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DFB-Team mit Chancenwucher gegen Griechenland
Schlagzeilen · 05.10.2026 00:00

DFB-Team mit Chancenwucher gegen Griechenland

Kurz: Die deutsche Nationalmannschaft kommt gegen Griechenland nicht über ein torloses Remis hinaus und muss nun um den Einzug ins Nations-League-Viertelfinale bangen

Ein ernüchterndes Remis in Thessaloniki

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat in der Nations League einen herben Rückschlag im Kampf um das Viertelfinale hinnehmen müssen. In der Auswärtspartie gegen Griechenland, die im Toumba-Stadion von Thessaloniki ausgetragen wurde, kam das Team von Bundestrainer Jürgen Klopp nicht über ein torloses 0:0-Unentschieden hinaus. Besonders in der ersten Spielhälfte zeigte die DFB-Elf eine spielerisch überzeugende Leistung, versäumte es jedoch, die zahlreichen erarbeiteten Tormöglichkeiten in Zählbares umzumünzen. Dieser Chancenwucher rächte sich letztlich, da die deutsche Mannschaft trotz spielerischer Überlegenheit keinen Weg fand, den griechischen Schlussmann zu überwinden. Das torlose Remis wiegt besonders schwer, da das Team bereits das Hinspiel vor einer Woche mit 0:1 verloren hatte. Durch die erneute Punkteteilung gegen die Griechen wächst der Druck auf die deutsche Auswahl, die nun in den verbleibenden Gruppenspielen zwingend punkten muss, um das angestrebte Ziel, den Einzug in das Viertelfinale der Nations League, noch aus eigener Kraft realisieren zu können.

Detailanalyse und personelle Besetzung

Das Spiel wurde unter der Leitung des spanischen Schiedsrichters Jesús Gil Manzano ausgetragen. Auf deutscher Seite setzte Bundestrainer Jürgen Klopp auf eine Startelf um Torhüter Urbig, die Defensive bildeten Treu, Thiaw, Anton und Raum. Im Mittelfeld agierten Pavlovic, Bischof und Wirtz, während das Offensivtrio aus Karl, Burkardt und Scherhant bestand. Im Laufe der zweiten Halbzeit nahm Klopp taktische Wechsel vor: So kamen El Mala und Woltemade in der 63. Minute für Karl und Burkardt, später wurden Baur und Conté eingewechselt. Auf der Gegenseite vertraute Trainer Ivan Jovanović auf eine Formation mit Tsolakis im Tor sowie Saliakas, Mawropanos, Koulierakis und Tsimikas in der Abwehr. Das griechische Mittelfeld und der Angriff wurden durch Akteure wie Masouras, Kourbelis, Safeiris, Kisiridis, Pawlidis und Ioannidis besetzt. Auch hier gab es personelle Anpassungen, etwa durch die Einwechslungen von Androutsos, Karetsas, Mousakitis, Retsos und C. Kostoulas. Trotz der Vielzahl an Akteuren auf dem Platz blieb die Partie über die gesamte Distanz ohne Treffer, was die Effektivität beider Offensivreihen in den Fokus der Kritik rückt.

Der bisherige Weg in der Nations League

Die aktuelle Situation der deutschen Nationalmannschaft ist das Ergebnis einer schwierigen Vorrunde. Die Niederlage im Hinspiel gegen Griechenland vor einer Woche bildete den Ausgangspunkt für die nun prekäre tabellarische Lage. Dass die DFB-Elf nun in Thessaloniki erneut nicht gewinnen konnte, verschärft die Ausgangslage vor den abschließenden Begegnungen der Gruppe erheblich. Die Mannschaft befindet sich in einer Phase der Konsolidierung unter der sportlichen Leitung von Jürgen Klopp, doch die mangelnde Kaltschnäuzigkeit vor dem gegnerischen Tor zieht sich wie ein roter Faden durch die jüngsten Auftritte. Die Erwartungshaltung an das Team war nach den vorangegangenen Leistungen hoch, doch die Realität der Nations-League-Tabelle zeigt nun, dass der Einzug in die nächste Runde kein Selbstläufer ist. Die Mannschaft muss sich vorwerfen lassen, die Kontrolle über das Spielgeschehen im Toumba-Stadion zwar phasenweise besessen, aber die notwendige Konsequenz im Abschluss vermissen gelassen zu haben.

Einordnung der sportlichen Lage

Einzuordnen ist das Ergebnis als deutlicher Dämpfer für die Ambitionen des DFB-Teams. Den Berichten zufolge war die erste Halbzeit zwar ein Beleg für das spielerische Potenzial der Mannschaft, doch im internationalen Vergleich reicht eine optische Überlegenheit ohne Torerfolg nicht aus, um in der Nations League zu bestehen. Die defensive Stabilität, die das Team gegen die Griechen über weite Strecken zeigte, ist zwar positiv zu bewerten, doch das Ausbleiben von Toren gegen einen defensiv disziplinierten Gegner wie Griechenland offenbart eine Schwachstelle im aktuellen Kader. Dass das Team nach der Hinspielniederlage erneut gegen denselben Gegner ohne Treffer blieb, lässt darauf schließen, dass die taktischen Vorgaben gegen das tiefstehende griechische Bollwerk noch nicht optimal umgesetzt werden konnten. Die Abhängigkeit von den Ergebnissen der Konkurrenz steigt nun, was die psychologische Belastung für die kommenden Aufgaben im November weiter erhöhen dürfte.

Ausblick und kommende Herausforderungen

Wie es für die deutsche Auswahl weitergeht, ist bereits terminiert. Im November stehen die entscheidenden Partien der Nationenliga-Vorrunde auf dem Programm. Zunächst muss die DFB-Elf auswärts in Serbien antreten, wo ein Sieg nahezu Pflicht ist, um den Druck vor dem letzten Spieltag zu mindern. Zum Abschluss der Gruppenphase trifft Deutschland dann auf die Niederlande. Diese beiden Begegnungen werden darüber entscheiden, ob der Weg in das Viertelfinale gelingt oder ob das Turnier für die Mannschaft vorzeitig endet. Offen bleibt dabei, ob Bundestrainer Jürgen Klopp für diese wegweisenden Spiele personelle oder taktische Anpassungen vornehmen wird, um die eklatante Abschlussschwäche zu beheben. Ebenso ist noch nicht geklärt, wie die Mannschaft mit dem mentalen Druck umgehen wird, der durch die verpassten Chancen in Thessaloniki entstanden ist. Die kommenden Wochen werden zeigen, ob das Team in der Lage ist, die notwendige Effizienz in den entscheidenden Momenten abzurufen, um das sportliche Minimalziel noch zu erreichen.

Bild: Pexels: https://www.pexels.com/de-de/foto/athen-28522448/ · Foto: Efrem Efre
Quelle: https://www.zdfheute.de/sport/fussball-nations-league/video/griechenland-deutschland-highlights-maenner-zusammenfassung-100.html