Was geschehen ist – die Kernmeldung ausführlich
Die heise academy hat ihr bestehendes Schulungsangebot zum Thema Microsoft 365 Copilot grundlegend überarbeitet und auf den aktuellen Stand der technologischen Entwicklung gebracht. Das neue Format mit dem Titel „Microsoft 365 Copilot im Unternehmen – Agents mit Copilot Studio und Foundry entwickeln“ richtet sich an Fachkräfte, die über die einfache Nutzung eines Chatbots hinausgehen und KI-gestützte, agentische Funktionen in ihre Unternehmensprozesse integrieren möchten. Die Kernbotschaft des Angebots ist, dass Copilot heute weit mehr als ein reiner Assistent innerhalb der bekannten Office-Anwendungen ist. Stattdessen wandelt sich das Werkzeug zu einer Plattform, auf der spezialisierte Agenten entwickelt, skaliert und mit externen Systemen verknüpft werden können. Christoph Böttcher, der als Experte durch den Classroom führt, vermittelt den Teilnehmern das notwendige Wissen, um diese neuen Funktionen nicht nur zu verstehen, sondern aktiv in der eigenen IT-Infrastruktur produktiv einzusetzen. Die Schulungsreihe ist als interaktives Live-Format konzipiert, das sowohl theoretische Grundlagen als auch praktische Übungen umfasst, um den gesamten Lebenszyklus eines KI-Projekts abzubilden. Dabei liegt ein besonderer Schwerpunkt auf der Skalierbarkeit der Lösungen innerhalb einer Organisation. Die Teilnehmer lernen den Weg von der ersten Idee über die Konzeption bis hin zur technischen Umsetzung und der anschließenden Governance-Absicherung kennen. Damit reagiert die heise academy auf den wachsenden Bedarf an fundiertem Wissen zur Implementierung von KI-Agenten, die in der Lage sind, komplexe Aufgaben selbstständig zu übernehmen und dabei auf unternehmenseigene Daten zuzugreifen.
Die Einzelheiten – Zahlen, Namen, Orte und Zeitangaben
Das Schulungsprogramm ist in fünf spezifische Termine unterteilt, die jeweils an Samstagen stattfinden. Der Auftakt erfolgt am 26. Oktober 2026 mit dem Thema „M365 Copilot produktiv einsetzen – Daten, Rechte und Prompts steuern“. Es folgen am 2. November 2026 die Grundlagen zur Entwicklung von „Microsoft 365 Copilot Agents – vom Prompt zum spezialisierten Assistenten“. Am 9. November 2026 steht „Copilot Studio in der Praxis – Custom Agents mit eigener Wissensbasis und Workflows“ auf dem Plan. Die technische Vertiefung findet am 16. November 2026 unter dem Titel „Microsoft Foundry und Azure AI – Enterprise-RAG und Agenten jenseits von Low-Code“ statt. Den Abschluss bildet am 23. November 2026 das Modul „Copilot Governance und Betrieb – Security, Skalierung und AI Competence Center aufbauen“. Jede dieser Sessions umfasst eine Laufzeit von vier Stunden, jeweils von 9 bis 13 Uhr. Der Kursleiter Christoph Böttcher führt die Teilnehmer durch den Prozess, bei dem Copilot Studio als Nutzeroberfläche fungiert, während Foundry als AI-Backend dient. Die Teilnehmer erhalten neben den Live-Sessions auch Zugriff auf Aufzeichnungen und Übungsmaterialien. Die Kommunikation erfolgt über einen Live-Chat, der den Austausch zwischen den Teilnehmern und dem Experten ermöglicht. Die Anmeldung und weitere Informationen sind über die Website der heise academy verfügbar, wobei auch Optionen wie der „Professional Pass“ für kontinuierliches Lernen angeboten werden.
Hintergrund – Vorgeschichte und bisheriger Verlauf
Die Entwicklung des Microsoft 365 Copilot hat in den vergangenen Monaten eine signifikante Veränderung erfahren. Ursprünglich als KI-gestützte Unterstützung innerhalb von Applikationen wie Outlook, Teams, Word, PowerPoint und Excel gestartet, hat sich das System in Richtung agentischer Funktionen weiterentwickelt. Die heise academy hat ihr ursprüngliches Kurskonzept, das sich primär auf die Nutzung des Copilots als Chatbot konzentrierte, aufgrund dieser technologischen Dynamik grundlegend modernisiert. Hintergrund ist die Erkenntnis, dass Unternehmen heute nicht nur eine KI-Schnittstelle benötigen, sondern Werkzeuge, um diese KI-Modelle mit eigenen Datenquellen zu verbinden. Hierbei spielen Konzepte wie LLMs (Large Language Models), Prompting und RAG (Retrieval-Augmented Generation) eine zentrale Rolle. Diese Technologien bilden das Fundament, auf dem die neuen Agenten aufbauen. Die bisherige Erfahrung mit dem Classroom hat gezeigt, dass Anwender eine klare Anleitung benötigen, um den Sprung vom einfachen Prompting hin zu spezialisierten, automatisierten Assistenten zu schaffen. Die Integration von Copilot Studio und Microsoft Foundry stellt dabei die nächste Stufe der Evolution dar, da sie es ermöglicht, KI-Projekte nicht mehr nur als Insellösungen, sondern als skalierbare Unternehmensanwendungen zu betrachten. Die Überarbeitung des Kurses trägt dieser Entwicklung Rechnung, indem sie den Fokus von der reinen Anwendung auf die strategische Entwicklung und den Betrieb von KI-Agenten verschiebt.
Die Beteiligten – Wer ist betroffen und wer entscheidet?
Im Zentrum des Angebots steht die heise academy als Veranstalter, vertreten durch den Experten Christoph Böttcher, der die inhaltliche Gestaltung und die Vermittlung des Wissens übernimmt. Die Zielgruppe des Classrooms sind Fachkräfte in Unternehmen, die für die Implementierung und Verwaltung von Microsoft 365 Copilot verantwortlich sind. Betroffen sind IT-Abteilungen, Entwickler und Entscheidungsträger, die KI-Projekte in ihre bestehende IT-Infrastruktur integrieren müssen. Ein wesentlicher Akteur im Kurskonzept ist das „AI Competence Center“ (AICC), dessen Aufgaben und Aufbau im Rahmen der Schulung detailliert behandelt werden. Dieses Gremium oder diese Abteilung spielt eine entscheidende Rolle bei der Etablierung von Governance-Prozessen und der strategischen Planung von KI-Roadmaps. Die Teilnehmer selbst sind aktive Gestalter, da sie während der Sessions eigene Agenten-Prototypen entwickeln und diese in externe Systeme integrieren. Microsoft als Technologieanbieter stellt mit Copilot Studio, Foundry und Azure AI die notwendige Plattform bereit, auf der die im Kurs vermittelten Konzepte umgesetzt werden. Die Interaktion zwischen den Teilnehmern untereinander sowie der direkte Dialog mit dem Experten im Live-Chat bilden die methodische Basis für den Wissenstransfer innerhalb der Schulung.
Einordnung – Was das bedeutet
Die zunehmende Bedeutung von agentischen Funktionen in der KI-Welt ist ein deutliches Signal für die Reife der Technologie. Einzuordnen ist das so, dass Unternehmen den Fokus von der reinen „KI-Spielerei“ hin zu produktiven, sicherheitskritischen Anwendungen verlagern. Den Berichten zufolge ist die Entwicklung eines Agenten, der sich aus eigenen Wissensquellen speist, der entscheidende Schritt, um den Copilot von einem allgemeinen Assistenten zu einem spezialisierten Werkzeug zu machen. Besonders hervorzuheben ist dabei die Kombination von Copilot Studio als Nutzeroberfläche und Foundry als Backend, was die Trennung von Anwenderinteraktion und komplexer KI-Logik unterstreicht. Die Einbindung von Zero-Trust-Prinzipien als Security-Fundament deutet darauf hin, dass die Skalierung von KI-Projekten im Unternehmen ohne eine solide Governance-Struktur als riskant angesehen wird. Das Konzept des AI Competence Centers zeigt, dass die Einführung von KI kein einmaliges IT-Projekt ist, sondern einen kontinuierlichen Prozess erfordert, der durch klare Roadmaps für 30, 60 und 90 Tage gesteuert werden muss. Die Vermittlung von Enterprise-RAG-Techniken jenseits von Low-Code-Lösungen deutet zudem darauf hin, dass die Anforderungen an die technische Tiefe der Anwender steigen, um den vollen Funktionsumfang der Microsoft-Plattform auszuschöpfen.
Offene Fragen – Was der Quelltext nicht beantwortet
Der Quelltext lässt einige Aspekte offen, die für potenzielle Teilnehmer von Interesse sein könnten. So wird nicht detailliert erläutert, welche spezifischen Voraussetzungen an die IT-Infrastruktur des Unternehmens gestellt werden, um Microsoft Foundry und Copilot Studio in vollem Umfang nutzen zu können. Es bleibt unklar, ob für die Teilnahme am Classroom bestimmte Lizenzvoraussetzungen bei Microsoft 365 erfüllt sein müssen, um die gezeigten Funktionen in einer Testumgebung nachzubilden. Auch die genaue technische Komplexität der „Enterprise-RAG“-Implementierung wird im Text nicht näher spezifiziert, sodass offen bleibt, welche Programmierkenntnisse über das Low-Code-Niveau hinaus tatsächlich erforderlich sind. Zudem wird nicht explizit genannt, welche Kosten für die Nutzung der genannten Microsoft-Dienste nach Abschluss der Schulung anfallen könnten. Auch die Frage nach der Kompatibilität mit Drittanbieter-Systemen, die über die Standard-Workflows hinausgehen, wird nur allgemein als „Integration in externe Systeme“ erwähnt, ohne konkrete Beispiele oder Schnittstellen-Typen zu nennen. Schließlich fehlen Informationen darüber, wie das AICC bei der Bewältigung von Datenschutz-Herausforderungen konkret unterstützt, die über die allgemeinen Zero-Trust-Prinzipien hinausgehen. Diese Lücken in der Beschreibung lassen Raum für individuelle Anforderungen der Unternehmen, die im Kursverlauf vermutlich erst durch die direkte Interaktion mit dem Experten geklärt werden können.
Wie es weitergeht – Ankündigungen und Termine
Die nächsten Schritte für Interessierte sind klar definiert: Die Anmeldung erfolgt über die Website der heise academy, wobei für den vollen Zugriff auf das Angebot auch Abonnements wie der „Professional Pass“ zur Verfügung stehen. Die Schulungsreihe beginnt am 26. Oktober 2026 und erstreckt sich über fünf aufeinanderfolgende Samstage bis zum 23. November 2026. Nach Abschluss der jeweiligen Sessions erhalten die Teilnehmer Zugriff auf die Aufzeichnungen und Materialien, um das Gelernte zu vertiefen. Die Ankündigung der Roadmap-Themen für 30, 60 und 90 Tage deutet darauf hin, dass die Teilnehmer nach dem Kurs in der Lage sein sollen, eine langfristige KI-Strategie in ihrem Unternehmen zu etablieren. Die heise academy bietet zudem die Möglichkeit, das Thema „Künstliche Intelligenz“ über das Plus-Symbol auf der Website weiter zu verfolgen, um über zukünftige Entwicklungen und weitere Kursangebote informiert zu bleiben. Die Struktur des Classrooms ist darauf ausgelegt, dass die Teilnehmer am Ende in der Lage sind, den Microsoft 365 Copilot unternehmensweit einzusetzen und durch die entwickelten Agenten effizientere Abläufe zu generieren. Damit ist der Kurs als Startpunkt für eine langfristige technologische Transformation innerhalb der teilnehmenden Organisationen konzipiert.