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Papst Leo XIV. nach Lungenoperation zurück im Vatikan
Schlagzeilen · 17.10.2026 19:05

Papst Leo XIV. nach Lungenoperation zurück im Vatikan

Kurz: Nach einer erfolgreichen Lungenoperation ist Papst Leo XIV. aus dem Krankenhaus zurück im Vatikan. Schon am Sonntag soll er wieder das Angelus-Gebet leiten.

Was geschehen ist – die Kernmeldung

Papst Leo XIV. ist nach einem medizinischen Eingriff an der Lunge in den Vatikan zurückgekehrt. Das Oberhaupt der katholischen Kirche verließ am Samstag die Gemelli-Klinik im Nordwesten Roms, in der er zuvor operiert worden war. Der 71-jährige Papst wurde in einer Limousine in den Vatikan gefahren, nachdem er sich zuvor bei den Mitarbeitern des Krankenhauses für deren Arbeit bedankt hatte. Die Entlassung erfolgte nur vier Tage nach der Operation, bei der ein bösartiger Tumor aus seinem rechten Lungenflügel entfernt wurde. Der Vatikan teilte mit, dass die Entscheidung für die vorzeitige Entlassung auf Basis neuer Untersuchungsergebnisse getroffen wurde. Ursprünglich war ein längerer Klinikaufenthalt bis zum kommenden Dienstag vorgesehen. Der Papst zeigte sich bei seinem Verlassen der Klinik in einer guten körperlichen Verfassung und grüßte freundlich die anwesenden Gläubigen, die ihm kleine Geschenke überreichten. Für den kommenden Sonntag hat das Kirchenoberhaupt bereits die Wiederaufnahme seiner öffentlichen Pflichten angekündigt. Er plant, das traditionelle Angelus-Gebet um 12 Uhr vom Fenster seiner päpstlichen Wohnung aus zu leiten und sich damit direkt an die Gläubigen auf dem Petersplatz zu wenden.

Die Einzelheiten der medizinischen Behandlung

Der medizinische Eingriff fand am Dienstag statt. Dabei wurde dem 71-jährigen Papst der untere Lappen seines rechten Lungenflügels entfernt. Die Ärzte identifizierten den entfernten Knoten als ein Lungenadenokarzinom, welches als die häufigste Form von Lungenkrebs gilt. Es handelt sich hierbei um einen primär in der Lunge entstandenen Tumor, nicht um Metastasen eines anderen Ursprungs. Der Heilungsprozess wird durch physiotherapeutische Maßnahmen unterstützt, die dem Papst bei der Atmung helfen sollen. Die Klinikleitung und der Vatikan gaben an, dass Leo XIV. seine täglichen Aktivitäten bereits wieder völlig selbstständig ausführen kann. Vor der Entlassung wurden umfassende medizinische Kontrollen durchgeführt, darunter Blutuntersuchungen sowie radiologische Aufnahmen des Brustkorbs. Diese Ergebnisse, zusammen mit der Beurteilung des klinischen Gesamtbildes, führten zu der Entscheidung, den Papst früher als ursprünglich geplant aus der stationären Behandlung zu entlassen. Während seines Aufenthalts im speziellen Trakt des Gemelli-Krankenhauses zeigte sich der Papst laut Berichten äußerlich kaum von den Strapazen der 90-minütigen Operation gezeichnet.

Hintergrund und bisheriger Verlauf

Die Nachricht über die Erkrankung des Papstes kam überraschend. Erst am vergangenen Sonntag hatte Leo XIV. während des Angelus-Gebets vor Zehntausenden Gläubigen auf dem Petersplatz öffentlich bekannt gegeben, dass bei ihm ein Knoten in der Lunge entdeckt worden sei. Er betonte dabei, dass sich der Befund in einem Anfangsstadium befinde. Die schnelle medizinische Reaktion und der anschließende Eingriff am Dienstag verliefen nach offiziellen Angaben erfolgreich. Der Vatikan kommunizierte den Gesundheitszustand des Papstes in den Tagen nach der Operation transparent und positiv. Bereits am Freitag berichtete der Pressedienst des Vatikans von einer anhaltenden Verbesserung des Gesundheitszustands, basierend auf den durchgeführten Röntgenaufnahmen und Blutwerten. Auch der Mediziner Christoph Specht äußerte sich in der Sendung „Volle Kanne“ kurz nach der Bekanntgabe des Befundes optimistisch und sprach von einer sehr guten Prognose für den Patienten. Die Entscheidung zur Entlassung am Samstag unterstreicht die schnelle Erholung des 71-jährigen US-Amerikaners, der trotz der Schwere des Eingriffs bereits wieder in der Lage ist, diplomatische Kontakte zu pflegen.

Die Beteiligten und ihre Rollen

Im Zentrum der Ereignisse steht Papst Leo XIV., der als gebürtiger US-Amerikaner das Oberhaupt der katholischen Kirche leitet. Er selbst informierte die Öffentlichkeit über seine Diagnose und zeigt sich nun aktiv in der Genesungsphase. Das medizinische Personal der Gemelli-Klinik in Rom, die über einen eigenen Trakt für den Papst verfügt, zeichnet für die erfolgreiche Operation und die anschließende physiotherapeutische Betreuung verantwortlich. Der Pressedienst des Vatikans fungiert als offizielle Informationsquelle für die Öffentlichkeit und veröffentlicht regelmäßig Updates zum Gesundheitszustand des Pontifex. Neben den kirchlichen und medizinischen Akteuren trat auch der russische Präsident Wladimir Putin in Erscheinung, mit dem der Papst während seines Klinikaufenthalts telefonierte. In diesem Gespräch forderte Leo XIV. den russischen Präsidenten zu einem Waffenstillstand in der ukrainischen Frontstadt Oleschky auf. Experten wie der Mediziner Christoph Specht ordneten die medizinische Situation ein, während die Amerikanische Krebsgesellschaft und der Amerikanische Lungenverband (ALA) allgemeine Informationen zur Art des Tumors und den statistischen Heilungschancen lieferten.

Einordnung der medizinischen Prognose

Den Berichten zufolge ist die Prognose für den Papst als positiv einzustufen, sofern der Tumor in einem frühen Stadium vollständig entfernt werden konnte. Einzuordnen ist das so: Das Lungenadenokarzinom, das bei Leo XIV. diagnostiziert wurde, gehört zu den nicht-kleinzelligen Karzinomen. Diese Form des Lungenkrebses gilt als die am häufigsten auftretende Variante. Laut Angaben des Amerikanischen Lungenverbands ALA hängen die Überlebenschancen maßgeblich vom Zeitpunkt der Diagnose ab. Bei einer vollständigen chirurgischen Entfernung in einem frühen Stadium liegt die Fünf-Jahres-Überlebensrate statistisch gesehen zwischen 80 und 98 Prozent. Da der Papst bereits kurz nach der Operation wieder in der Lage ist, seine täglichen Aufgaben selbstständig zu verrichten, deuten die klinischen Anzeichen auf eine gute körperliche Verfassung hin. Dennoch bleibt die Situation medizinisch komplex, da Lungenkrebs weltweit als eine der häufigsten krebsbedingten Todesursachen gilt. Die weitere Genesung wird zeigen, wie nachhaltig der Eingriff war und ob der Papst seine volle Arbeitskraft dauerhaft zurückgewinnen kann.

Offene Fragen und wie es weitergeht

Obwohl die Entlassung aus der Klinik ein deutliches Zeichen der Besserung ist, bleiben einige Fragen offen. Der Quelltext lässt ausdrücklich unbeantwortet, ob der Papst nach dem 90-minütigen Eingriff nun vollständig als krebsfrei gilt. Zwar wurde der Tumor entfernt, doch weitere Untersuchungen sollen erst in der Zukunft zeigen, ob eine vollständige Heilung erreicht wurde. Zudem gibt es keine detaillierten Informationen über die langfristigen Auswirkungen der Lungenoperation auf die Stimme oder die allgemeine Belastbarkeit des Papstes bei öffentlichen Auftritten. Wie es weitergeht, ist hingegen klar definiert: Der Papst hat für diesen Sonntag um 12 Uhr das Angelus-Gebet vom Fenster seiner Wohnung aus angekündigt. Er wird damit seine gewohnte Routine am Petersplatz wieder aufnehmen. Die Ärzte werden den Genesungsprozess weiterhin begleiten, wobei die Physiotherapie eine zentrale Rolle bei der Unterstützung der Lungenfunktion spielt. Weitere medizinische Kontrollen sind vorgesehen, um den Gesundheitszustand des 71-Jährigen langfristig zu überwachen und sicherzustellen, dass keine weiteren Komplikationen auftreten.

Bild: Pexels: https://www.pexels.com/de-de/foto/stadt-kunst-wahrzeichen-gebaude-24981460/ · Foto: Jiri Ikonomidis
Quelle: https://www.zdfheute.de/panorama/prominente/papst-leo-rueckkehr-vatikan-krankenhaus-entlassung-100.html