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Wo ist John Luca Stübs?
Regional · 01.10.2026 14:17

Wo ist John Luca Stübs?

Kurz: Die Kriminalpolizei in Hanau sucht intensiv nach dem 13-jährigen John Luca Stübs. Der Junge wird seit Mittwochnachmittag vermisst.

Was geschehen ist – die Kernmeldung

Die Kriminalpolizei in Hanau hat eine offizielle Vermisstenfahndung nach dem 13-jährigen John Luca Stübs eingeleitet. Der Jugendliche, der in Hanau wohnhaft ist, wird seit dem Mittwochnachmittag vermisst. Die Beamten des Polizeipräsidiums Südosthessen wandten sich am 1. Oktober 2026 an die Öffentlichkeit, um Unterstützung bei der Suche zu erhalten. Der Junge wurde zuletzt am 30. September gegen 15.45 Uhr in der Nähe des Bürgerhauses in Niddatal-Bönstadt gesehen. Seit diesem Zeitpunkt verliert sich jede Spur des Teenagers. Die Polizei stuft den Fall als dringlich ein und bittet Bürgerinnen und Bürger, die den Vermissten gesehen haben oder Angaben zu seinem aktuellen Aufenthaltsort machen können, umgehend Kontakt mit den Behörden aufzunehmen. Die Suche erstreckt sich über den unmittelbaren Bereich des letzten Sichtungskontakts hinaus, da der Junge seit dem Verschwinden nicht mehr gesehen wurde und sein aktueller Aufenthaltsort völlig unbekannt ist.

Die Einzelheiten zum Verschwinden

Der vermisste John Luca Stübs wird von der Polizei als etwa 1,70 Meter groß und von schlanker Statur beschrieben. Auffällig sind seine sehr kurzen, braunen Haare. Zum Zeitpunkt seines Verschwindens am 30. September trug der 13-Jährige ein schwarzes T-Shirt sowie eine graue, kurze Hose, die mit einer schwarzen Schrift versehen ist. Komplettiert wurde sein Erscheinungsbild durch graue Badelatschen. Die Ermittlungen werden durch die Kriminalpolizei in Hanau geführt. Für sachdienliche Hinweise wurde eine spezielle Rufnummer geschaltet: Zeugen können sich unter der Telefonnummer 06181 100-123 direkt an die Kriminalpolizei wenden. Alternativ ist es möglich, jede andere Polizeidienststelle zu kontaktieren, um Informationen zu geben. Zur Unterstützung der Fahndung hat die Polizei ein Foto des Jugendlichen veröffentlicht, das aus privater Quelle stammt. Die Pressestelle des Polizeipräsidiums Südosthessen in Offenbach am Main, vertreten durch Thomas Leipold, Felix Geis, Claudia Benneckenstein und Maximilian Edelbluth, koordiniert die Öffentlichkeitsarbeit in diesem Fall.

Hintergrund und bisheriger Verlauf

Das Verschwinden des Jungen ereignete sich am Mittwochnachmittag in Niddatal-Bönstadt. Die letzte gesicherte Sichtung fand in der unmittelbaren Umgebung des dortigen Bürgerhauses statt. Warum sich der aus Hanau stammende Teenager zu diesem Zeitpunkt in Niddatal-Bönstadt aufhielt, geht aus den bisherigen polizeilichen Informationen nicht hervor. Der zeitliche Abstand zwischen der letzten Sichtung am 30. September um 15.45 Uhr und der Veröffentlichung der Vermisstenmeldung am 1. Oktober um 14.17 Uhr deutet darauf hin, dass die Polizei zunächst eigene Ermittlungen angestellt hat, bevor sie sich mit der Bitte um Mithilfe an die Bevölkerung wandte. Der Fall ist nun offiziell als Vermisstenfall registriert, was bedeutet, dass die Behörden von einer Gefährdung ausgehen, da ein 13-jähriger Junge in der Regel nicht ohne Nachricht an Erziehungsberechtigte oder Angehörige über einen derart langen Zeitraum unbekannten Aufenthalts bleibt.

Die Beteiligten und Institutionen

Im Zentrum der Suche steht der 13-jährige John Luca Stübs. Die federführende Institution für die Ermittlungen ist die Kriminalpolizei in Hanau, die dem Polizeipräsidium Südosthessen unterstellt ist. Die Pressestelle des Präsidiums, ansässig im Spessartring 6 in Offenbach am Main, fungiert als zentrale Anlaufstelle für Medienanfragen und die Koordination der Öffentlichkeitsfahndung. Die Beamten Thomas Leipold, Felix Geis, Claudia Benneckenstein und Maximilian Edelbluth stehen für Rückfragen zur Verfügung. Die Bevölkerung wird als entscheidender Akteur bei der Suche eingebunden, da Hinweise aus der Öffentlichkeit oft den entscheidenden Durchbruch in Vermisstenfällen bringen. Die Polizei hat zudem die Möglichkeit geschaffen, über die zentrale Rufnummer oder per E-Mail Informationen an die Pressestelle zu übermitteln. Die Einbindung der Öffentlichkeit durch die Veröffentlichung eines Fotos unterstreicht die Dringlichkeit, mit der die Beamten nach dem Jungen suchen.

Einordnung der aktuellen Lage

Einzuordnen ist der Fall als eine klassische polizeiliche Vermisstenfahndung, bei der die Zeit ein kritischer Faktor ist. Den Berichten zufolge ist der Junge seit mehr als 24 Stunden verschwunden, was bei einem Jugendlichen in diesem Alter eine erhöhte Aufmerksamkeit der Ermittler rechtfertigt. Dass die Polizei explizit nach einem Foto sucht und die Öffentlichkeit einbezieht, deutet darauf hin, dass bisherige Ermittlungsansätze im direkten Umfeld oder am Ort der letzten Sichtung nicht unmittelbar zum Auffinden des Jungen geführt haben. Die Beschreibung der Kleidung – insbesondere die Kombination aus kurzer Hose und Badelatschen – lässt darauf schließen, dass der Junge bei seinem Verschwinden für das Wetter am 30. September entsprechend gekleidet war. Die Polizei bewertet die Situation als so ernst, dass eine breit angelegte Suche durch die Bevölkerung als notwendig erachtet wird.

Offene Fragen zum Vermisstenfall

Der vorliegende Quelltext lässt eine Reihe von Fragen offen, die für den weiteren Verlauf der Ermittlungen von Bedeutung sein könnten. So wird nicht erläutert, ob der Junge allein unterwegs war oder ob er in Begleitung von Freunden oder anderen Personen gesehen wurde. Zudem bleibt unklar, ob es Anhaltspunkte für ein freiwilliges Verschwinden oder ein Unglücksereignis gibt. Auch die Frage, wie der 13-Jährige von seinem Wohnort Hanau nach Niddatal-Bönstadt gelangte, wird nicht beantwortet. Es fehlen Informationen darüber, ob der Junge ein Mobiltelefon bei sich trägt, das geortet werden könnte, oder ob er persönliche Gegenstände wie einen Rucksack oder ein Fahrrad mitführte. Die Ermittler halten sich bezüglich der Hintergründe des Verschwindens bedeckt, was in laufenden Vermisstenfällen üblich ist, um die Ermittlungstaktik nicht zu gefährden.

Wie es weitergeht

Die Kriminalpolizei in Hanau setzt ihre Ermittlungen fort und wertet alle eingehenden Hinweise aus der Bevölkerung aus. Es ist davon auszugehen, dass die Polizei den Bereich um das Bürgerhaus in Niddatal-Bönstadt sowie mögliche Kontaktpersonen im Umfeld des Jungen weiterhin überprüft. Sollten neue Erkenntnisse vorliegen, wird das Polizeipräsidium Südosthessen diese über die bekannten Kanäle kommunizieren. Der Fahndungsaufruf bleibt so lange aktiv, bis der Aufenthaltsort von John Luca Stübs zweifelsfrei geklärt ist. Die Polizei ist auf die kontinuierliche Mithilfe der Bürger angewiesen und bittet darum, bei jeder Sichtung oder bei Verdachtsmomenten sofort die 06181 100-123 oder den Notruf zu wählen. Weitere offizielle Schritte, wie etwa eine großflächige Suche mit Einsatzkräften vor Ort, wurden bisher nicht explizit angekündigt, sind jedoch bei Vermisstenfällen dieser Art als Standardprozedere der Kriminalpolizei zu erwarten.

Bild: Pexels: https://www.pexels.com/de-de/foto/historische-munsterstrasse-mit-blick-auf-die-gotische-kirche-31111679/ · Foto: Ramon Karolan
Quelle: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/43561/6363179