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Ab 20:30 Uhr live - Start in die neue Saison: VfB zu Gast bei den Bayern
Sport · 28.08.2026 20:22

Ab 20:30 Uhr live - Start in die neue Saison: VfB zu Gast bei den Bayern

Kurz: Zum Bundesliga-Auftakt empfängt der FC Bayern München den VfB Stuttgart. Wir blicken auf die Ausgangslage, Personalien und die Historie des Duells.

Der Auftakt in eine neue Ära

Die Fußball-Bundesliga meldet sich zurück auf der großen Bühne. An diesem Freitagabend, dem 28. August 2026, steht pünktlich um 20:30 Uhr das Eröffnungsspiel der Saison 2026/2027 an. In der Allianz-Arena in München kommt es zum Aufeinandertreffen zwischen dem amtierenden deutschen Meister FC Bayern München und dem Gast aus Stuttgart. Die Erwartungen an diesen ersten Spieltag sind hoch, markiert er doch den offiziellen Startschuss für eine Spielzeit, in der die Münchner erneut als der absolute Favorit auf den Titelgewinn in das Rennen gehen. Nach einer historisch dominanten Saison 2025/2026, in der der Rekordmeister die Konkurrenz phasenweise deklassierte, stellt sich für die gesamte Liga die brennende Frage, ob der FC Bayern in seiner aktuellen Verfassung überhaupt zu schlagen ist. Der VfB Stuttgart, der sich in den vergangenen Jahren als feste Größe im europäischen Geschäft etabliert hat, tritt die Reise in den Süden mit dem Ziel an, dem Favoriten ein Bein zu stellen. Unter Flutlicht und vor einer erwartungsvoll gestimmten Kulisse in der Arena verspricht das Duell zwischen dem Branchenprimus und den Schwaben einen spannenden Vorgeschmack auf die kommenden Monate im deutschen Oberhaus.

Daten, Fakten und die Historie des Duells

Ein Blick in die Statistik verdeutlicht die enorme Herausforderung, vor der die Gäste aus Stuttgart stehen. In den letzten sechs direkten Aufeinandertreffen in verschiedenen Wettbewerben – darunter vier Ligaspiele, ein Supercup-Finale sowie eine DFB-Pokal-Partie – gingen die Bayern jedes Mal als Sieger vom Platz. Die Tordifferenz aus diesen sechs Begegnungen ist mit 21:4 Toren mehr als deutlich und unterstreicht die Überlegenheit der Münchner in der jüngeren Vergangenheit. Der letzte Erfolg des VfB Stuttgart gegen den FC Bayern liegt bereits mehr als zwei Jahre zurück: Am 32. Spieltag der Saison 2023/2024 gelang den Schwaben ein 3:1-Sieg auf dem Weg zur Vizemeisterschaft. Seitdem hat sich das Blatt jedoch gewendet. Die Bayern präsentieren sich in einer beeindruckenden Konstanz, die sich auch in ihrer Serie von 66 Spieltagen an der Tabellenspitze widerspiegelt. Diese beispiellose Serie umfasst die gesamte letzte Saison sowie 32 Spieltage der Spielzeit 2024/2025. Zuletzt hatte ein anderer Verein, der 1. FC Heidenheim, am 2. Spieltag der Saison 2024/2025 die Spitzenposition inne. Nun stellt sich die Frage, ob diese historische Serie ausgerechnet zum Saisonstart reißt.

Der Weg der Kontrahenten

Die Ausgangslage für die neue Saison könnte unterschiedlicher kaum sein, wenngleich beide Teams ihre Ambitionen unterstrichen haben. Der FC Bayern München blickt auf eine Spielzeit zurück, die neue Maßstäbe setzte: 89 Punkte, ein Torrekord von 122 Treffern und lediglich eine einzige Niederlage. Nach der Meisterschaft von Bayer Leverkusen in der Saison 2024/2025 kehrten die Münchner mit einer Machtdemonstration zurück, die an die Reaktion nach den Dortmunder Meisterjahren 2011 und 2012 erinnert. Der Verein peilt nun die dritte Meisterschaft in Serie an. Der VfB Stuttgart hingegen hat sich unter Trainer Sebastian Hoeneß zu einem europäischen Dauergast entwickelt. Nach den Jahren im Abstiegskampf war die Vizemeisterschaft 2024 der Startpunkt einer neuen Ära. Auch wenn die Ligasaison 2024/2025 etwas schwächer verlief, sicherte sich der VfB durch den Pokalsieg die Teilnahme am Europapokal. In der vergangenen Spielzeit gelang mit Platz vier die dritte Qualifikation für das internationale Geschäft in Serie, was den Aufstieg des Klubs eindrucksvoll dokumentiert.

Personalentscheidungen und Kader-Updates

Die Aufstellungen für das heutige Duell spiegeln die personellen Herausforderungen wider, mit denen beide Trainer konfrontiert sind. Beim FC Bayern gibt es im Vergleich zum Supercup-Sieg gegen den BVB zwei Änderungen: Alphonso Davies rückt für Josip Stanišić in die Mannschaft, während Dayot Upamecano anstelle von Jonathan Tah in der Defensive agiert. Ein besonderes Augenmerk liegt auf Neuzugang Brown, der wie bereits im Spiel gegen Dortmund auf der Zehner-Position agiert und sich mit seinem Führungstreffer beim Pflichtspieldebüt bereits hervorragend integriert hat. Jamal Musiala steht hingegen nicht im Kader. Der Youngster leidet unter einer diagnostizierten neurologischen Dysfunktion, die zuletzt öffentlich wurde, jedoch durch angepasste Medikation und Training wieder stabilisiert werden konnte. Lennart Karl ist nach seiner Muskelverletzung zurück im Kader, ein Einsatz kommt für ihn jedoch noch zu früh. Auf Stuttgarter Seite fehlen die verletzten Chris Führich und Nikolas Nartey, die sich beim Pokalsieg gegen Hansa Rostock Oberschenkelverletzungen zuzogen. Für sie rücken Vagnoman und Hendriks in die Startelf, wobei Hendriks in die Dreierkette integriert wird.

Einordnung der Favoritenrolle

Einzuordnen ist die aktuelle Situation so, dass der FC Bayern München nach den Berichten zufolge die Favoritenrolle in der Bundesliga derzeit fast konkurrenzlos ausfüllt. Der Abstand zum Rest der Liga erscheint nach den Leistungen der vergangenen Saison riesig. Die Dominanz, mit der die Münchner agieren, lässt wenig Raum für Zweifel an ihrer Ambition, den dritten Titel in Folge einzufahren. Dennoch bleibt der Fußball unberechenbar. Der VfB Stuttgart hat mit dem souveränen 4:0-Auswärtssieg in der ersten Pokalrunde gegen Hansa Rostock gezeigt, dass sie in der Lage sind, ihre Form abzurufen. Der Dreierpack des Debütanten Pejčinović sowie der Treffer von Tiago Tomás unterstreichen die offensive Qualität der Schwaben. Dennoch stellt die Allianz-Arena eine der schwersten Aufgaben im deutschen Profifußball dar. Die Stuttgarter müssen beweisen, dass sie trotz der personellen Ausfälle in der Lage sind, gegen die spielerische Wucht der Bayern zu bestehen. Die Erwartungshaltung ist klar verteilt, doch der erste Spieltag einer neuen Saison bietet oft die Chance für Überraschungen, da die tatsächliche Formkurve nach der Sommerpause noch nicht bei allen Akteuren vollständig kalibriert ist.

Offene Fragen zum Saisonstart

Obwohl die Vorzeichen für die Partie klar definiert sind, bleiben einige Fragen vor dem Anpfiff unbeantwortet. Es ist unklar, wie schnell die Neuzugänge, insbesondere auf Seiten der Bayern, ihre Integration in das taktische System weiter vorantreiben können. Zudem bleibt offen, wie sich das Fehlen von Schlüsselspielern wie Führich und Nartey auf das taktische Gefüge des VfB Stuttgart auswirkt, insbesondere gegen einen Gegner, der so offensivstark agiert wie der FC Bayern. Auch die langfristige Entwicklung von Jamal Musiala nach seiner diagnostizierten gesundheitlichen Einschränkung ist ein Thema, zu dem der Quelltext keine weiteren Details zur voraussichtlichen Rückkehr in den Spielbetrieb liefert. Ebenso bleibt abzuwarten, ob die Stuttgarter Defensive, die in der Vergangenheit gegen die Bayern große Probleme hatte, die nötige Stabilität findet, um die Münchner Offensive, die in der letzten Saison 122 Treffer erzielte, in Schach zu halten. Der Quelltext macht zudem keine Angaben dazu, wie die taktische Ausrichtung der Bayern unter dem Druck einer möglichen Serie-Unterbrechung aussehen wird, sollte der VfB Stuttgart früh in Führung gehen und den Spielverlauf maßgeblich beeinflussen.

Bild: Pexels: https://www.pexels.com/de-de/foto/luftaufnahme-von-rollenden-feldern-in-rehau-deutschland-33105213/ · Foto: Nathanael Schmer
Quelle: https://www.sportschau.de/live-und-ergebnisse/fussball/deutschland-bundesliga/ma12193582/bayern-muenchen_vfb-stuttgart/liveticker