News aus aller Welt
Start
Geheimdienstinformationen - Selenskyj: Russland plant den Einsatz zehntausender nordkoreanischer Soldaten - erneute Angriffe auf Kiew
Technik · 26.07.2026 05:48

Geheimdienstinformationen - Selenskyj: Russland plant den Einsatz zehntausender nordkoreanischer Soldaten - erneute Angriffe auf Kiew

Kurz: Präsident Selenskyj warnt vor einer massiven Aufstockung nordkoreanischer Truppen durch Russland. Gleichzeitig erschüttern neue Raketenangriffe die Hauptstadt K

Eskalation durch neue Truppenkontingente

Die Sicherheitslage in der Ukraine verschärft sich weiter. Laut aktuellen Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj bereitet sich Russland auf eine deutliche Ausweitung der militärischen Zusammenarbeit mit Nordkorea vor. Basierend auf Geheimdienstinformationen plant Moskau, für den kommenden Herbst ein Kontingent von bis zu 30.000 nordkoreanischen Soldaten in den Krieg gegen die Ukraine einzubinden. Diese Entwicklung stellt eine signifikante Zunahme der bisherigen personellen Unterstützung dar.

Historischer Kontext der nordkoreanischen Beteiligung

Die militärische Kooperation zwischen dem Kreml und Pjöngjang ist kein neues Phänomen, hat jedoch eine neue Qualität erreicht. Bereits in der Vergangenheit waren bis zu 15.000 nordkoreanische Soldaten in den russischen Angriffskrieg involviert. Überprüfbare Daten zu den Verlusten sind rar, jedoch deuten unbestätigte Schätzungen darauf hin, dass allein bei den Kämpfen um die Rückeroberung von Gebieten in der Region Kursk mindestens 2.000 nordkoreanische Kämpfer ihr Leben verloren haben.

Die Basis für diese Zusammenarbeit bildet ein offizieller Vertrag über eine strategische Partnerschaft zwischen den beiden Staaten. Neben der Entsendung von Personal umfasst dieses Abkommen nach Selenskyjs Angaben auch die Lieferung von militärischem Gerät. So sollen erneut Abschussrampen für ballistische Raketen aus Nordkorea an Russland transferiert worden sein.

Erneute Angriffe auf Kiew

Parallel zu den diplomatischen und militärischen Warnungen des Präsidenten bleibt die ukrainische Hauptstadt Ziel russischer Aggressionen. Wie die ukrainische Luftwaffe und Nachrichtenagenturen berichten, wurde Kiew erneut mit ballistischen Raketen attackiert. Die Auswirkungen der Angriffe waren im gesamten Stadtgebiet spürbar. Offiziellen Angaben zufolge verursachten herabfallende Trümmerteile der abgefangenen oder eingeschlagenen Flugkörper in mehreren Stadtbezirken Brände, die von den Einsatzkräften bekämpft werden mussten.

Globale Auswirkungen der russischen Militärstrategie

Die geopolitischen Verflechtungen des russischen Militärapparats gehen über die direkte Frontlinie in der Ukraine hinaus. Präsident Selenskyj erhob zudem schwere Vorwürfe gegen Moskau hinsichtlich der Unterstützung dritter Akteure. Dem Kreml wird vorgeworfen, den Iran bei dessen militärischen Aktivitäten in der Golfregion gezielt durch die Bereitstellung von Satellitenaufklärungsdaten zu unterstützen.

Einordnung der nächsten Schritte

Die Ankündigung eines derart großen Truppenaufgebots für den Herbst lässt auf eine geplante Intensivierung der russischen Offensivbemühungen schließen. Während die Ukraine versucht, sich gegen die ballistischen Raketenangriffe zu verteidigen, bleibt die internationale Gemeinschaft gefordert, auf die wachsende Allianz zwischen Russland, Nordkorea und den iranischen Aktivitäten zu reagieren. Die Lage bleibt aufgrund der unvorhersehbaren Dynamik der Raketenangriffe und der angekündigten Truppenbewegungen hochgradig volatil.

Bild: Pexels: https://www.pexels.com/de-de/foto/klassischer-amerikanischer-muscle-car-auf-einer-europaischen-strasse-38623482/ · Foto: Hert Niks
Quelle: https://www.deutschlandfunk.de/selenskyj-russland-plant-den-einsatz-zehntausender-nordkoreanischer-soldaten-erneute-angriffe-auf-ki-102.html