücke dar, die von Kohlmann bisher nicht näher erläutert wurde. Die kroatische Mannschaft tritt als starker Gegner an, gegen den sich die deutsche Auswahl laut Zverev behaupten muss. Die Entscheidungsträger im DTB setzen mit der Nominierung von Zverev ein klares Zeichen, dass man in der stärkstmöglichen Besetzung – sofern es der Terminkalender zulässt – antreten möchte, um den Einzug in die Endrunde in Italien nicht zu gefährden.

Einordnung: Was die Nominierung bedeutet

Einzuordnen ist die Nominierung von Alexander Zverev als ein starkes Bekenntnis zum Davis Cup, besonders angesichts der unmittelbaren zeitlichen Nähe zu den US Open. Den Berichten zufolge ist es keineswegs selbstverständlich, dass ein Spieler, der bei einem Grand-Slam-Turnier bis in die finale Phase vordringen kann, nur wenige Tage später bei einem Länderkampf antritt. Die körperliche Erschöpfung, die Zverev bereits im Juni beim Turnier in Halle nach einer Hitzeschlacht gegen Taylor Fritz gezeigt hatte, verdeutlicht die physische Belastung, der sich der Sportler aussetzt. Dass er sich dennoch für das Heimspiel in Halle entschieden hat, kann als Zeichen der Verbundenheit zum deutschen Team und zum Standort Halle gewertet werden. Sportlich gesehen bedeutet seine Anwesenheit eine massive Aufwertung des Kaders, da er als Weltranglistendritter und French-Open-Sieger eine enorme Qualität in die Einzelpartien einbringt. Die Taktik des DTB scheint darauf ausgerichtet zu sein, mit der geballten Kraft des Topstars den Grundstein für den Erfolg gegen Kroatien zu legen, während man bei der Besetzung des letzten Kaderplatzes noch Flexibilität bewahrt.

Offene Fragen: Wo der Quelltext Lücken lässt

Obwohl die Nominierung von Alexander Zverev für das Davis-Cup-Duell gegen Kroatien offiziell bestätigt wurde, bleiben einige Fragen unbeantwortet. So geht aus dem Quelltext nicht hervor, warum der Davis-Cup-Routinier und Wimbledon-Viertelfinalist Jan-Lennard Struff nicht für das Aufgebot nominiert wurde. Ob dies auf eine Verletzung, eine bewusste Entscheidung des Spielers oder taktische Überlegungen des Teamchefs zurückzuführen ist, wird nicht explizit thematisiert. Ebenso bleibt unklar, wer den noch offenen Platz im deutschen Team einnehmen wird und nach welchen Kriterien Michael Kohlmann diesen besetzen möchte. Auch über die konkrete Aufstellung für die Einzelmatches und die Doppelpartien gibt es noch keine Informationen, da dies vermutlich erst kurz vor dem Spielbeginn am 19. September entschieden wird. Zudem fehlen detaillierte Angaben zur kroatischen Mannschaft, etwa wer auf Seiten der Gäste als Spitzenspieler antreten wird, um Zverev und seine Teamkollegen herauszufordern. Diese Lücken lassen Raum für Spekulationen über die finale taktische Ausrichtung der deutschen Mannschaft in den kommenden Wochen bis zum Spielbeginn in Halle.

Bild: Pexels: https://www.pexels.com/de-de/foto/rustikaler-fussballplatz-in-cordoba-31564496/ · Foto: Tomás Asurmendi
Quelle: https://www.sportschau.de/tennis/davis-cup/zverez-spielt-davis-cup-gegen-kroatien,davis-cup-halle-kroatien-100.html