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Griesheim: 39-Jähriger mittels Kettentrick bestohlen / Polizei warnt
Regional · 16.09.2026 09:52

Griesheim: 39-Jähriger mittels Kettentrick bestohlen / Polizei warnt

Kurz: In Griesheim wurde ein 39-jähriger Mann Opfer eines dreisten Trickdiebstahls. Unbekannte stahlen ihm unter einem Vorwand seine Halskette.

Ein perfider Trickdiebstahl in Griesheim

Am Montagnachmittag, dem 14. September, kam es in Griesheim zu einem Vorfall, der einen 39-jährigen Fußgänger zum Opfer eines Trickdiebstahls machte. Während der Mann sich gegen 13.15 Uhr in der Elbestraße bewegte, wurde er von zwei bislang unbekannten Tätern gezielt angesprochen. Die Täter näherten sich dem Fußgänger mit einem Fahrzeug, hielten unmittelbar neben ihm an und verwickelten ihn in ein Gespräch. Unter dem Vorwand, ihm ein Schmuckstück schenken zu wollen, gelang es den Kriminellen, das Vertrauen des Mannes zu erschleichen und ihn in eine Situation zu bringen, in der sie ihm seine eigene Halskette entwenden konnten. Unmittelbar nach der Tat flüchteten die beiden Unbekannten mit ihrem Fahrzeug in eine bislang nicht näher bekannte Richtung. Der Vorfall verdeutlicht, wie schnell und gezielt Täter vorgehen, um ihre Opfer durch Ablenkungsmanöver und vorgetäuschte Großzügigkeit in die Irre zu führen und so an deren Wertsachen zu gelangen.

Die Einzelheiten des Vorfalls in der Elbestraße

Der Tatort des Geschehens liegt in der Elbestraße in Griesheim, einem Bereich, in dem der 39-jährige Geschädigte am Montagmittag zu Fuß unterwegs war. Die Tat ereignete sich präzise um 13.15 Uhr. Die beiden Täter, deren Identität derzeit noch völlig ungeklärt ist, nutzten ein Auto, um sich dem Opfer zu nähern und es zum Anhalten zu bewegen. Die Masche war dabei perfide gestaltet: Die Täter gaben vor, dem Mann ein Geschenk in Form von Schmuck überreichen zu wollen. In diesem Moment der Überraschung und der ablenkenden Interaktion gelang es den Tätern, die Halskette des 39-Jährigen an sich zu bringen. Die Kriminalpolizei in Darmstadt hat umgehend die Ermittlungen in diesem Fall aufgenommen. Um den Tathergang lückenlos aufzuklären und die Identität der beiden unbekannten Personen sowie des verwendeten Fahrzeugs zu ermitteln, bittet die Polizei dringend um Hinweise aus der Bevölkerung. Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder sachdienliche Angaben machen können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 06151 / 969 - 0 bei der zuständigen Dienststelle in Darmstadt zu melden.

Die polizeiliche Warnung und Einordnung der Tat

Einzuordnen ist das Geschehen als klassischer Trickdiebstahl, bei dem die Täter gezielt die Gutgläubigkeit und die Überrumpelung ihrer Opfer ausnutzen. Den Berichten zufolge ist die Vorgehensweise der Täter, bei der sie durch das Anbieten von Geschenken eine Nähe zum Opfer herstellen, ein bekanntes Muster, das darauf abzielt, die Aufmerksamkeit von den eigenen Wertsachen abzulenken. Das Polizeipräsidium Südhessen nimmt diesen Vorfall zum Anlass, die Öffentlichkeit eindringlich zu warnen. Die Beamten raten dazu, bei unerwarteten Annäherungen durch Fremde, insbesondere wenn diese aus einem Fahrzeug heraus erfolgen, eine gesunde Distanz zu wahren. Man solle sich keinesfalls in Gespräche verwickeln lassen, die auf eine Ablenkung abzielen, etwa durch das Anbieten von Geschenken oder plötzliche, körperliche Annäherungen wie Umarmungen. Vertrauen gegenüber unbekannten Personen, die ungewöhnliche Annäherungsversuche unternehmen, sei in solchen Situationen fehl am Platz. Die Polizei betont, dass die eigene Sicherheit und der Schutz der persönlichen Wertsachen in solchen Momenten oberste Priorität haben müssen.

Die Beteiligten und die behördliche Reaktion

In den Fall involviert ist primär der 39-jährige Geschädigte, der den Diebstahl seiner Halskette zur Anzeige brachte. Auf der anderen Seite stehen die zwei bislang unbekannten Täter, die das Fahrzeug für ihre kriminellen Zwecke nutzten. Die Ermittlungen werden durch das Polizeipräsidium Südhessen geführt, wobei die Kriminalpolizei in Darmstadt die Federführung übernommen hat. Als Ansprechpartner für die Presse und für Rückfragen fungiert Murat Avci von der Pressestelle des Polizeipräsidiums Südhessen. Er ist unter der Telefonnummer 06151 / 969 - 13 120 oder mobil unter 0173 / 4192693 erreichbar. Die zentrale Pressestelle des Polizeipräsidiums, die für die allgemeine Kommunikation zuständig ist, kann zudem unter der Telefonnummer 06151 / 969 - 13 500 oder per E-Mail an pressestelle.ppsh@polizei.hessen.de kontaktiert werden. Diese Institutionen arbeiten nun daran, die Spuren auszuwerten und die Täter zu identifizieren, um weitere Straftaten dieser Art zu verhindern.

Offene Fragen und der weitere Verlauf

Der vorliegende Sachverhalt lässt einige wichtige Fragen offen, die im Zuge der weiteren Ermittlungen geklärt werden müssen. So ist derzeit noch völlig unklar, welcher Marke oder welchem Modell das von den Tätern genutzte Fahrzeug angehörte und welches Kennzeichen es trug. Auch eine detaillierte Täterbeschreibung liegt bislang nicht vor, was die Fahndung erschwert. Zudem ist nicht bekannt, ob die Täter in der Umgebung bereits bei ähnlichen Vorfällen in Erscheinung getreten sind oder ob es sich um eine einmalige Tat handelte. Wie es weitergeht, hängt nun maßgeblich von den Hinweisen ab, die bei der Kriminalpolizei in Darmstadt eingehen. Die Ermittler sind auf die Mithilfe von Zeugen angewiesen, die möglicherweise Beobachtungen in der Elbestraße gemacht haben. Es gibt derzeit keine festen Termine für weitere Schritte; die Ermittlungsarbeit läuft jedoch auf Hochtouren, um die Täter zu fassen. Die Polizei wird die Bevölkerung über den Fortgang der Ermittlungen informieren, sobald neue Erkenntnisse vorliegen, die eine Identifizierung der Täter ermöglichen könnten.

Bild: Pexels: https://www.pexels.com/de-de/foto/polizeiauto-nahe-christkindlmarkt-stern-in-wien-29689517/ · Foto: Vladimir Srajber
Quelle: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/4969/6353006