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7. bis 27. September: Mitmachen beim Stadt‐ und Schulradeln
Regional · 04.09.2026 13:30

7. bis 27. September: Mitmachen beim Stadt‐ und Schulradeln

Kurz: Vom 7. bis 27. September ruft die Stadt Kassel zum Stadtradeln und Schulradeln auf. Bürger und Schulen sind eingeladen, für den Klimaschutz in die Pedale zu tre

Gemeinsam für den Klimaschutz: Der Startschuss in Kassel

Die Stadt Kassel beteiligt sich auch im Jahr 2026 wieder aktiv an der bundesweiten Initiative Stadtradeln. Im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche (EMW) sind alle Bürgerinnen und Bürger sowie die lokalen Bildungseinrichtungen dazu aufgerufen, in der Zeit vom 7. bis zum 27. September möglichst viele Wege mit dem Fahrrad zurückzulegen. Diese Aktion, die sowohl das klassische Stadtradeln als auch das spezifische Schulradeln umfasst, verfolgt ein klares Ziel: Die Menschen sollen im Alltag dazu motiviert werden, das Auto stehen zu lassen und stattdessen auf das klimafreundliche Fahrrad umzusteigen. Durch diese kollektive Anstrengung soll nicht nur der Klimaschutz vorangetrieben werden, sondern auch die Luftqualität in der Stadt verbessert und die allgemeine Lebensqualität durch eine leisere und sauberere Umgebung gesteigert werden. Die Stadtverwaltung unterstreicht damit ihre Ambitionen, den Radverkehr als festen Bestandteil der städtischen Mobilität zu etablieren und ein deutliches Zeichen für eine nachhaltige Zukunft zu setzen.

Rückblick auf beeindruckende Zahlen und Erfolge

Ein Blick auf die statistischen Daten des Vorjahres verdeutlicht das enorme Potenzial, das in dieser Aktion steckt. Im vergangenen Jahr nahmen insgesamt 2.216 Radelnde in Kassel teil, die sich in 67 verschiedenen Teams organisierten. Gemeinsam legten sie eine Strecke von 312.889 Kilometern zurück, was rechnerisch fast acht kompletten Erdumrundungen entspricht. Die Bilanz der Aktion war dabei nicht nur sportlich, sondern vor allem ökologisch beachtlich: Insgesamt wurden 27.679 einzelne Fahrten mit dem Rad dokumentiert. Unter der Annahme, dass diese Strecken andernfalls mit einem Fahrzeug mit Verbrennungsmotor zurückgelegt worden wären, konnten so beeindruckende 51,3 Tonnen CO₂ eingespart werden. Diese Zahlen dienen als Ansporn für die aktuelle Kampagne, bei der die Stadtverwaltung hofft, an diese Erfolge anzuknüpfen oder sie im Idealfall sogar noch zu übertreffen. Jeder gefahrene Kilometer trägt direkt dazu bei, die Klimabilanz der Stadt Kassel ein Stück weit zu verbessern.

Aufruf zur Teilnahme durch die Stadtklimarätin

Die Stadtklimarätin Simone Fedderke fungiert als zentrale Fürsprecherin der Kampagne und hat einen dringenden Appell an die Bevölkerung gerichtet. Sie betont, dass Radfahren eine doppelte positive Wirkung entfaltet: Es ist nicht nur ein wesentlicher Beitrag zum Umweltschutz, sondern fördert auch die individuelle Gesundheit. Fedderke hebt hervor, dass der Umstieg auf das Fahrrad die Stadt leiser und somit lebenswerter macht. Sie lädt ausdrücklich alle Menschen, die in Kassel wohnen, arbeiten, zur Schule gehen oder studieren, dazu ein, sich an der Aktion zu beteiligen. Dabei spielt es keine Rolle, ob man sich als Einzelperson anmeldet oder in einem Team an den Start geht. Besonders die Schulen sind dazu aufgerufen, eigene Teams zu bilden, um das Schulradeln zu einem gemeinschaftlichen Erlebnis zu machen. Laut Fedderke zählt dabei jeder einzelne Kilometer, weshalb sie sowohl erfahrene Radler als auch Neulinge dazu ermutigt, in diesem Jahr ein Zeichen für die Umwelt zu setzen.

Einordnung der Initiative in den städtischen Kontext

Einzuordnen ist das Stadtradeln als Teil einer größeren Strategie, die weit über den dreiwöchigen Aktionszeitraum hinausgeht. Die Verknüpfung mit der Europäischen Mobilitätswoche unterstreicht den europäischen Gedanken hinter der Initiative, bei der es darum geht, nachhaltige Mobilitätsformen in den Fokus der öffentlichen Wahrnehmung zu rücken. Den Berichten zufolge ist die Aktion mehr als nur ein sportlicher Wettbewerb; sie dient als niederschwelliges Angebot, um Verhaltensänderungen im Alltag anzustoßen. Indem die Stadt Kassel eine Plattform bietet, auf der sich Teams bilden und Kilometer sammeln können, wird ein Gemeinschaftsgefühl erzeugt, das den Klimaschutz greifbar macht. Die explizite Einbindung von Schulen stellt zudem sicher, dass auch die jüngere Generation frühzeitig für die Themen Mobilitätswende und Nachhaltigkeit sensibilisiert wird. Die Aktion fungiert somit als Katalysator, um das Fahrrad als ernsthafte Alternative zum motorisierten Individualverkehr in den Köpfen der Bürgerinnen und Bürger zu verankern.

Offene Fragen und der weitere Ausblick

Der vorliegende Quelltext lässt einige Details offen, die für die Teilnehmer von Interesse sein könnten. So wird beispielsweise nicht spezifiziert, ob es für die erfolgreichsten Teams oder die fleißigsten Radler besondere Auszeichnungen oder Preise geben wird, wie es bei ähnlichen Wettbewerben oft der Fall ist. Auch bleibt unklar, welche spezifischen Maßnahmen die Stadt Kassel über die Aktion hinaus plant, um die Infrastruktur für Radfahrer dauerhaft zu verbessern, damit die Motivation nach dem 27. September nicht abebbt. Dennoch ist der weitere Ablauf klar definiert: Interessierte können sich über die offizielle Webseite www.stadtradeln.de/kassel für die Aktion anmelden. Dort finden sich alle notwendigen Informationen, um ein Team zu gründen oder einem bestehenden beizutreten. Die Stadt Kassel setzt darauf, dass durch die breite öffentliche Kommunikation und die einfache digitale Anmeldemöglichkeit eine hohe Beteiligungsquote erreicht wird, die den Erfolg des Vorjahres bestätigen oder sogar übertreffen könnte.

Bild: Pexels: https://www.pexels.com/de-de/foto/demo-29360204/ · Foto: Tobi &Chris
Quelle: https://www.kassel.de/pressemitteilungen/september/stadtradeln-schulradeln-2026.php