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IFA: iScreenBar: BenQ stellt Monitorleuchte für den iMac vor
Technik · 03.09.2026 14:00

IFA: iScreenBar: BenQ stellt Monitorleuchte für den iMac vor

Kurz: BenQ präsentiert auf der IFA die iScreenBar, eine spezielle Monitorleuchte für den 24-Zoll-iMac, sowie die ScreenBar Max für Dual-Monitor-Setups.

Eine neue Beleuchtungslösung für den Apple iMac

Auf der diesjährigen IFA hat der Elektronikhersteller BenQ eine innovative Lösung für die Schreibtischbeleuchtung präsentiert, die speziell auf die Anforderungen moderner Apple-Hardware zugeschnitten ist. Mit der neuen iScreenBar adressiert das Unternehmen gezielt Nutzer des aktuellen 24-Zoll-iMacs mit Apple Silicon. Das Produkt zeichnet sich durch ein Design aus, das sich nahtlos in die Ästhetik der All-in-One-Rechner aus Cupertino einfügt. Während herkömmliche Monitorleuchten oft auf die Oberkante von Bildschirmen geklemmt werden, was bei modernen iMacs aufgrund der dort platzierten Webcam und der integrierten Mikrofone zu technischen Konflikten führen kann, wählt BenQ einen anderen Weg. Die iScreenBar wird mittels eines Magnetsystems an der Rückseite des Gehäuses befestigt. Diese Konstruktionsweise stellt sicher, dass sowohl die Kameralinse als auch die Mikrofonöffnungen frei bleiben und der Nutzer somit keine Einschränkungen bei Videokonferenzen oder Audioaufnahmen hinnehmen muss. Der Stromanschluss erfolgt dabei komfortabel über ein USB-C-Kabel, das direkt mit dem iMac verbunden wird, was eine saubere Kabelführung am Arbeitsplatz ermöglicht.

Technische Details und Designmerkmale der iScreenBar

Das Gehäuse der iScreenBar besteht aus hochwertigem Aluminium, was nicht nur für Stabilität sorgt, sondern auch die Wertigkeit des Apple-Designs unterstreicht. BenQ bietet die Leuchte in drei verschiedenen Farben an, die exakt auf die beliebtesten Farbvarianten des 24-Zoll-iMacs abgestimmt sind: Silber, Grün und Blau. Zur Bedienung der Leuchte hat der Hersteller ein gläsernes Touch-Panel in das Gehäuse integriert. Darüber hinaus lässt sich die Beleuchtung über eine dedizierte Mac-App steuern, die es dem Anwender erlaubt, Helligkeit und Farbtemperatur bequem per Maus oder Tastatur anzupassen. Die technischen Spezifikationen sind beachtlich: Die maximale Helligkeit im Zentrum des Lichtkegels liegt bei 1000 Lux. Die Farbtemperatur kann in einem Bereich von warmen 2700 Kelvin bis hin zu kaltweißem Licht von 6500 Kelvin stufenlos eingestellt werden. Ein besonderes Feature ist der Videomodus, bei dem das mittlere LED-Segment deaktiviert wird, um eine gleichmäßige Ausleuchtung des Gesichts bei Videotelefonaten zu gewährleisten, ohne dass dabei Spiegelungen auf dem Display entstehen.

Hintergrund und Entwicklung der Produktreihe

Die Entwicklung der iScreenBar ist eine direkte Reaktion auf die spezifischen Herausforderungen, die das Design des aktuellen iMacs für Zubehörhersteller mit sich bringt. Da Apple bei den Modellen ab dem Baujahr 2021 die Webcam und die Mikrofone in den oberen Displayrand integriert hat, waren klassische Klemmleuchten für viele Nutzer unbrauchbar geworden. BenQ hat diesen Umstand erkannt und ein Befestigungskonzept entwickelt, das den nötigen Abstand wahrt und somit die Funktionalität der Hardware nicht beeinträchtigt. Die Integration der Steuerung in das Betriebssystem mittels einer eigenen Software ist ein weiterer Schritt, um das Zubehör stärker in den Arbeitsalltag am Mac zu integrieren. Die Leuchte ist zudem intelligent konzipiert: Sie erkennt, wenn der Mac in den Ruhezustand versetzt wird, und schaltet sich in diesem Fall automatisch ab. Zusätzlich ist ein Anwesenheitssensor auf Basis von 24-GHz-Radar-Technologie (mmWave) integriert, der das Licht bei Bedarf einschaltet, sobald sich eine Person vor den Rechner setzt, was den Komfort am Schreibtisch deutlich erhöht.

Die beteiligten Akteure und Zielgruppen

Die Hauptakteure in diesem Kontext sind das Unternehmen BenQ, das als Hersteller der Leuchten fungiert, und die Nutzer von Apple-Hardware, insbesondere der iMac-Serie ab 2021. BenQ positioniert sich hierbei als Anbieter von Premium-Peripherie, die nicht nur funktionale Anforderungen erfüllt, sondern auch ästhetische Ansprüche bedient. Die Zielgruppe umfasst professionelle Anwender, Kreative und Büroarbeiter, die Wert auf eine ergonomische und blendfreie Arbeitsplatzbeleuchtung legen. Da die iScreenBar exklusiv für die 24-Zoll-Modelle des iMacs konzipiert wurde, sind Besitzer älterer iMac-Generationen oder Nutzer des Apple Studio Displays von der Nutzung dieses spezifischen Modells ausgeschlossen. Für Anwender mit anderen Setups, insbesondere solchen mit zwei Monitoren, hat BenQ zudem die ScreenBar Max vorgestellt, die eine breitere Zielgruppe anspricht. Diese Differenzierung zeigt, dass der Hersteller versucht, für verschiedene Szenarien – vom kompakten All-in-One-Arbeitsplatz bis hin zum großflächigen Dual-Monitor-Setup – maßgeschneiderte Lösungen anzubieten.

Einordnung der Marktsituation

Einzuordnen ist die Einführung der iScreenBar als Antwort auf den wachsenden Markt für hochwertiges Schreibtischzubehör, das speziell auf die Designsprache von Apple-Produkten abgestimmt ist. Den Berichten zufolge ist die Entscheidung, die Leuchte in den Farben des iMacs anzubieten, ein strategischer Schritt, um sich von generischen Drittanbietern abzuheben. Die Integration von mmWave-Radar-Technologie zur Anwesenheitserkennung hebt das Produkt zudem von günstigeren Alternativen ab und unterstreicht den Anspruch, eine durchdachte, automatisierte Lösung anzubieten. Dass die Kompatibilität auf die 24-Zoll-Modelle ab 2021 begrenzt ist, verdeutlicht die enge Bindung an das Apple-Ökosystem. Den Berichten zufolge ist die ScreenBar Max, die für 270 Euro angeboten wird, eine ergänzende Lösung für Nutzer, die mehr Flexibilität bei der Positionierung benötigen, da sie über ein Schienensystem und eine Höhenverstellung verfügt und somit eine breitere Kompatibilität mit verschiedenen Monitortypen und Halterungen bietet. Die 1400 Lux Helligkeit im Zentrum der Max-Version unterstreichen zudem den Fokus auf professionelle Arbeitsumgebungen.

Offene Fragen und zukünftige Entwicklungen

Obwohl die Ankündigung von BenQ viele Details liefert, bleiben einige Aspekte offen. So ist beispielsweise nicht explizit geklärt, ob die Mac-App für die Steuerung der iScreenBar auch Funktionen für zukünftige macOS-Versionen garantieren kann oder ob die Software-Unterstützung langfristig gesichert ist. Auch bleibt abzuwarten, wie sich die Magnetbefestigung bei verschiedenen Umgebungsbedingungen im Langzeitgebrauch verhält. Zudem gibt es keine Informationen darüber, ob BenQ plant, die Kompatibilität der iScreenBar durch Adapter oder alternative Halterungen auf andere Apple-Displays auszuweiten, da dies aktuell explizit ausgeschlossen wurde. Was die Verfügbarkeit betrifft, so ist die silberne Variante der iScreenBar seit dem 3. September zum Preis von rund 180 Euro erhältlich. Die farbigen Ausführungen in Blau und Grün sollen laut Hersteller bis zum Ende des laufenden Jahres in den Handel kommen. Die ScreenBar Max für Dual-Monitor-Setups erweitert das Portfolio des Unternehmens und verdeutlicht den Trend zu immer komplexeren Arbeitsplatzkonfigurationen, die eine differenzierte Beleuchtung erfordern.

Bild: Pexels: https://www.pexels.com/de-de/foto/computer-gerat-verwendung-gadget-5473301/ · Foto: cottonbro studio
Quelle: https://www.heise.de/news/iScreenBar-BenQ-stellt-Monitorleuchte-fuer-den-iMac-vor-11439893.html?wt_mc=rss.red.ho.ho.atom.beitrag.beitrag