Was geschehen ist – die Kernmeldung ausführlich
Vom 7. bis zum 8. Oktober 2026 findet in Köln die Konferenz data2day statt, eine etablierte Fachveranstaltung für Data Scientists, Data Engineers und Teams, die in datengetriebenen Unternehmen Verantwortung tragen. Die Konferenz, die bereits seit 2014 jährlich von der Fachzeitschrift iX und dem dpunkt.verlag organisiert wird, bietet ein breites Spektrum an Inhalten rund um moderne Datenverarbeitung. Im Zentrum der diesjährigen Ausgabe stehen wegweisende Technologien wie agentische KI-Systeme, moderne Lakehouse-Architekturen sowie die kritische Auseinandersetzung mit Datenkontrakten und Governance-Fragen. Die Veranstalter haben nun die Frist für den Frühbucherrabatt verlängert, sodass Interessierte noch bis zum 20. August 2026 von vergünstigten Konditionen profitieren können. Die Konferenz richtet sich explizit an Praktiker aus der Softwareentwicklung, Datenanalyse und Teamleitung, die sich über aktuelle Herausforderungen und technologische Entwicklungen austauschen möchten.
Die Einzelheiten – Zahlen, Namen und Orte
Die data2day 2026 wird durch eine Keynote von Dr. Constanze Kurz eröffnet, einer renommierten Informatikerin und Sprecherin des Chaos Computer Club. Das Programm umfasst neben den fachlichen Vorträgen ein spezielles Panel zum Thema „Women in Tech“, das von Marissa Hofmann moderiert wird. Als Panel-Teilnehmerinnen sind Eva Feigl, Ramona Casasola-Greiner und Daria Haselhoff geladen, die alle auch mit eigenen Fachvorträgen auf der Konferenz vertreten sind. Inhaltlich setzen Experten wie Matthias Niehoff von codecentric, Andreas Buckenhofer von Adam Riese und Joerg Heidrich von Heise Medien Akzente. Der 6. Oktober dient als vorgelagerter Workshop-Tag, an dem Simon Harrer von Entropy Data ein Seminar zu Datenkontrakten leitet. Die Ticketpreise liegen bei 1099 Euro für die Konferenz (ab dem 21. August 1199 Euro, jeweils zzgl. 19 Prozent MwSt.). Ein Kombiticket inklusive Workshop kostet 1699 Euro, während der Workshop einzeln mit 649 Euro zu Buche schlägt. Gruppenrabatte sind verfügbar, und für Studierende sowie Schüler gibt es auf Anfrage spezielle Vergünstigungen.
Hintergrund – Die Geschichte der Konferenz
Die data2day hat sich seit ihrer Gründung im Jahr 2014 als feste Größe in der deutschen Daten-Community etabliert. Die Veranstalter, iX und der dpunkt.verlag, verfolgen das Ziel, eine Plattform für den Austausch zwischen Experten zu schaffen, die in der Praxis mit komplexen Datenstrukturen arbeiten. Über die Jahre hinweg hat sich die Konferenz stetig weiterentwickelt, um den rasanten technologischen Wandel im Bereich Data Science und Softwareentwicklung abzubilden. Während in den Anfangsjahren klassische Big-Data-Themen im Vordergrund standen, reflektiert das Programm heute die aktuellen Entwicklungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz und der Cloud-Architekturen. Die diesjährige Ausrichtung legt einen besonderen Fokus auf die gesellschaftliche Verantwortung von Datenfachleuten, was durch die Einladung von Dr. Constanze Kurz unterstrichen wird. Die Konferenz dient dabei nicht nur der Wissensvermittlung, sondern auch der Vernetzung der Branche, um den Herausforderungen einer zunehmend datengetriebenen Wirtschaft gemeinsam zu begegnen.
Die Beteiligten – Personen und Institutionen
Die inhaltliche Gestaltung der Konferenz liegt in den Händen der Organisatoren von iX und dem dpunkt.verlag. Prominente Redner wie Dr. Constanze Kurz bringen ihre Expertise aus dem Bereich Datenschutz und IT-Sicherheit ein, nachdem sie bereits in Gremien wie der Enquête-Kommission „Internet und digitale Gesellschaft“ des Bundestages tätig war. Das Panel zu „Women in Tech“ wird von Marissa Hofmann moderiert, die gemeinsam mit Eva Feigl, Ramona Casasola-Greiner und Daria Haselhoff die strukturellen Herausforderungen von Frauen in der IT-Branche beleuchtet. Fachliche Impulse kommen zudem von Matthias Niehoff (codecentric), Andreas Buckenhofer (Adam Riese), Joerg Heidrich (Heise Medien) und Simon Harrer (Entropy Data). Diese Akteure repräsentieren sowohl die akademische Forschung als auch die industrielle Praxis, was die Vielfalt der Konferenz unterstreicht. Die Teilnehmer setzen sich aus einem breiten Spektrum zusammen, von Softwareentwicklern über Datenanalysten bis hin zu Führungskräften, die in datengetriebenen Unternehmen tätig sind.
Einordnung – Die Bedeutung der Themen
Einzuordnen ist die data2day 2026 als eine Reaktion auf die zunehmende Komplexität der Datenverarbeitung. Die Thematisierung von „Agentic AI“ zeigt, dass die Branche den Übergang von passiven Modellen zu autonomen Systemen vollzieht, was neue Anforderungen an die Datenarchitektur stellt. Den Berichten zufolge ist die Diskussion über Datenkontrakte und moderne Lakehouse-Architekturen eine notwendige Antwort auf die steigenden Anforderungen an Datenqualität und Governance. Auch das Panel „Women in Tech“ ist in diesem Kontext als ein bewusstes Signal zu verstehen, um die Branche inklusiver zu gestalten. Dass die Konferenz explizit die gesellschaftliche Verantwortung von Entwicklern betont, deutet darauf hin, dass die technologische Entwicklung nicht mehr isoliert betrachtet wird, sondern in einen ethischen Rahmen eingebettet werden muss. Die rechtliche Absicherung von KI-Projekten, wie sie Joerg Heidrich thematisiert, unterstreicht zudem den wachsenden Druck durch regulatorische Anforderungen, denen sich Unternehmen heute stellen müssen.
Offene Fragen – Was der Quelltext nicht beantwortet
Der Quelltext lässt einige Aspekte der Konferenz offen, die für potenzielle Teilnehmer von Interesse sein könnten. So wird nicht detailliert erläutert, welche spezifischen technischen Anforderungen oder Vorkenntnisse für die Teilnahme an den Workshops, insbesondere dem Seminar zu Datenkontrakten, erforderlich sind. Auch bleibt unklar, wie genau die „automatische Rabattstaffel“ für Gruppen ab drei Personen im Ticketshop technisch umgesetzt wird oder welche Kriterien für die Vergabe der Studierenden-Rabatte gelten. Zudem fehlen Informationen zur genauen Agenda der beiden Konferenztage, abgesehen von den genannten Schwerpunkten und Rednern. Es wird nicht spezifiziert, ob es neben den Vorträgen und dem Panel auch interaktive Formate wie Hackathons oder Networking-Events abseits der Panels gibt. Auch die genaue Örtlichkeit in Köln wird nicht näher benannt, ebenso wenig wie die Frage, ob eine digitale Teilnahme oder ein Livestream für Interessierte angeboten wird, die nicht persönlich vor Ort in Köln anwesend sein können.
Wie es weitergeht – Ankündigungen und Termine
Die nächsten wichtigen Schritte für Interessierte sind eng an die Fristen der Ticketbuchung geknüpft. Der 20. August 2026 markiert das Ende der Frühbucherphase, nach der die Preise für die Konferenztickets von 1099 Euro auf 1199 Euro steigen. Der 6. Oktober 2026 ist als Workshop-Tag festgesetzt, gefolgt von den beiden Konferenztagen am 7. und 8. Oktober. Die Organisatoren haben angekündigt, über den Newsletter sowie den LinkedIn-Hashtag #data2day kontinuierlich weitere Details zum Programm zu veröffentlichen. Teilnehmer sind dazu aufgerufen, diese Kanäle zu verfolgen, um über kurzfristige Änderungen oder Ergänzungen im Vortragsplan informiert zu bleiben. Da die Konferenz auf eine langfristige Planung ausgelegt ist, werden im Vorfeld der Veranstaltung vermutlich noch weitere Details zu den einzelnen Sessions und den Rahmenbedingungen bekannt gegeben. Für die Teilnehmer besteht somit die Möglichkeit, ihre Planung basierend auf den sukzessive veröffentlichten Informationen zu verfeinern und sich rechtzeitig ihre Plätze für die verschiedenen Programmpunkte zu sichern.