News aus aller Welt
Start
heise-Angebot: iX-Webinar: AI Act kompakt – Kennzeichnung, KI-Kompetenz, Hochrisiko-KI
Technik · 20.08.2026 10:00

heise-Angebot: iX-Webinar: AI Act kompakt – Kennzeichnung, KI-Kompetenz, Hochrisiko-KI

Kurz: Das iX-Webinar zum EU AI Act bietet Unternehmen praktische Unterstützung bei Kennzeichnungspflichten, Hochrisiko-KI und notwendiger KI-Kompetenz.

Was geschehen ist – die Kernmeldung ausführlich

Das iX-Magazin hat ein neues Webinar-Angebot angekündigt, das sich gezielt an Unternehmen richtet, die vor der Herausforderung stehen, die komplexen Anforderungen des EU AI Acts in die betriebliche Praxis zu überführen. Da die Transparenzpflichten der europäischen Verordnung zum 2. August 2026 verbindlich in Kraft getreten sind, wächst der Druck auf Organisationen, ihre internen Prozesse anzupassen. Das Webinar mit dem Titel „AI Act kompakt: Kennzeichnungspflichten, KI-Kompetenz und Hochrisiko-KI“ soll hierbei als Wegweiser durch den regulatorischen Dschungel dienen. Die Veranstaltung findet am 14. Oktober 2026 als Online-Webinar statt und wird von dem erfahrenen IT-Fachanwalt Joerg Heidrich geleitet. Ziel ist es, den Teilnehmern nicht nur ein theoretisches Verständnis der neuen Gesetzeslage zu vermitteln, sondern konkrete Handlungsempfehlungen für den Arbeitsalltag zu geben. Angesichts drohender Bußgelder und möglicher Abmahnungen durch Wettbewerber ist die rechtssichere Implementierung der Vorgaben für viele Unternehmen zu einem kritischen Thema geworden, das eine fundierte Vorbereitung und klare Strategien erfordert.

Die Einzelheiten – Zahlen, Namen und Fakten

Das Webinar ist für den 14. Oktober 2026 in der Zeit von 10:00 bis 12:00 Uhr angesetzt. Als Referent fungiert Joerg Heidrich, der als Fachanwalt für IT-Recht, Justiziar und Datenschutzbeauftragter von heise medien sowie als zertifizierter KI-Manager über eine breite Expertise verfügt. Die Teilnahmegebühr beträgt 30 Euro, wobei für Frühbucher bis zum 16. September 2026 ein spezieller Rabatt gewährt wird. Die Veranstaltung adressiert zentrale Aspekte wie die Kennzeichnung von KI-generierten Inhalten, die Offenlegung von Chatbot-Einsätzen sowie die Anforderungen an Hochrisiko-KI-Systeme. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der KI-Kompetenz der Mitarbeiter, für die Unternehmen Schulungskonzepte entwickeln und entsprechende Nachweise für behördliche Kontrollen vorhalten müssen. Die Teilnehmer erhalten neben dem Live-Input auch Zugang zur Aufzeichnung des Webinars, um die Inhalte nachhaltig nutzen zu können. Der Kurs richtet sich an Compliance-Verantwortliche, Datenschutzbeauftragte, Führungskräfte sowie Entwickler und Produktverantwortliche, die ihre Anwendungen rechtssicher an den AI Act anpassen müssen.

Hintergrund – Der Weg zum AI Act

Die Einführung des EU AI Acts markiert einen Wendepunkt in der europäischen Regulierung von Künstlicher Intelligenz. Während die gesetzlichen Rahmenbedingungen bereits seit einiger Zeit diskutiert wurden, hat die verbindliche Anwendung der Transparenzpflichten zum 2. August 2026 eine neue Phase eingeleitet. Den Berichten zufolge gab es in der Zwischenzeit Anpassungen, etwa durch den sogenannten Digital Omnibus, der den Stichtag für Betreiber von Hochrisiko-KI-Systemen verschoben hat. Dennoch bleiben die inhaltlichen Anforderungen an die Unternehmen bestehen. Die Notwendigkeit für ein solches Webinar ergibt sich aus der Komplexität der Materie: Unternehmen müssen nicht nur verstehen, welche KI-Systeme als Hochrisiko-KI eingestuft werden, sondern auch, wie sie die damit verbundenen Dokumentationspflichten erfüllen. Die langjährige Erfahrung des Referenten, der sich seit über 25 Jahren mit den rechtlichen Herausforderungen der Digitalisierung befasst und KI-Recht an der Fernuniversität in Hagen unterrichtet, soll den Teilnehmern helfen, die abstrakten Paragraphen in konkrete organisatorische und technische Maßnahmen zu übersetzen.

Die Beteiligten – Wer entscheidet und wer profitiert

Die Hauptverantwortung für die Umsetzung des AI Acts liegt bei den Unternehmen selbst, insbesondere bei den Compliance-, Datenschutz- und Governance-Abteilungen. Diese Akteure müssen sicherstellen, dass die internen Richtlinien mit den europäischen Vorgaben harmonieren. Auf der anderen Seite steht Joerg Heidrich als fachlicher Experte und Referent, der den Teilnehmern als Schnittstelle zwischen juristischer Theorie und technischer Praxis dient. Er ist durch seine Tätigkeit als Justiziar bei heise medien und seine Lehrtätigkeit an der Fernuniversität in Hagen tief in der Materie verwurzelt. Die Zielgruppe des Webinars umfasst zudem Entwickler und Produktverantwortliche, die direkt an der Gestaltung der KI-Systeme arbeiten und somit unmittelbar von den neuen Kennzeichnungspflichten betroffen sind. Institutionell ist das Webinar in das Portfolio des iX-Magazins eingebettet, das regelmäßig Fachinformationen für IT-Entscheider aufbereitet. Die Teilnehmer sind somit ein breiter Kreis an Fachkräften, die sowohl die technische als auch die rechtliche Verantwortung für KI-Anwendungen in ihren jeweiligen Organisationen tragen.

Einordnung – Was das bedeutet

Einzuordnen ist das Webinar als Reaktion auf die zunehmende Rechtsunsicherheit in der Wirtschaft. Die regulatorischen Anforderungen des AI Acts sind so gestaltet, dass sie bei Nichteinhaltung erhebliche finanzielle Risiken bergen. Den Berichten zufolge ist insbesondere die Gefahr von Abmahnungen durch Wettbewerber ein wesentlicher Treiber für das Interesse an solchen Fortbildungen. Die Bedeutung des risikobasierten Ansatzes der Verordnung kann dabei kaum überschätzt werden: Unternehmen müssen lernen, ihre eingesetzten KI-Systeme korrekt zu klassifizieren, um zu entscheiden, welche strengen Pflichten für sie gelten. Die Pflicht zur KI-Kompetenz aller Mitarbeiter ist dabei ein Aspekt, der oft unterschätzt wird, aber laut den Vorgaben essenziell für die rechtssichere Anwendung ist. Das Webinar versucht hierbei, die Brücke zwischen der abstrakten Gesetzgebung und der operativen Umsetzung zu schlagen, indem es typische Praxisfragen in den Mittelpunkt stellt. Es geht nicht nur um die Vermeidung von Sanktionen, sondern auch um die Etablierung eines rechtssicheren Rahmens, der Innovationen innerhalb der europäischen Leitplanken ermöglicht.

Offene Fragen – Was der Quelltext nicht beantwortet

Obwohl das Webinar einen umfassenden Überblick verspricht, bleiben einige Fragen naturgemäß offen, da sie von der individuellen Situation des jeweiligen Unternehmens abhängen. Der Quelltext macht keine Angaben dazu, wie die spezifischen Dokumentationsanforderungen für Nischen-KI-Anwendungen aussehen, die nicht eindeutig in die Kategorie Hochrisiko-KI fallen. Zudem wird nicht detailliert ausgeführt, welche spezifischen technischen Tools oder Softwarelösungen zur Erfüllung der Kennzeichnungspflichten empfohlen werden, da dies vermutlich den Rahmen einer allgemeinen Informationsveranstaltung sprengen würde. Auch bleibt offen, wie die Aufsichtsbehörden die Einhaltung der KI-Kompetenz bei Mitarbeitern in der Praxis genau prüfen werden – hierzu verweist der Text lediglich auf die Relevanz von Nachweisen und Dokumentationen. Die konkrete Ausgestaltung der Schulungskonzepte, die als „praxistauglich“ bezeichnet werden, wird erst im Rahmen des Webinars individuell erarbeitet. Es wird zudem nicht geklärt, ob es über den AI Act hinausgehende nationale Besonderheiten gibt, die über die EU-weite Verordnung hinausgehen könnten.

Wie es weitergeht – Termine und Entscheidungen

Für interessierte Unternehmen und Fachkräfte ist der 16. September 2026 ein wichtiger Termin, da bis zu diesem Tag der Frühbucher-Rabatt für das Webinar in Anspruch genommen werden kann. Das eigentliche Webinar findet dann am 14. Oktober 2026 statt. Nach diesem Termin steht den Teilnehmern die Aufzeichnung zur Verfügung, was eine zeitlich flexible Nachbereitung der Inhalte ermöglicht. Die Unternehmen stehen nun vor der Aufgabe, ihre internen Prozesse bis zu den jeweiligen Stichtagen des AI Acts vollständig an die neuen Gegebenheiten anzupassen. Da die Transparenzpflichten bereits in Kraft sind, ist davon auszugehen, dass die Nachfrage nach solchen Beratungsangeboten in den kommenden Monaten weiter steigen wird. Weitere Schritte hängen von der individuellen Compliance-Strategie der jeweiligen Organisation ab, die nach dem Webinar in die Umsetzung der erlernten Best Practices gehen muss. Die Dokumentation der KI-Kompetenz und die Überprüfung der Hochrisiko-KI-Systeme werden somit zu dauerhaften Aufgaben in den IT-Abteilungen.

Bild: Pexels: https://www.pexels.com/de-de/foto/laptop-computer-einkaufen-verkauf-5625006/ · Foto: https://kaboompics.com/
Quelle: https://www.heise.de/news/iX-Webinar-AI-Act-kompakt-Kennzeichnung-KI-Kompetenz-Hochrisiko-KI-11404570.html?wt_mc=rss.red.ho.ho.atom.beitrag.beitrag