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Fix: Ellyes Skhiri kehrt nach drei Jahren bei der Eintracht nach Köln zurück
Regional · 21.08.2026 11:12

Fix: Ellyes Skhiri kehrt nach drei Jahren bei der Eintracht nach Köln zurück

Kurz: Der Wechsel ist perfekt: Ellyes Skhiri verlässt Eintracht Frankfurt und kehrt nach drei Jahren zu seinem früheren Verein, dem 1. FC Köln, zurück.

Die Rückkehr eines Leistungsträgers

Der Transferpoker um Ellyes Skhiri hat ein Ende gefunden. Wie am Freitag offiziell bestätigt wurde, verlässt der tunesische Mittelfeldspieler Eintracht Frankfurt mit sofortiger Wirkung. Der 31-Jährige schließt sich wieder dem 1. FC Köln an, jenem Verein, für den er bereits in der Vergangenheit aktiv war. Der Wechsel markiert das Ende einer dreijährigen Ära bei den Hessen, die zuletzt von einer sportlichen Neuorientierung geprägt war. Skhiri, der in Frankfurt noch einen laufenden Vertrag bis zum Jahr 2027 besaß, wird in der Domstadt nun ein neues Kapitel aufschlagen. Die Entscheidung für den Transfer fiel nach intensiven Verhandlungen, die sich zuletzt vor allem um die finanziellen Rahmenbedingungen drehten. Mit der Unterschrift unter einen Zweijahresvertrag beim 1. FC Köln ist die Zukunft des defensiven Mittelfeldakteurs nun geklärt. Für die Eintracht bedeutet dieser Abgang den Abschied von einem Spieler, der in den vergangenen Jahren eine feste Größe im Kader darstellte, zuletzt jedoch sportlich nicht mehr in den Planungen für die kommende Spielzeit eine zentrale Rolle spielte. Die offizielle Bekanntgabe am Freitag beendet damit wochenlange Spekulationen über den Verbleib des Profis in Frankfurt.

Details zum Transfer und den Vertragsmodalitäten

Die Rahmenbedingungen des Wechsels sind inzwischen weitgehend bekannt. Nach Informationen der Bild-Zeitung lässt sich der 1. FC Köln die Dienste des Rückkehrers eine Ablösesumme von knapp zwei Millionen Euro kosten, die an Eintracht Frankfurt fließt. Dieser Betrag wurde zwischen den beiden Vereinen ausgehandelt, nachdem man sich bereits seit längerer Zeit in Gesprächen befunden hatte. Die Einigung zwischen dem Spieler und seinem neuen alten Arbeitgeber gestaltete sich hingegen etwas komplexer. Wie berichtet wurde, gab es bei den Gehaltsverhandlungen zwischen Skhiri und den Kölner Verantwortlichen zunächst noch Unstimmigkeiten, die jedoch ausgeräumt werden konnten. Der nun unterzeichnete Kontrakt läuft über zwei Jahre und bindet den Tunesier bis 2028 an den FC. Für Skhiri ist dieser Schritt eine Rückkehr in ein vertrautes Umfeld, in dem er bereits zwischen 2019 und 2023 sportlich überzeugen konnte, bevor er den Weg nach Frankfurt antrat. Dass der Wechsel nun vollzogen ist, unterstreicht den Willen beider Seiten, eine für alle Beteiligten tragfähige Lösung zu finden, nachdem die sportliche Perspektive in Frankfurt zuletzt deutlich geschwunden war.

Der Weg zum Abschied aus Frankfurt

Der Abschied von Skhiri aus Frankfurt kam für Beobachter nicht völlig überraschend. Nach einer aus Sicht der Eintracht schwachen vergangenen Saison zeichnete sich ab, dass der Kader umstrukturiert werden würde. Skhiri, der einst ablösefrei nach Hessen gewechselt war, sah sich nach der Sommerpause mit einer veränderten sportlichen Realität konfrontiert. Die Aussichten auf regelmäßige Spielzeit waren für den Mittelfeldspieler unter den neuen Voraussetzungen kaum noch gegeben. Diese Einschätzung führte dazu, dass der Verein und der Spieler übereinkamen, getrennte Wege zu gehen. Konsequenterweise wurde der Tunesier nach seinem WM-Urlaub für Verhandlungen mit anderen Klubs freigestellt. Während seine Mannschaftskollegen ins Trainingslager der Eintracht aufbrachen, blieb Skhiri in Frankfurt beziehungsweise auf Vereinssuche, um seine Zukunft zu regeln. Dieser Schritt verdeutlichte bereits die mangelnde sportliche Planungssicherheit für den Spieler bei der Eintracht. Die Professionalität, die Skhiri während seiner Zeit in Frankfurt stets an den Tag legte, wurde auch bei seinem Abschied von den Verantwortlichen ausdrücklich gewürdigt, auch wenn die sportliche Trennung unumgänglich geworden war.

Die Rolle der Verantwortlichen und Institutionen

In den Prozess der Trennung waren maßgebliche Akteure auf beiden Seiten involviert. Auf Frankfurter Seite äußerte sich Sportdirektor Timmo Hardung in einem offiziellen Statement zu dem Transfer. Er betonte die Verdienste des Spielers und hob hervor, dass Skhiri sich in den vergangenen drei Jahren stets in den Dienst der Mannschaft gestellt habe. Hardung lobte explizit die Leistungen und die Professionalität, mit der der Tunesier das Trikot der Eintracht getragen habe und bezeichnete ihn als wichtigen Bestandteil des Teams in der zurückliegenden Zeit. Auf der anderen Seite steht der 1. FC Köln, der mit der Verpflichtung Skhiris einen erfahrenen Akteur zurückholt, den das Umfeld bereits bestens kennt. Die institutionelle Einigung zwischen den beiden Vereinen war die notwendige Voraussetzung für den Vollzug des Wechsels. Während die Eintracht durch die Ablösesumme einen Teil der Investitionen zurückgewinnen konnte, setzt Köln auf die bewährte Qualität eines Spielers, der bereits in der Vergangenheit bewiesen hat, dass er das Spiel der Kölner prägen kann.

Einordnung und offene Fragen

Einzuordnen ist dieser Transfer als klassische Win-win-Situation unter veränderten Vorzeichen. Für Eintracht Frankfurt war es sinnvoll, einen Spieler abzugeben, der sportlich keine tragende Rolle mehr spielte und dessen Gehalt durch den Verkauf anderweitig investiert werden kann. Für Köln wiederum bedeutet die Rückkehr Skhiris eine Verstärkung durch einen Akteur, der keine lange Eingewöhnungszeit benötigen dürfte. Den Berichten zufolge war die sportliche Perspektivlosigkeit in Frankfurt der Hauptgrund für den Wechselwunsch des Spielers. Dennoch bleiben Fragen offen: Der Quelltext bietet keine Informationen darüber, wie Skhiri selbst seine Zeit in Frankfurt im Rückblick bewertet oder welche konkreten sportlichen Ziele der 1. FC Köln mit ihm in der kommenden Saison verfolgt. Auch bleibt unklar, ob es neben Köln weitere Interessenten gab, die ernsthafte Angebote unterbreitet hatten. Die genauen Details der Gehaltsstruktur oder etwaige Boni im Vertrag wurden ebenfalls nicht öffentlich gemacht. Ebenso wenig ist bekannt, wie der neue Trainer der Eintracht den Abgang in seine taktischen Überlegungen für die kommende Saison einbezieht. Der Transfer ist somit ein abgeschlossener formaler Akt, dessen langfristige sportliche Auswirkungen für beide Vereine erst im Verlauf der kommenden Spielzeit sichtbar werden.

Bild: Pexels: https://www.pexels.com/de-de/foto/abendansicht-des-hamburger-rathausplatzes-36596896/ · Foto: Frank Rietsch
Quelle: https://www.tagesschau.de/inland/regional/hessen/hr-fix-ellyes-skhiri-kehrt-nach-drei-jahren-bei-der-eintracht-nach-koeln-zurueck-102.html