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Mörfelden-Walldorf: VW Amarok gestohlen / Polizei sucht nach Zeugen
Regional · 02.10.2026 09:50

Mörfelden-Walldorf: VW Amarok gestohlen / Polizei sucht nach Zeugen

Kurz: In Mörfelden-Walldorf haben Unbekannte einen VW Amarok entwendet. Die Polizei bittet Zeugen um Hinweise zum Verbleib des grauen Pickups.

Ein nächtlicher Diebstahl in der Flughafenstraße

In der Stadt Mörfelden-Walldorf kam es in der Nacht zum Freitag, den 2. Oktober 2026, zu einem schweren Diebstahl eines Kraftfahrzeugs. Wie das Polizeipräsidium Südhessen mitteilte, verschafften sich bislang unbekannte Täter Zugang zu einem grauen VW Amarok, der im Bereich der Flughafenstraße abgestellt war. Die Tat ereignete sich in einem Zeitfenster zwischen 23.00 Uhr am Vorabend und 4.20 Uhr am frühen Freitagmorgen. Die Täter agierten dabei unbemerkt und entwendeten den Pickup, ohne dass der Diebstahl zunächst bemerkt wurde. Erst nach dem Erwachen stellte der Fahrzeughalter das Fehlen seines Wagens fest und verständigte umgehend die Einsatzkräfte der Polizei. Die Beamten leiteten daraufhin sofortige Fahndungsmaßnahmen ein, um das gestohlene Fahrzeug sowie die flüchtigen Täter im näheren Umkreis und darüber hinaus ausfindig zu machen. Bislang verliefen diese Bemühungen jedoch ohne den erhofften Erfolg, weshalb nun die Kriminalpolizei die weiteren Ermittlungen übernommen hat, um die Hintergründe der Tat aufzuklären und die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.

Details zum Fahrzeug und zum polizeilichen Vorgehen

Bei dem entwendeten Fahrzeug handelt es sich um einen grauen Pickup des Typs VW Amarok. Zum Zeitpunkt des Diebstahls war das Fahrzeug mit dem amtlichen Kennzeichen GG-EV 808 versehen. Die Ermittlungen in diesem Fall liegen in der Zuständigkeit der Kriminalpolizei, genauer gesagt beim Kommissariat 20 (K20). Die Beamten arbeiten derzeit intensiv daran, den Tathergang zu rekonstruieren. Wie genau die Diebe in das Fahrzeug gelangen konnten und wie sie es schafften, den Wagen unbemerkt von seinem Standort in der Flughafenstraße zu entfernen, ist derzeit noch Gegenstand der laufenden Untersuchungen. Die Polizei hat einen Zeugenaufruf gestartet, um mögliche Beobachtungen aus der Tatnacht zu sammeln. Personen, die im fraglichen Zeitraum verdächtige Wahrnehmungen in der Flughafenstraße gemacht haben oder Angaben zum Verbleib des grauen VW Amarok mit dem Kennzeichen GG-EV 808 machen können, werden dringend gebeten, Kontakt mit der Polizei in Rüsselsheim aufzunehmen. Die Dienststelle ist unter der Telefonnummer 06142/696-0 erreichbar. Jede noch so kleine Beobachtung könnte für die Ermittler von entscheidender Bedeutung sein, um die Täter zu identifizieren.

Der Hintergrund und die polizeiliche Einordnung

Die Kriminalpolizei Südhessen bewertet den Vorfall als einen gezielten Diebstahl. Einzuordnen ist das so, dass derartige Taten im öffentlichen Raum oft eine gewisse Vorbereitung erfordern, wenngleich die genaue Vorgehensweise der Täter in diesem Fall noch nicht abschließend geklärt werden konnte. Die Flughafenstraße in Mörfelden-Walldorf ist ein Bereich, der aufgrund seiner Lage und der örtlichen Gegebenheiten durchaus für Fahrzeugdiebe von Interesse sein kann. Den Berichten zufolge ist das Vorgehen der Täter, die zwischen 23.00 Uhr und 4.20 Uhr zuschlugen, typisch für nächtliche Diebstahlsdelikte, bei denen die Täter die Dunkelheit und die geringe soziale Kontrolle in den späten Stunden ausnutzen. Die Polizei geht davon aus, dass die Täter professionell vorgegangen sein könnten, um das Fahrzeug unbemerkt zu entwenden. Die Ermittlungen konzentrieren sich nun darauf, ob es in der Umgebung weitere Vorfälle gegeben hat oder ob Anwohner in der Nacht ungewöhnliche Geräusche, fremde Fahrzeuge oder Personen wahrgenommen haben, die nicht in das normale Bild der nächtlichen Umgebung passen. Die Kriminalpolizei K20 wertet nun alle verfügbaren Informationen aus, um ein genaueres Bild der Tatnacht zu erhalten.

Die Beteiligten und die Ermittlungsstruktur

Zu den unmittelbar Beteiligten gehört der Besitzer des VW Amarok, der den Diebstahl zur Anzeige brachte. Auf Seiten der Behörden ist das Polizeipräsidium Südhessen federführend. Die Pressestelle des Präsidiums, vertreten durch Stefan Launhardt, fungiert als Ansprechpartner für Rückfragen zu diesem Fall. Die operative Ermittlungsarbeit wird vor Ort durch die Kriminalpolizei (K20) geleistet, die eng mit der Polizeistation Rüsselsheim zusammenarbeitet. Die Polizei in Rüsselsheim fungiert hierbei als zentrale Anlaufstelle für Zeugenhinweise. Die Pressestelle des Polizeipräsidiums Südhessen in der Klappacher Straße 145 in Darmstadt koordiniert die Öffentlichkeitsarbeit und stellt sicher, dass alle relevanten Informationen für die Bevölkerung zugänglich gemacht werden. Die Behörde betont, dass die Zusammenarbeit mit der Bevölkerung ein wesentlicher Bestandteil der Ermittlungsarbeit ist. Die Beamten sind auf die Mithilfe von Zeugen angewiesen, da es zum jetzigen Zeitpunkt noch keine konkreten Hinweise auf die Identität der Täter oder den aktuellen Standort des Fahrzeugs gibt. Die institutionelle Struktur der Polizei in Südhessen stellt sicher, dass der Fall mit der nötigen Priorität behandelt wird, um die Aufklärungsquote bei Fahrzeugdiebstählen hoch zu halten.

Offene Fragen und der weitere Verlauf

Trotz der eingeleiteten polizeilichen Maßnahmen bleiben zahlreiche Fragen offen, die den Ermittlern derzeit noch keine Ruhe lassen. So ist zum jetzigen Zeitpunkt völlig unklar, auf welche Art und Weise die Täter das Fahrzeug öffnen und starten konnten, ohne dabei Aufmerksamkeit zu erregen. Ob technische Hilfsmittel zum Einsatz kamen, um beispielsweise Funksignale zu manipulieren, oder ob es sich um eine andere Methode handelte, muss durch die Kriminalpolizei noch geklärt werden. Ebenso ist der Verbleib des Fahrzeugs weiterhin unbekannt. Es ist nicht bekannt, ob der VW Amarok in der Region versteckt wurde oder ob er bereits überregional abtransportiert wurde. Auch die Anzahl der beteiligten Täter ist noch nicht sicher bestimmt, da keine direkten Beobachtungen vorliegen. Wie es weitergeht, hängt nun maßgeblich von den eingehenden Hinweisen aus der Bevölkerung ab. Die Polizei wird die eingegangenen Informationen prüfen und gegebenenfalls weitere Fahndungsmaßnahmen einleiten. Sollten sich neue Spuren ergeben, wird die Kriminalpolizei ihre Ermittlungsstrategie entsprechend anpassen. Ein konkreter Zeitplan für weitere Schritte wurde nicht genannt, da die Ermittlungen dynamisch verlaufen und von der Qualität der Zeugenaussagen abhängen. Die Polizei in Rüsselsheim bleibt für weitere Hinweise unter der genannten Telefonnummer erreichbar.

Bild: Pexels: https://www.pexels.com/de-de/foto/polizei-suv-neben-marineschiff-mit-f-805-kennzeichnung-33589248/ · Foto: Martijn Stoof
Quelle: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/4969/6363554