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heise-Angebot: iX-Workshop: RAG richtig einsetzen – Architektur, Retrieval und Evaluation
Technik · 19.10.2026 14:00

heise-Angebot: iX-Workshop: RAG richtig einsetzen – Architektur, Retrieval und Evaluation

Kurz: Das iX-Magazin bietet einen dreitägigen Workshop zur Implementierung von Retrieval Augmented Generation (RAG) an, geleitet vom Experten Gregor Biswanger.

Was geschehen ist: Ein neuer Workshop für KI-Entwickler

Das iX-Magazin hat ein neues Fortbildungsangebot angekündigt, das sich gezielt an Entwickler richtet, die ihre Kompetenzen im Bereich der Künstlichen Intelligenz ausbauen möchten. Im Zentrum steht dabei die Technologie der Retrieval Augmented Generation, kurz RAG. Dabei handelt es sich um einen Ansatz, der die Stärken von modernen Sprachmodellen mit der gezielten Abfrage externer Datenquellen kombiniert. Ziel des dreitägigen Workshops ist es, den Teilnehmern nicht nur theoretisches Wissen über die zugrunde liegenden Architekturen zu vermitteln, sondern sie in die Lage zu versetzen, eigene KI-Lösungen von Grund auf zu konzipieren und produktionsreif umzusetzen. Die Veranstaltung findet in einem interaktiven Online-Format statt, das den Fokus konsequent auf die praktische Anwendung legt. Die Teilnehmer sollen lernen, wie man KI-Systeme strukturiert aufbaut, Embeddings korrekt bewertet und eine robuste Infrastruktur schafft, die sowohl in Cloud-Umgebungen als auch in On-Premise-Szenarien stabil läuft. Mit diesem Angebot reagiert die Redaktion auf den wachsenden Bedarf an fundiertem technischem Know-how für die Integration von KI-Modellen in bestehende Unternehmensanwendungen.

Die Einzelheiten: Inhalte, Ziele und technische Schwerpunkte

Der Workshop mit dem Titel „KI mit eigenen Daten richtig umsetzen: RAG, Embeddings und Retrieval-Architekturen bewerten und anwenden“ ist als dreitägige Veranstaltung konzipiert. Die Teilnehmer erwartet ein intensives Programm, das von der theoretischen Einführung bis hin zu komplexen Implementierungsaufgaben reicht. Ein wesentlicher Bestandteil ist der Umgang mit gängigen Schnittstellen, insbesondere den APIs von OpenAI sowie Azure OpenAI. Die Lerninhalte umfassen dabei die Optimierung von Prompts, die effiziente Einbindung eigener Datenquellen in KI-Modelle sowie die Entwicklung von KI-Agenten. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Bewertung von Retrieval-Methoden und der Erstellung eines Evaluationsplans, um die Qualität der generierten Antworten sicherzustellen. Die Veranstaltung findet vom 9. bis zum 11. November 2026 statt, jeweils in der Zeit von 9:00 Uhr bis 17:00 Uhr. Als interaktives Online-Format ermöglicht der Workshop den Teilnehmern, die erlernten Konzepte direkt in einer Lernumgebung zu erproben. Dabei werden sowohl Cloud-basierte Lösungen als auch On-Premise-Architekturen behandelt, um ein umfassendes Verständnis für die Skalierbarkeit und Stabilität moderner KI-Systeme zu vermitteln.

Hintergrund: Warum RAG für moderne Anwendungen entscheidend ist

Die Relevanz von RAG hat in der Softwareentwicklung in den letzten Monaten stark zugenommen. Während reine Sprachmodelle zwar beeindruckende Texte generieren können, stoßen sie bei der Arbeit mit unternehmensspezifischen oder hochaktuellen Daten oft an ihre Grenzen. Hier setzt RAG an: Die Technologie ermöglicht es, das Modell zur Laufzeit mit relevanten Informationen aus einer externen Datenbank zu füttern. Dies führt zu präziseren, kontextreicheren und verlässlicheren Antworten. Die Entscheidung des iX-Magazins, diesen Workshop anzubieten, basiert auf der Erkenntnis, dass viele Unternehmen zwar den Wunsch haben, KI-Lösungen zu implementieren, jedoch oft an der architektonischen Herausforderung scheitern, diese sicher und effizient in ihre bestehende IT-Landschaft zu integrieren. Die Vermittlung von Wissen über Embeddings und Retrieval-Strategien ist dabei der Schlüssel, um KI-Anwendungen von einem experimentellen Status in einen produktiven Betrieb zu überführen. Der Workshop schließt somit eine Lücke zwischen der reinen Nutzung von KI-Schnittstellen und der professionellen Softwareentwicklung mit KI-Komponenten.

Die Beteiligten: Expertise aus der Praxis

Als Trainer für diesen Workshop konnte Gregor Biswanger gewonnen werden. Er gilt als führender Experte im Bereich der generativen KI und ist zudem als Microsoft MVP für Azure AI und Web-App-Development ausgezeichnet. Seine Expertise ist durch eine enge Zusammenarbeit mit dem Microsoft-Produktteam, insbesondere im Umfeld von GitHub Copilot, fundiert. Biswanger bringt nicht nur technisches Fachwissen mit, sondern auch praktische Erfahrungen aus einer Vielzahl von realen Kundenprojekten. Er begleitet Unternehmen aktiv bei der Entwicklung und Einführung moderner KI-Lösungen, was ihn für die Teilnehmer zu einem praxisnahen Mentor macht. Die Organisation des Workshops liegt in den Händen des iX-Magazins, das für seine fachlich tiefgehenden IT-Publikationen bekannt ist. Die Zielgruppe des Workshops sind Entwickler, die bereits über erste Berührungspunkte mit KI-Technologien verfügen oder ihre bestehenden Kenntnisse in diesem Bereich gezielt vertiefen wollen. Sowohl Einsteiger in die KI-Entwicklung als auch erfahrene Software-Architekten sollen von den Inhalten profitieren, da der Kurs sowohl Grundlagen als auch fortgeschrittene Architekturkonzepte abdeckt.

Einordnung: Was bedeutet dieser Workshop für die Branche?

Einzuordnen ist das Angebot als Reaktion auf den Wandel vom reinen KI-Training hin zur KI-Inferenz. Während in der Anfangsphase der generativen KI das Training von Modellen im Vordergrund stand, liegt der Fokus heute verstärkt auf der effizienten Nutzung bestehender Modelle für spezifische Unternehmensaufgaben. Den Berichten zufolge ist die Beherrschung von RAG-Architekturen eine der zentralen Kompetenzen, die Entwickler heute benötigen, um wettbewerbsfähige KI-Anwendungen zu erstellen. Die Verknüpfung von Theorie und Praxis, wie sie im Workshop angestrebt wird, ist ein wesentlicher Faktor für den Lernerfolg. Durch die Arbeit an realistischen Testszenarien und die Konzeption eigener KI-Agenten erhalten die Teilnehmer einen direkten Einblick in die Herausforderungen der Produktion, wie etwa die Skalierbarkeit und die Wartbarkeit von KI-Systemen. Dass der Workshop sowohl Cloud- als auch On-Premise-Umgebungen berücksichtigt, zeigt zudem, dass die Anforderungen an den Datenschutz und die Datenhoheit in Unternehmen zunehmend in den Fokus der KI-Strategien rücken.

Offene Fragen: Was der Quelltext nicht klärt

Obwohl die Ankündigung detaillierte Informationen zu den Inhalten und dem Trainer liefert, bleiben einige Fragen unbeantwortet. So macht der Text keine Angaben zu den genauen Kosten für die Teilnahme an dem dreitägigen Workshop. Auch die technische Ausstattung oder die notwendigen Vorkenntnisse, die ein Teilnehmer zwingend mitbringen muss, werden nicht explizit in Form von Voraussetzungen gelistet, außer einer allgemeinen Einordnung für Entwickler. Zudem bleibt offen, ob für die Übungen bestimmte Software-Lizenzen oder Cloud-Accounts erforderlich sind, die der Teilnehmer selbst bereitstellen muss, oder ob diese durch den Veranstalter zur Verfügung gestellt werden. Auch zur Gruppengröße oder einer maximalen Teilnehmerzahl gibt es im vorliegenden Text keine Informationen. Ebenso wird nicht spezifiziert, ob nach Abschluss des Workshops ein Zertifikat ausgestellt wird, das die erworbenen Kompetenzen offiziell bestätigt. Diese Details dürften für potenzielle Interessenten bei der Anmeldung relevant sein, sind jedoch im aktuellen Informationsstand nicht enthalten.

Wie es weitergeht: Anmeldung und Vorbereitung

Interessierte Entwickler können sich für den Workshop anmelden, der für den Zeitraum vom 9. bis zum 11. November 2026 terminiert ist. Da es sich um ein Online-Format handelt, ist eine rechtzeitige Registrierung erforderlich, um den Zugang zur interaktiven Lernumgebung zu erhalten. Die Teilnehmer sollten sich darauf einstellen, dass die Veranstaltung als intensives Training konzipiert ist, das eine aktive Teilnahme über die drei Tage hinweg erfordert. Da der Workshop von der direkten Anleitung durch Gregor Biswanger lebt, ist davon auszugehen, dass die Plätze begrenzt sind, um eine hohe Qualität der Betreuung zu gewährleisten. Weitere Informationen zu den Anmeldeformalitäten und den spezifischen technischen Anforderungen für die Teilnahme finden sich auf der Webseite des iX-Magazins. Für Unternehmen, die ihre Teams im Bereich KI-Integration weiterbilden möchten, stellt dieser Workshop eine strukturierte Möglichkeit dar, das notwendige Wissen für die Implementierung von RAG-Systemen in einer professionellen Umgebung zu erwerben.

Bild: Pexels: https://www.pexels.com/de-de/foto/menschen-arbeiten-computer-bedienung-11679115/ · Foto: Willquezada
Quelle: https://www.heise.de/news/iX-Workshop-RAG-richtig-einsetzen-Architektur-Retrieval-und-Evaluation-11473225.html?wt_mc=rss.red.ho.ho.atom.beitrag.beitrag