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Sechs Einbrüche in Firmen und Gaststätten in Volkmarsen am Wochenende: Kriminalpolizei sucht Zeugen
Regional · 02.11.2026 12:35

Sechs Einbrüche in Firmen und Gaststätten in Volkmarsen am Wochenende: Kriminalpolizei sucht Zeugen

Kurz: Eine Serie von sechs Einbrüchen erschüttert Volkmarsen. Unbekannte Täter drangen in Firmen und Gaststätten ein. Die Kriminalpolizei Korbach ermittelt intensiv.

Eine Welle von Einbrüchen erschüttert Volkmarsen

Am vergangenen Wochenende wurde die Stadt Volkmarsen im Landkreis Waldeck-Frankenberg von einer bemerkenswerten Serie von Straftaten heimgesucht. Innerhalb eines kurzen Zeitraums wurden insgesamt sechs Einbrüche in verschiedene Firmengebäude und Gastronomiebetriebe gemeldet. Die Polizei wurde mehrfach alarmiert, um die Tatorte zu sichern und erste Ermittlungen einzuleiten. Die Täter hinterließen dabei nicht nur ein Bild der Verwüstung, sondern verursachten auch einen Sachschaden, der sich nach ersten Einschätzungen auf mehrere Tausend Euro beläuft. Die Taten ereigneten sich allesamt in der Nacht von Freitag auf Samstag, was die Frage aufwirft, ob es sich um eine koordinierte Aktion oder eine zufällige Häufung von Gelegenheitsdiebstählen handelt. Die Kriminalpolizei in Korbach hat die Federführung bei den Ermittlungen übernommen und arbeitet mit Hochdruck daran, die Hintergründe dieser Vorfälle zu beleuchten. Da die Täter bisher unerkannt entkommen konnten, ist die Unterstützung aus der Bevölkerung von entscheidender Bedeutung, um Licht in die Geschehnisse zu bringen und die Verantwortlichen für diese Einbruchserie zur Rechenschaft zu ziehen.

Die Tatorte und die Vorgehensweise der Täter

Die Einbrüche konzentrierten sich auf verschiedene Bereiche im Stadtgebiet von Volkmarsen. In der Wittmarstraße, in unmittelbarer Nähe zur Kasseler Straße, drangen Unbekannte gewaltsam in zwei Restaurants ein. Dabei gelang es ihnen, Bargeld aus den Kassen zu entwenden. Auch der Steinweg wurde zum Ziel der Kriminellen: Hier ereigneten sich zwischen Freitagabend, 23:45 Uhr, und Samstagmorgen, 07:30 Uhr, gleich zwei Einbrüche. In einem Fall wurde ein Fenster eines Orthopädiegeschäfts nahe der Straße „Obere Stadtmauer“ aufgehebelt. Die Täter erbeuteten einen Tresor sowie eine Geldkassette. Diese Behältnisse wurden später am Samstagvormittag geleert im Bereich der Lütersheimer Straße aufgefunden. Ein weiteres Café im Steinweg wurde ebenfalls heimgesucht; hier verschafften sich die Täter Zugang, indem sie einen Rollladen gewaltsam nach oben schoben und die Eingangstür aufbrachen, um an das Kassenbargeld zu gelangen. Ein Firmengebäude in der Lütersheimer Straße, nahe dem Wetterweg, wurde ebenfalls Ziel der Einbrecher. Dort wurde zwischen 23:05 Uhr am Freitag und 00:45 Uhr am Samstag ein Fenster auf der Rückseite aufgehebelt. Schließlich wurde in eine Gaststätte in der Kasseler Straße, nahe dem Schradweg, eingebrochen, wo neben Bargeld auch eine Flasche Wodka gestohlen wurde.

Hintergrund und bisheriger Verlauf der Ermittlungen

Die Ermittler stehen vor der Herausforderung, die zahlreichen Tatorte und die zeitliche Abfolge der Ereignisse miteinander in Einklang zu bringen. Die Einbrüche fanden in einem eng begrenzten Zeitfenster statt, was die Vermutung nahelegt, dass die Täter zielgerichtet und möglicherweise mit einer gewissen Vorbereitung vorgingen. Die Polizei hat bereits umfangreiche Spurensicherungen an den betroffenen Objekten durchgeführt. Die Tatsache, dass die Behältnisse aus dem Orthopädiegeschäft in der Lütersheimer Straße aufgefunden wurden, deutet darauf hin, dass die Täter die Beute nach dem Aufbrechen der Tresore und Kassetten in der Umgebung entsorgt haben. Bisher gibt es jedoch keine gesicherten Erkenntnisse darüber, ob dieselben Täter für alle sechs Einbrüche verantwortlich sind oder ob es sich um verschiedene Gruppierungen handelte, die die Nacht für ihre kriminellen Aktivitäten nutzten. Die Kriminalpolizei Korbach wertet derzeit alle gesammelten Beweise aus und versucht, Bewegungsprofile zu erstellen, die bei der Identifizierung der Täter hilfreich sein könnten. Der bisherige Verlauf der Ermittlungen konzentriert sich primär auf die Sicherung von Spuren an den Tatorten sowie die Befragung von Anwohnern und potenziellen Zeugen in der Umgebung der betroffenen Straßen.

Die betroffenen Institutionen und handelnden Personen

Die Ermittlungen werden zentral durch die Kriminalpolizei in Korbach geführt, die für die Bearbeitung solcher Deliktsreihen zuständig ist. Die Pressearbeit rund um diese Vorfälle wird durch das Polizeipräsidium Nordhessen koordiniert. Als Ansprechpartner für die Öffentlichkeit fungiert der Pressesprecher Daniel Kalus-Nitzbon, der die Details der Vorfälle für die Medien aufbereitet hat. Die betroffenen Unternehmen und Gastronomiebetriebe in Volkmarsen sind nun damit beschäftigt, den entstandenen Schaden zu beziffern und die Sicherheitsvorkehrungen in ihren Räumlichkeiten zu überprüfen. Die Polizei steht in engem Kontakt mit den Geschädigten, um den Hergang der Einbrüche detailliert zu rekonstruieren. Neben den Ermittlungsbeamten vor Ort sind auch die übergeordneten Stellen des Polizeipräsidiums Nordhessen in Kassel in die Informationskette eingebunden, um sicherzustellen, dass die Öffentlichkeit zeitnah über den Fortschritt der Ermittlungen informiert wird. Die betroffenen Inhaber der Gaststätten und Firmen sind nun gefordert, bei der Aufarbeitung der Schäden mit den Versicherungen und der Polizei zusammenzuarbeiten, um den normalen Geschäftsbetrieb so schnell wie möglich wieder aufnehmen zu können.

Einordnung der Ereignisse für die Stadt Volkmarsen

Einzuordnen ist das Geschehen als eine für die Region ungewöhnliche Häufung von Eigentumsdelikten. Derartige Einbruchserien führen in der Regel zu einer erhöhten Verunsicherung in der Bevölkerung und in der lokalen Geschäftswelt. Den Berichten zufolge scheint die Vorgehensweise der Täter – das gewaltsame Aufhebeln von Fenstern und Türen – auf eine gewisse kriminelle Routine hinzudeuten. Dass die Täter dabei in verschiedenen Straßen agierten, lässt darauf schließen, dass sie sich örtlich gut auskannten oder gezielt nach Schwachstellen in der Gebäudesicherung suchten. Die Polizei bewertet die Situation als ernst, zumal der entstandene Gesamtschaden in die Tausende geht. Die Tatsache, dass die Täter bei ihrem Vorgehen in der Nacht zum Samstag ein erhebliches Risiko eingingen, zeigt eine gewisse Skrupellosigkeit. Die Ermittler betonen, dass die Aufklärung dieser Serie höchste Priorität hat, um das Sicherheitsgefühl der Bürger in Volkmarsen wiederherzustellen. Die Zusammenarbeit zwischen den betroffenen Betrieben und der Polizei ist in dieser Phase der Ermittlungen von entscheidender Bedeutung, um weitere Taten dieser Art künftig zu verhindern oder zumindest die Aufklärungsquote zu erhöhen.

Offene Fragen zur Einbruchserie

Trotz der intensiven Ermittlungen bleiben zahlreiche Fragen zum jetzigen Zeitpunkt unbeantwortet. Es ist derzeit völlig unklar, wie viele Personen an den Taten beteiligt waren und ob es sich um eine organisierte Bande oder um Einzeltäter handelte. Ebenso ist nicht bekannt, ob die Täter bei ihren Einbrüchen gestört wurden oder ob sie die Tatorte unbehelligt verlassen konnten. Die Ermittler können derzeit nicht bestätigen, ob die Einbrüche in der Wittmarstraße, im Steinweg, in der Lütersheimer Straße und in der Kasseler Straße in direktem Zusammenhang stehen. Es fehlen konkrete Hinweise auf die Fluchtfahrzeuge oder die Identität der Verdächtigen. Auch die Frage, ob die Täter bei ihren Taten beobachtet wurden, bleibt offen, da bisher keine öffentlichen Zeugenaussagen gemeldet wurden. Die Kriminalpolizei ist auf Hinweise angewiesen, um zu klären, ob die Täter möglicherweise bereits im Vorfeld die Tatorte ausgekundschaftet haben. Die genaue Route der Täter durch das Stadtgebiet von Volkmarsen ist ebenfalls noch nicht vollständig nachvollziehbar, was die Ermittlungsarbeit erheblich erschwert.

Wie es mit den Ermittlungen weitergeht

Die Kriminalpolizei Korbach setzt ihre Ermittlungen fort und bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Zeugen, die in der Nacht von Freitag auf Samstag verdächtige Beobachtungen gemacht haben – sei es im Bereich der Wittmarstraße, des Steinwegs, der Lütersheimer Straße oder der Kasseler Straße –, werden dringend gebeten, sich unter der Telefonnummer 05631-9710 bei der Polizei zu melden. Die Beamten sind insbesondere an Hinweisen zu verdächtigen Personen oder Fahrzeugen interessiert, die in den genannten Bereichen aufgefallen sind. Die Ermittler werden in den kommenden Tagen weitere Befragungen durchführen und mögliche Videoaufzeichnungen von Überwachungskameras in der Nähe der Tatorte auswerten, sofern diese vorhanden sind. Ziel ist es, die Täter zu identifizieren und die Beweiskette zu schließen. Zudem wird geprüft, ob es in der Umgebung weitere Einbrüche gab, die bisher noch nicht zur Anzeige gebracht wurden. Die Polizei appelliert an alle Gewerbetreibenden, ihre Sicherungssysteme zu überprüfen und bei verdächtigen Wahrnehmungen umgehend den Notruf zu wählen, um eine schnelle Reaktion der Einsatzkräfte zu gewährleisten.

Bild: Pexels: https://www.pexels.com/de-de/foto/nahaufnahme-der-lichtleiste-eines-polnischen-polizeiautos-28490891/ · Foto: SHOX ART
Quelle: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/44143/6382431